Schweinsgulasch mit getrockneten Steinpilzen

Geht es Euch auch so, dass man in der Vorweihnachtszeit irgendwie zu nix kommt? Bei mir gehts jedenfalls momentan drunter und drüber und die wirklich wichtigen Dinge werden immer weiter nach hinten geschoben.

Ich weiß das ich schon wieder hinterherhänge, aber so kann es ja wirklich nicht weitergehen :o)

Besuch aus der Schweiz kündigte sich an und da sollte natürlich ein leckeres Essen auf dem Tisch stehen. Da es draussen mittlerweile bitterkalt und frostig ist, entschied ich mich für ein Gulaschgericht a la Alice. Da es sich mal wieder um ein Frei-Schnauze Rezept handelt. gibt es dazu auch kein richtiges Rezept mit Mengenangaben.

Da ich noch ziemlich viele getrocknete Steinpilze aus dem Vogtland zu Hause hatte, wurden diese natürlich gleich mitverarbeitet. Als Beilage gab es dazu Rahmmöhren  und Spätzle (aus Zeitgründen nicht selbstgemacht) , aber auch gekaufte Spätzle müssen nicht schlecht schmecken.



Zutaten:

Schweinegulasch
2 Zwiebeln
2 Handvoll getrocknete Steinpilze
1 Dose Champignonköpfe
2 Möhren
Thymian
2 Lorbeerblätter
etwas Sahne
Tomatenmark
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Die Steinpilze ca. 1/2 Stunde in warmen Wasser einweichen.

Das Schweinefleisch in Olivenöl anbraten und anschließend die grob gehackten Zwiebeln, Möhrenstücke und Champignons dazugeben und kurz mitbraten. Etwas Tomatenmark dazugeben und verrühren. Jetzt die Steinpilze inklusive Einweichwasser dazugeben und gut vermengen. Mit Wasser auffüllen und mit Salz, Pfeffer und reichlich Thymian würzen. Die Lorbeerblätter dazugeben und das Ganze ca. 1 Stunde köcheln lassen.

Natürlich kann man den Gulasch auch gleich nach dem Kochen servieren, aber ich finde, wenn man mit getrockneten Steinpilzen arbeitet, kann man das ganze ruhig mal einen Tag stehen lassen, damit sich der volle Pilzgeschmack entfaltet. EINFACH LECKER und genau das richtige Essen wenns draussen stürmt und schneit.

Zucchini - Schokoladenkuchen

Und hier folgt auch gleich Teil 2 meiner Geburtstags-Back-Session, denn mit einem Kuchen komm ich bei uns im Büro nicht wirklich weit :o)

Nach längerem Überlegen entschied ich mich für einen außergewöhnlichen Kuchen, weil wenn ich mit einem "normalen" Marmorkuchen daher komm, dann würde was ned stimmen *lach*

Irgendwie konnte ich mir die Kombi aus Zucchini und Schokolade nicht wirklich vorstellen, aber es gibt ja auch süßen Möhrenkuchen der schmeckt! Und ich hatte mir fest vorgenommen, dass ich meinen Kollegen nicht verrate, dass in diesem Kuchen Zucchini versteckt ist :o)

Aber wie es so schön heißt... was der Bauer ned kennt.. isst er ned.... haben sich einige wirklich nicht getraut den Kuchen zu kosten *mussgradwiederlachen* und dabei schmeckt man den Zucchini überhaut nicht heraus, weil dieser von der Menge Schokolade total übertüncht wird, dadurch aber total saftig ist.



Zutaten:

250g Mehl
25g Kakao
1TL Backpulver
1TL Salz
100g zartbittere Schokoladentropfen
200g Zucchini
100g weiche Butter
120ml Sonnenblumenöl
1 Pk. Vanillezucker
225g Zucker
2 Eier
50g Mandelstifte
100ml Buttermilch
2El gehackte Mandelkerne (für die Form)
 
Zubereitung:
 
Vorbereitung:
- Mehl, Kakao, Backpulver und Salz in eine Schüssel sieben
- Zucchini putzen und grob raspeln
 
Weiche Butter, Sonnenblumenöl, Vanillezucker und Zucker mit dem Mixer gut verrühren. Eier nacheinander vollständig unterrühren. Zucchini, Schokoladentropfen und die Mandelstifte untermischen.
 
