Hirschgulasch mit Pflaumenmus und Vanille

Soooo der Heiligabend, mit einem doch recht simplen Essen ist vorbei und heute sollte es dann etwas Besonderes im kulinarischen Wunderland geben. Es handelt sich hier wieder um eine persönliche Premiere, da Wild in meiner Küche bis jetzt noch nie zubereitet wurde - das habe ich bis jetzt immer den Profis in ausgewählten Lokalen überlassen.

Nachdem ich mich für Hirschgulasch entschieden hatte, musste nur noch ein passendes Rezept her. Bei der Internetsuche bin ich dann auf dieses Rezept gestossen und ich war sofort begeistert. Hirsch wird ja meistens mit irgendwelchen fruchtigen Sachen verfeinert, die Klassiker sind hier wohl Preiselbeeren oder Birnen. Wieso also nicht mal Pflaumenmus?  Das kam mir eh gerade recht, da noch ein Glas selbstgemachtes mit ganz viel Rum in meinem Schrank vor sich herschlummerte.

Am Rezept an sich habe ich eigentlich nichts verändert, außer das ich die Mehlschwitze weggelassen habe, da nach der Schmorzeit die Konsistenz meiner Meinung nach schon perfekt war.


Hier kommt nun das Rezept für 4 Personen (ich habe die Mengen halbiert, da ich ja nur für mich alleine gekocht habe)

Zutaten:

1kg Hirschgulasch
2 Zwiebeln
2 Möhren
1 Petersilienwurzel
Sonnenblumenöl
1 EL Tomatenmark
500ml Wildfond
1 Vanilleschote
2 Lorbeerblätter
3 Nelken
3 Wacholderbeeren
4 EL Pflaumenmus
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebeln, Möhren und die Petersilienwurzel in kleine Würfelchen schneiden.

Den Hirschgulasch in heißen Öl von allen Seiten gut anbraten und anschließend das Gemüse und die Zwiebeln dazugeben und mitbraten lassen.  Das Tomatenmark dazugeben und alles gut verrühren.

Jetzt den Wildfond angießen und die Gewürze dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Vanilleschote auskratzen und das Mark mit zum Gulasch geben. (ich habe extra noch eine halbe ausgekratzte Vanilleschote mit schmoren lassen)

Das ganze aufkochen und dann auf kleinster Stufe ca. 2 Stunden vor sich hinschmoren lassen. Am Ende das Pflaumenmus dazugeben und nochmals mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Dazu gab es bei mir Kartoffelknödel und ein Rosenkohl-Möhren Gemüse.

Fazit: Mal wieder bin ich total begeistert. Die leichte Süße die durch das Pflaumenmus entsteht, passt hervorragend zum kräftigen Wildgeschmack und ist definitiv eine Alternative zu den klassischen Preiselbeeren. Glaube das werd ich mit Sicherheit wieder kochen, muss ja ned immer nur zu Weihnachten auf den Tisch.

Kommentare:

  1. Alice, das sieht toll aus... Kompliment!

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  2. Dankeschön Mika :o) das Foto ist zwar nicht der Knaller (aufgrund von düsterer Beleuchtung).. aber dafür wars richtig lecker :o)

    Euer Shop ist übrigens richtig klasse, hab da schon paarmal rumgestöbert ;o)

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