Joghurtsuppe mit Kichererbsen und Hackfleisch

Und hier kommt auch schon Teil 2 meiner kleinen Orient-Reise, die gestern gestartet ist. Meine heutige Wahl fiel auf eine Joghurtsuppe, die in vielen orientalischen Ländern schon fast als Klassiker gilt. 


Wie bereits gestern, gab es auch bei diesem Rezept ein paar kleine Abstriche bzw. Änderungen, da man in meinem kleinen Städtchen leider nur die standardmäßigen frischen Kräuter bekommt. Also nix mit frischem duftenden Koriander :-( - aber zur Not tut es ja auch der getrocknete.


Das Rezept stammt ebenfalls aus dem Kochbuch: Orient - Küche und Kultur und hat mich auch wieder begeistert. Die Suppe ist für mich schon fast ein perfektes Frühlingsgericht, aber das liegt wohl an den frischen Kräutern und dem Joghurt. Die Aromen sind dieses Mal auch nicht so stark, wie bei den üblichen orientalischen Mahlzeiten - sehr lecker!


Das Hackfleisch hätte man auch weglassen können - so wäre dies auch etwas für unsere vegetarischen Freunde.




Zutaten:
2 Zwiebeln
100g Rinderhackfleisch
200g Kichererbsen aus der Dose
100g rote Linsen
50g Reis
2 Knoblauchzehen
400g Naturjoghurt
150g saure Sahne
Olivenöl
Salz und Pfeffer
1/2 TL Kurkuma
frische Minzblätter (ich habe getrocknete Minze verwendet)
je 1/2 Bund frische Petersilie, Schnittlauch, Dill und Koriander (alternativ getrocknete Kräuter verwenden)


Zubereitung:
Die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Hälfte davon mit dem Hackfleisch mischen und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken und anschließend daraus kleine Bällchen formen.


Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und die andere Hälfte der Zwiebeln darin goldbraun anbraten. Salz, Pfeffer und die Hälfte des Kurkumas unterrühren und mit 1 Liter Wasser auffüllen. Die Kichererbsen inklusive Sud dazugeben. Linsen und den Reis einrühren und das Ganze aufkochen lassen. Jetzt die Hackfleischbällchen dazugeben und leicht verrühren. Die Suppe nun ca. 20-30 Minuten auf niedrigster Stufe köcheln lassen.


Während dessen die Kräuter waschen und kleinhacken und zur Suppe geben und weiterköcheln lassen.


Den Knoblauch schälen und kleinhacken und in Olivenöl leicht anrösten lassen. Das restliche Kurkuma Pulver und etwas Minze dazugeben und beiseite stellen.


Nun wird etwas von der Suppe mit dem abgemessenen Joghurt vermischt und dann komplett zur Suppe gegeben und gut verrührt. 


Achtung: Suppe jetzt nicht mehr kochen lassen, da sonst der Joghurt flockt!


Auf Tellern anrichten, mit einem Klecks saurer Sahne dekorieren und die angerösteten Knoblauch-Minze-Würfelchen darüberstreuen.

Kommentare:

  1. Diese orientalischen Suppen esse ich super gern. Leider darf ich ja keine Kuhmilch. Ob man statt der saueren Sahne alles mit Schafsjoghurt machen könnte? Müsste doch gehen, oder?:D
    Jedenfalls merke ich es mir das Rezept

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  2. Ich denke das dürfte kein Problem sein, kenn mich da ja nicht so wirklich aus, aber heutzutage gibts doch einige Alternativen zur Kuhmilch .. Sojamilch oder so? Und den Klecks saurer Sahne kann man bestimmt auch weglassen, ist ja nur das I-Tüpfelchen am Ende... :)

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  3. Das sieht nicht nur verführerisch aus, sondern hört sich auch sehr, sehr lecker an. Ein tolles Rezept, das absolut Lust aufs Nachkochen macht. Falls du frisches Korianderkraut irgendwann findest, solltest du damit das Rezept noch einmal probieren, denn das Aroma von frischem Korianderkraut ist einmalig. Dieses Kraut polarisiert allerdings, entweder man liebt es oder verschmäht es total. LG

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  4. Danke Dir Paule :) werde die Suppe bestimmt nochmal machen und vielleicht auch ein bisschen abwandeln.. mal schaun :) und ich mag frischen Koriander :) hatte letztes Jahr ein Töpchen auf dem Balkon und ab und zu auch mal ein Bündchen, welches ich vom Viktualienmarkt mitgebracht habe, aber da komm ich ja ned so oft hin :o) aber jetzt geht ja bald die Balkonsaison wieder los, schaumer mal ob mein kleiner grüner Daumen mal wieder etwas Koriander hervorzaubert :o)

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