Anschließend die Mehlmischung zusammen mit der Buttermilch unterrühren.
 
Eine Kastenform (30x12 cm) mit Backpapier auslegen und auf den Boden die gehackten Mandeln verteilen und den Teig darübergeben.
 
Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad (Umluft 160 Grad) auf der 2. Schiene von unten circa 70-75 Min. backen. Kurz (ca. 10 Minuten) auskühlen lassen und dann aus der Form stürzen.
 
Fazit:
 
Ich und auch die Kollegen, die sich getraut haben *grins* fanden den Kuchen sehr lecker und schokoladig. Werde ich sicherlich nochmal backen :o)
Ursprungsrezept habe ich bei essen und trinken gefunden, welches ich aber leicht abgewandelt habe.
 
Juhu es gab auch Geschenke von meinen süßen Kollegen :o)
 

Italienischer Geburtstags - Käsekuchen

Bei dem Stress den ich in den letzten Tagen hatte, bin ich nicht wirklich zum bloggen gekommen. Verzeiht mir bitte! :o)

Auch ein Grund war natürlich mein diesjähriger Geburtstag, den ich leider nicht mit meinen lieben Kollegen und Freunden verbringen konnte, da ich mich arbeitsbedingt in Nürnberg herumdrücken musste.

Aber ich hatte meinen Kollegen natürlich ein paar Leckereien versprochen, die dann am Dienstag Abend entstanden sind.

Meine Erste Wahl fiel auf einen italienischen Käsekuchen, der mir bei lecker.de gleich aufgefallen ist. Die Zubereitung war zwar ein bisschen aufwändig, aber was tut man nicht alles, um anderen eine Freude zu machen :o) und meine ersten heißen (im wahrsten Sinne des Wortes.. Aua...) Versuche mit Karamell sind auch ganz gut gelungen.



Zutaten:

125g Butter
200g italienische Löffelbiskuits
125g Amarettini
1kg Magerquark
600g Frischkäse
350g Zucker
Mark einer Vanillschote
2 Päckchen Puddingpulver "Vanillegeschmack" (für je 500 ml Milch; zum Kochen)
5 Eier
200g Mandelkerne
125g Schlagsahne

Zubereitung:

125g Butter in einem kleinen Topf schmelzen und etwas abkühlen lassen.

Die Löffelbiskuits und 75g Amarettini im Gefrierbeutel zerklopfen oder in einer Küchenmaschine fein zerbröseln. Anschließend die geschmolzene Butter dazugeben und alles gut verrühren. Den Bröselteig auf ein tiefes Backblech geben und alles gut andrücken.

Quark, Frischkäse, 200g Zucker und Vanillemark (die ausgekratzte Vanilleschote, wurde gleich weiter zu Vanillezucker verarbeitet, da ich eh keinen mehr im Hause hatte....) glatt rühren. Puddingpulver und Eier unterrühren. Masse auf den Bröselboden geben und glatt streichen.

Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: nicht geeignet/ Gas: Stufe 2) circa 40-45 Minuten backen und gut auskühlen lassen. Den Kuchen in Stücke schneiden. (bietet sich hier an, da es später wenn die karamellisierten Mandel drauf sind keine Schneideprobleme gibt)

Die Mandeln grob zerhacken. 150g Zucker in einer Pfanne goldgelb karamellisieren lassen. Sahne und 2 Esslöffel Butter zugeben und unterrühren, bis sich alles verbunden hat. 2 Esslöffel Karamell abnehmen. Mandeln unter den Rest Karamell mischen. Karamellmasse auf den Schnitten verteilen. 50g Amarettini Vorsichtig (heißer Karamell !!) - OHJA ich habs gemerkt! *lach* mit der Spitze in den beiseite gestellten Karamell tauchen, fest werden lassen. Zum Schluß mit den karamellisierten Amarettinis dekorieren.

Fazit:

Ein wahrlich vorzüglicher Kuchen, wenn auch sehr gehaltvoll..... Am Besten fand ich hier den Bröselboden aus Löffelbiskuits und Amerettinis, der dem Kuchen den italienischen Kick gibt.

