Zwiebel-Espresso-Süppchen mit Milchschaum

WOW - Irgendwie bin ich grad ein bisschen stolz auf mich. In den letzten Stunden ist mein erstes eigen kreiertes Rezept entstanden.


Wie es dazu kam? Heute morgen hatte ich eine Email in meinem Postfach mit der Einladung zu einem Kochwettbewerb. Das Thema lautete: "Was passt zu Kaffee?" Ihr denkt jetzt sicherlich direkt an süße Sachen, aber genau das möchte das Foodpairing Team nicht! Kreativität ist bei diesem Wettstreit gefragt und es sollen außergewöhnliche Kreationen dabei entstehen, wo natürlich der Kaffee im Vordergrund steht.

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Nach Ende des Teilnahmeschlußes werden die eingereichten Kreationen von einer renommierten Jury beurteilt. Darunter befindet sich auch Stevan Paul, der vielen sicherlich bekannt ist. Sei es durch seinen Foodblog NutriCulinary oder durch sein Buch "Monsieur, der Hummer und ich".


Schon beim Lesen der Email rauchte es in meinem Kopf und meine Gehirnzellen tanzten Tango. Welche Gewürze und Zutaten könnte man am besten kombinieren, so das es auch genießbar ist?


Nach langem Überlegen hatte ich zumindest schonmal die Grundzutat: Zwiebeln! Ich entschied mich dann zuerst für die Zubereitung einer Zwiebelsuppe, die dann mit verschiedenen Gewürzen und Kaffee in verschiedenen Varianten kombiniert werden sollte.


Ich probierte alles mögliche und meine Geschmacksnerven wussten wohl gar nicht mehr so genau wie ihnen geschieht. Das eine war zu süß, das andere zu scharf, auch ungenießbare Sachen waren dabei.


Doch dann nach etwa einer Stunde Rumprobieren, war ich mit meinem Ergebnis ziemlich zufrieden und man kann es auch essen! Es hört sich zwar sehr crazy an, aber ab und zu muss man doch mal etwas wagen.


Und so habe ich es gemacht:

Zutaten:

5 Zwiebeln
40g Butter
4 EL Ahornsirup
1 EL Mehl
750ml Gemüsebrühe
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Messerspitze Muskat
1 Prise Zimt
1 halbe Espressotasse frisch gebrühter Espresso
Milch

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebeln darin glasig andünsten lassen. Nun den Ahornsirup dazugeben und kurz einköcheln lassen. Anschließend das Mehl darüber sieben und alles gut verrühren. Das Ganze wird nun mit der Gemüsebrühe abgelöscht und mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer kräftig abgeschmeckt. Das Ganze etwa 8 Minuten köcheln lassen.

Jetzt kommt der kleine schwarze Espresso, Muskat und Zimt dazu.

Die Suppe habe ich jetzt mit einem Pürierstab zu einer sämigen Suppe verarbeitet und anschließend nochmals mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Wer möchte kann hier auch noch einen Schuss extra Ahornsirup dazugeben. (hat sich in meinem Geschmackstest auch ganz gut gemacht) - dann ist das Süppchen ein bisschen süßer.

Da es in meiner Küche keinen Milchaufschäumer oder ähnliche Geräte zur Herstellung von Milchschaum gibt, musste ich mal wieder improvisieren. Milch in einem Topf erwärmt und anschließend ebenfalls mit einem haushaltsüblichen Pürierstab schaumig geschlagen.

Die Suppe in Gläser füllen und die Milchschaumhaube daraufsetzen.

Und Voilà fertig ist meine erste eigene Suppenkreation!

Kommentare:

  1. Tollestens! Ich drück dir die Daumen für den Wettbewerb! Damit hast du sicher gute Chancen. Verdient hast du es auf jeden Fall! :-)

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  2. Danke Charlotte! Das wäre echt superklasse. So ein Maschinchen steht schon seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste.... Daumen drücken!!

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  3. wow! glückwunsch! das hört sich sehr exotisch an.

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  4. Puh, also das ist ja schon eine sehr ungewöhnliche Kombi! Kann ich mir geschmacklich irgendwie gar nicht vorstellen, wie Zwiebeln und Kaffee zusammengehen... Aber sieht auf jeden Fall schon mal gut aus!

    Schmeckt man den Espresso denn raus? Oder ist die Zwiebel dominant?

    Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen für den Wettbewerb :)

    Viele Grüße und schöner Tag noch
    Juliane

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  5. Ja die Kombi ist schon irgendwie crazy - find ich auch ;o) aber "normal" kann ja jeder *lach*

    Da Espresso ja ziemlich stark ist, schmeckt man schon eine Kaffeenote heraus, aber ich finde die ist nicht zu dominant. Der Zwiebelgeschmack ist auch nicht so stark wie ich zuerst dachte und mit dem Muskat und der leichten Zimtnote schmeckt das schon recht gut. Es ist halt irgendwie anders.

    Aber mir ist noch nicht schlecht und ich lebe noch *grins* also ist mir das Süppchen ganz gut bekommen :o)

    Danke fürs Daumendrücken!

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  6. Und die Pfeffernote vom frischgemahlenen Pfeffer find ich auch ganz gut - das gibt noch so ne leichte Schärfe dazu :o)

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  7. Super tolle Idee!!! Ich drücke dir fest die Daumen! :)

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