Schnelle, herbstliche Kürbispizza

Da uns der Sommer wohl nun endgültig den Rücken zugedreht hat, wird's so langsam wieder Zeit für herbstliche Gerichte. Jetzt ist es abends schon ziemlich kühl und der Körper verlangt etwas wärmendes für die Seele und in vielen Haushalten köcheln nun deftige Eintöpfe, Suppen, Schmorgerichte usw. vor sich hin.


Ein Kandidat der den Herbst mit einläutet ist wohl der Kürbis. Momentan wird man ja quasi überall davon überrollt. Und ich hab mir gestern auch einen ins Haus geholt. :-) nen kleinen süßen Bio-Hokkaido-Kürbis.
Ich hab ja bis zu meinem Blogstart keinen Kürbis gegessen, aber mittlerweile mag ich ihn schon ganz gerne und probiere auch ab und zu neue Rezepte aus. Und da es gestern Abend mal wieder schnell gehen musste, dachte ich mir so... machste halt ne Pizza! Aber natürlich keine gekaufte, sondern ne selbstgemachte - schmeckt ja sowieso viel besser.


Ok... ich etwas geflunkert, denn den Pizzateig habe ich nicht selbstgemacht, dafür fehlt mir einfach die Zeit und meiner Meinung nach lohnt sich dieser Aufwand auch nicht wirklich. Und die Fertigteige die man mittlerweile kaufen kann sind teilweise wirklich sehr gut! Ich habe den Teig von Henglein mit Olivenöl verwendet und kann diesen ohne schlechtes gewissen zu haben weiterempfehlen!

Ein typisches Rezept habe ich diese Mal auch nicht für Euch, weil da sozusagen alles aus dem Handgelenk entstanden ist, aber glaubt mir, das geht auch so und Ihr bekommt das auch hin!

Zuerst habe ich den Kürbis entkernt und geschält. Die Hälfte davon habe ich dann mithilfe eines Sparschälers zu dünnen Streifen verarbeitet. Jetzt brauchts noch eine geschälte rote Zwiebel, die in dünne Scheiben geschnitten wird. Und da alle guten Dinge 3 sind kommt noch ein gewaschener, entkernter roter Apfel dazu, der ebenfalls in dünne Scheiben geschnitten wird. Diese drei Dinge werden mit der Hand vermengt.

Pizzateig auf einem Backblech ausbreiten und mit einem halben Becher Creme Fraiche bestreichen. Salz und Pfeffer darüberstreuen. Jetzt wird die bunte Kürbismischung auf dem Teig verteilt und ab gehts in den Backofen. Bei ca. 200° Umluft dauert das etwa 20 Minuten. Das Ganze sieht dann in etwa so aus:


In der Zwischenzeit habe ich etwa eine Handvoll Rucola geputzt und etwas Tiroler Schinkenspeck auseinandergezupft. Nach Ende der Backzeit werden diese zwei Sachen noch auf die fertige Pizza gegeben.


Fazit: Die Pizza ist wirklich total lecker und ja es geht auch ohne Käse und Tomatensosse! :-)

Und dann hab ich gestern Abend sogar wieder etwas dazugelernt, als ich das Foto in unserer wirklich phantastischen Kochgruppe "Käptn's Dinner" bei Facebook gepostet hatte. Ich wusste nicht, dass man beim Hokkaido-Kürbis die Schale mitessen kann. Ab jetzt wird dann alles verarbeitet! Danke für den Hinweis!

Kommentare:

  1. sieht ganz fantastisch aus, auch wenn ich den speck dann weglassen würde ;)


    lg
    the vegetarian diaries

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  2. Dankeschön :)Ich denke die Pizza schmeckt auch ohne Speck phantastisch! Das war für mich nur das kleine I-Tüpfelchen *g*

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  3. Ja warum soll sie nicht schmecken .Alles was man gerne ist kann man als topping auf Pizza tun.Welche komisch aussehende Kuerbis ist dein gelber Fund;)

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  4. Hey Dzoli :) ich hab keine Ahnung was der gelbe für ein Kürbis ist ;) aber ich glaube man kann ihn nicht essen... :)

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  5. Deine Pizza sieht sehr lecker aus :-) Kürbis-Pizza steht für diesen Herbst auch unbedingt noch auf meiner Ausprobierliste. Aber nachdem wir diese Woche schon Kürbissuppe, -risotto und -pasta hatten, mach ich glaub ich erst mal eine kleine Kürbispause ;o)
    LG Kirsten

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  6. Hallo Kirsten, ohja das wär mir auch zuviel Kürbis für eine Woche :) aber die Kürbiszeit ist ja gerade erst losgegangen, also brauchen wir uns da keinen Streß machen ;)

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