Mein erstes Mal.... Schweinefilet mit Kartoffel-Möhren-Stampf

Eigentlich wollte ich am Wochenende etwas anderes kochen, aber als ich gestern meinen Wochenendeinkauf erledigte, habe ich die Sachen die ich bräuchte leider nicht bekommen. :-( Also musste eine Alternative her!

Und dann lachte mich ein frisches Schweinefilet an..... nach einer kurzen Überlegung nahm ich es mit und ich hatte keine Ahnung, was ich damit machen soll, geschweige denn wie ich ein Schweinefilet zubereite, da ich das bis jetzt noch nie gemacht habe.

Nach einigen Recherchen bei Google, bekam ich zwar etliche Hinweise wie man ein Schweinefilet am besten brät etc. aber durch diese Unmenge an verschiedenen Informationen, war ich nun noch mehr verunsichert...

Was tun? Um Hilfe schreien.. und zwar auf meiner Facebook-Seite zum Blog. Und dank Peter's Tipps wagte ich mich an mein erstes Schweinefilet :o)

Nachdem das Schweinefilet im Ofen war, ertappte ich mich, wie ich mit meinen Händen herumspielte, um die verschiedenen Garpunkte zu ertasten. Das sieht man ja regelmäßig in diversen Kochsendungen, aber so richtig zufrieden war ich damit nicht. Ich vertraute dann einfach mal auf die 90°C und auf die Zeit.

Letztendlich war ich aber mit dem Ergebnis total zufrieden, das Fleisch war saftig und sehr lecker. Das einzigste was ich beim nächsten Mal aber noch tun werde, während es im Backofen gart, zwischendrin mal umdrehen. ;-)


Und so hab ich es gemacht:

Schweinefilet abwaschen und trockentupfen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Hier gibt es ja auch verschiedene Meinungen, ob man das Fleisch vor dem braten oder danach würzen sollte... aber das muss glaub ich jeder selbst entscheiden.

Von beiden Seiten in Olivenöl gut anbraten und dann im vorgeheiztem Backofen bei 90°C ca. 20 Minuten garen lassen.

Dazu gabs es bei mir einen Kartoffel-Möhren-Stampf. Hierzu die Kartoffeln und Möhren schälen und in kleine Stücke schneiden. Im Salzwasser weich kochen lassen. Anschließend mit einem Kartoffelstampfer alles gut zerstampfen. Milch mit Salz, Pfeffer und Muskat aufkochen und über die Masse geben und gut vermengen. Etwas Olivenöl und Zitronensaft dazugeben und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

*Austro Pasta* - Spaghetti auf Zwiebel-Honig-Chili-Sugo

Vor ein paar Tagen erreichte mich (und viele anderer meiner Foodblog Kollegen) eine freundliche Anfrage vom Löwenzahnverlag, ob ich nicht Lust hätte das neue Kochbuch "Austro Pasta" auszuprobieren.

Da ich ein ausgesprochener Pastafan bin und auch noch eine Schwäche für Kochbücher habe, bekam die nette Dame des Verlages ein Zusage von mir.  Ein paar Tage später traf das Buch bei mir ein. Erster Eindruck -> Ein freundliches orangenes Cover, auf dem mich schon einige der 250 Leckereien, die sich im Buch befinden anlachten.


Hier handelt es sich um ein eher untypisches Kochbuch, die Rezepte sind jeweils für 6 kleine Häppchen Portionen, somit kann man mit mehreren Gerichten eine kleine Pasta-Tapa-Party ausrichten, was mir persönlich ganz gut gefällt. Man findet im Buch die Kategorien: kalte Pasta, warme Pasta, süße Pasta und am Ende einige Grundrezepte. Beim weiteren stöbern, sind mir viele außergewöhnliche Rezepte aufgefallen, die ich unbedingt einmal ausprobieren werde. Unter anderem Hörnchen mit abgeröstetem Leberwurst-Haschee, Majoranfleisch mit Makkaroni, Abgeschmalzene Bandnudeln mit Mohn und Nüssen um nur einige zu nennen.

Ein Punkt den ich noch positiv erwähnen möchte, ist, dass man die benötigtem Zutaten eigentlich in jedem herkömmlichen Supermarkt bekommt und nicht von einem Delikatessengeschäft zum nächsten rennen muss.

Was ich nicht so gut finde -> für Nichtösterreicher ist es teilweise etwas problematisch die regionalen Zutaten zu entschlüsseln, ich z.B. wusste nicht, dass es sich bei Paradeisern um Tomaten handelt um nur ein Beispiel zu nennen. Leider befindet sich auch keine Übersetzungshilfe im Buch und man muss notgedrungen Dr. Google befragen. Ein Zutatenregister am Ende des Buches würde die Benutzung meiner Meinung nach auch vereinfachen, wenn man mal schnell ein Rezept sucht.

Ansonsten finde ich das Buch sehr gelungen und auch empfehlenswert.

"Kleine Gerichte mit großem Genuss"

Buchdaten:

 AUSTRO PASTA - 250 raffinierte einfache Rezepte
Toni Mörwald, Christoph Wagner, Jörg Wörther
Erschienen im Löwenzahn Verlag
ISBN 978-3-7066-2472-5

Und natürlich gibt es jetzt und hier natürlich gleich ein Rezept aus dem Buch:

Spaghetti auf Zwiebel - Honig - Chili - Sugo
(leicht abgewandelt)


Zutaten:

500g Spaghetti
4 Zwiebeln
1 Tomate ( habe ca. 8 Cocktailtomaten verwendet)
1 Bund Basilikum (notgedrungen gefrorenes Basilikum)
2 Knoblauchzehen
2 EL Honig
1 kleine Chilischote, fein gehackt
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Tomate häuten, Saft und Kerne entfernen und diese beiseitestellen. Aus dem Fruchtfleisch Würfel schneiden. Die Kerne und den Saft pürieren. (Da ich Cocktailtomaten verwendet habe, habe ich diesen Schritt ausgelassen und diese komplett als Würfelchen verwendet)

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und in Olivenöl anschwitzen. Mit dem Tomatenpüree ablöschen und mit Salz, Pfeffer, Honig und der Chilischote abschmecken. Die Tomatenwürfel dazugeben und das Basilikum unterrühren.

Die Spaghetti in Salzwasser aldente kochen und in Olivenöl und etwas Butter schwenken und mit dem Sugo anrichten.

Fazit: Mal wieder ein schnell zubereitetes Abendessen, welches mit Schärfe und gleichzeitiger Süße durch den Honig beeindruckt.



Lebkuchen nach Landfrauen-Art

Ich bin vielleicht dieses Jahr etwas früh mit der Weihnachtsbäckerei dran, aber irgendwie muss ich ja damit anfangen, weil wenn ich die restlichen Wochenenden die uns noch bleiben so betrachte, bleiben mir nicht wirklich viele Tage, wo ich mich dem Backwahnsinn hingeben kann.

Das erste Rezept wofür ich mich entschieden habe, sind Lebkuchen - wohlbemerkt die Ersten, die es im Wunderland gibt :o)

Wenn ich so zurückdenke und die Worte einiger Leute so revuepassieren lasse, dann war die Lebkuchenbäckerei irgendwie immer sehr aufwendig und man brauchte immer eine Menge an verschiedenen Zutaten. Unter anderem Pottasche, Hirschhornsalz, Orangat, Zitronat und viele mehr. Umso überraschter war ich, als ich in einem phantastischem Kochbuch (später mehr) ein Rezept entdeckte, dass mir relativ einfach erschien. Nachdem noch einige andere Rezepte auf meinen Einkaufszettel gelandet sind und die Zutaten nach Hause geschleppt wurden, machte ich mich frisch ans Werk.

Die Zubereitung ist wirklich ein Kinderspiel, das Einzigste was etwas Zeit in Anspruch nimmt, ist das anschließende Kuvertüren (ich weiß gar ned ob es das Wort gibt *überleg*) der fertigen Lebkuchen, aber auch das habe ich geschafft und ich bin megastolz auf meine ersten selbstgebackenen Lebkuchen. :o)


Es wird zwar empfohlen die Lebkuchen einige Tage bzw. Wochen durchziehen zu lassen, aber ich konnte natürlich nicht widerstehen und hab schon mal genascht und ich bin begeistert! Schokoladig, außen knusprig, innen leicht - Mhhhhh ich freu mich auf die Weihnachtszeit!




Zutaten:
(für ca. 40 Stück)

5 Eier
400g brauner Zucker
50g bittere Schokolade
250g gemahlene Mandeln
250g gemahlene Haselnüsse
1/2 TL gemahlene Nelken
1 TL Zimt
ca. 40 Backoblaten mit 7cm Durchmesser

Zubereitung:

Eier und Zucker schaumig rühren. Die Schokolade fein reiben oder in einer Küchenmaschine fein zermahlen. Zusammen mit den Mandeln, den Haselnüssen und den Gewürzen mit einem Löffel unter die Zucker-Ei Masse heben.

Backofen auf 150°C (Umluft 130°C) vorheizen.

Jeweils 1 EL Teig auf die Oblaten geben und etwas glatt streichen und anschließend im Backofen ca. 20 Minuten backen lassen.





Die fertigen Lebkuchen gut Auskühlen lassen. Jetzt kann man die Lebkuchen nach Geschmack kuvertüren oder mit Zuckerglasur überziehen. Ich habe mich für die klassische Variante mit Zartbitter-Schokolade entschieden, die find ich auch am leckerste :-) Am Schluss noch mit Pistazien und Mandeln dekorieren und alles gut trocknen lassen.

Die fertigen Schätzchen in fest schließende Dosen verpacken und ca. 1-2 Wochen durchziehen lassen.

Wie ich bereits am Anfang kurz erwähnt hatte, habe ich das Rezept aus einem himmlischen Kochbuch, welches im Oktober in meine Sammlung gewandert ist. Ich muss sagen, das Buch hat es in meine Favoritenliste geschafft, aber ich will nicht zuviel verraten, da in den nächsten Tagen und Wochen noch einige Leckereien daraus folgen.

Es handelt sich um das Buch bald ist Weihnachten - Ein kulinarischer Adventskalender * aus dem KOSMOS Verlag und ich weiß ich hab es schon ein paarmal gesagt, aber es ist TOLL!



* Affiliatelink

Hühner - Reistopf mit Gemüse (Fleischreis auf Ostdeutsch)

Feiertag ... alles schön und gut.. aber was essen, wenn man mal wieder ned genug eingekauft hat?? Ich weiß ja nicht ob es nur mir so geht, aber an solchen Tagen isses eher etwas chaotisch bei mir, und wenn dann noch die Zeitumstellung dazukommt.... brauchen wir gar ned weiterreden :)

Also musste ich heute mal wieder erfinderisch sein, es fanden sich noch ein paar Möhren, die wirklich vor ihrem Ende gerettet werden wollten, 2 Kohlrabis und Hähnchenbrustfilet.

Na also da kann man doch schon was brauchbares draus zaubern. Irgendwie hatte ich immer noch ein Gericht aus guten alten DDR-Zeiten im Kopf - wir nannten das ganze damals Fleischreis und ich glaube, wir wurden damit 2x die Woche in der Schulspeisung damit verwöhnt? beglückt? gequält? - is ja jetzt auch egal...

Ergebnis:



Ein Rezept dazu gibt es jetzt nicht wirklich, jedenfalls kein offizielles.

Zutaten:

ein paar Möhren
2 Kohlrabis
2 Hühnerbrustfilets
ein Rest Bohnen aus dem Gefrierfach
1 Zwiebel
bisserl Suppengrün
Hühnerbrühe
Salz und Pfeffer
Reis

Zubereitung:

Die Zwiebel kleinhacken und in Olivenöl kurz glasig anschwitzen. Anschließend das in kleine Stückchen geschnittene Hühnerfleisch dazugeben und kurz mit anbraten lassen.

Kohlrabi und Möhren in kleine Würfel schneiden und mit den Bohnen zum Fleisch geben und gut durchrühren. Das ganze jetzt mit Hühnerbrühe ablöschen und zum Kochen bringen. Jetzt den Reis dazugeben und das Ganze so lange vor sich hinköcheln lassen bis der Reis gar ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch ein bisserl Petersilie dazugeben und schon ist mein Abendessen fertig :-)

Fazit: Weckt Erinnerungen, schnell fertig, lecker, kann man eigentlich nix verkehrt machen und natürlich sehr schmackhaft :)