Das war mal wieder typisch!!

Ach manno! Ich könnt mich immer noch ein bisschen ärgern, aber wie der Titel des heutigen Beitrages schon sagt, war das mal wieder eine typische Situation für mich! 

Ihr wollt wissen warum? Dann hört Euch die nachfolgende Geschichte an *g*

Letzte Woche knallte ja mal wieder ein neues Foodmagazin auf den deutschen Erdball. Die Rede ist von der deutschen Ausgabe der SAVEURS, die in Frankreich schon seit Jahren sehr erfolgreich ist. Wie man bei Facebook verfolgen konnte, wollten ziemlich Foodies die neue Zeitschrift haben, aber das war gar nicht so einfach, da es diese anscheinend nicht in jedem Dorfzeitungsladen gibt. Mir ging es da ähnlich... letztendlich wurde das Heft extra für mich bestellt - hätte ich als Verkäufer wohl auch gemacht, wenn jeden Tag ein nervendes Weib vor einem steht und immer wieder fragt: Ist die Saveurs schon da? *lol*

Jedenfalls hatte ich sie dann pünktlich zum Wochenende in meinen Händen und ich muss sagen, dass ich total begeistert bin. Es gibt tolle Rezepte, tolle Fotos, tolle Reportagen u.v.m. Da es sich bei der deutschen Erstausgabe um ein sogenanntes Testexemplar handelt, (wenn es oft genug verkauft wird, gibt es sie regelmäßig) hoffe ich nun, dass es Sie nun regelmäßig erscheint - Ich würde sie auf alle Fälle kaufen!!

Beim Durchblättern entdeckte ich dann einen Himbeer-Bananen-Joghurt Kuchen der mir auf Anhieb gefiel! Und ich dachte mir sofort - Genau das ist der Kuchen für unser Firmen-Sommerfest welches am 01.07.2011 stattfindet. Bis dahin hatte ich ja noch etwas Zeit, um die Zutaten zu besorgen.

Als ich in den letzten Tagen ab und zu beim Einkaufen war, bewunderte ich immer die tollen Himbeeren, die es derzeit überall zu kaufen gibt - mitgenommen habe ich natürlich keine, weil ich irgendwie grad keinen Bedarf hatte und bis zu meinem Backabend waren es ja auch noch einige Tage, aber ich freute mich innerlich schon total auf den ausgesuchten Kuchen ;-)

Heute war es dann soweit, in der Mittagspause habe ich dann schnell meinen kleinen Einkaufszettel geschrieben und aus Jux und Dollerei sagte ich noch zu meiner Kollegin: "Bei meinem Glück gibt es genau heute diese tollen Himbeeren nicht..."

Naja... was soll ich sagen, als ich dann in der Obstabteilung stand, hätte ich heulen können!!! Es gab keine Himbeeren!!!! KREISCH - das darf doch alles nicht wahr sein!! Und nun? Ok.. ich hätte TK-Himbeeren kaufen können, aber irgendwie machten die mich auch nicht sonderlich an. Also blieb mir nichts anderes übrig, als 3 Schälchen frische Brombeeren in meinen Korb zu legen.

Grummelig fuhr ich dann nach Hause und los gings mit dem Kuchenbacken. Das Anrühren des Teiges war total easy und dank der Zutatenangaben in Bechern, war das Abmessen der Zutaten auch ruckzuck erledigt.

Ab in den Ofen:


Und nach ca. 40 Minuten war der Kuchen fertig, abkühlen lassen und dann schaute er so aus:


Zugegeben - der Kuchen schaut total anders aus als in der Saveurs, das liegt 1. an den Brombeeren und 2. sollte der Kuchen nach dem Backen umgestürzt werden - das habe ich auch getan, aber da sah er noch fürchterlicher aus! Keine Ahnung wie DIE das gemacht haben und welche Tricks da mal wieder angewendet wurden! Aber das ist total egal, denn der Kuchen ist total lecker! Total fluffig und locker.

Und hier noch das Rezept - ich habe die doppelten Mengen für ein großes Blech verwendet und halt Brombeeren anstatt der Himbeeren *immernochgrummel*

Bananen-Himbeer-Joghurt-Kuchen
(für eine 24x24 Backform)

Zutaten:

1 Becher Naturjoghurt
2 Becher Zucker
3 Becher Mehl
3/4 Becher Sonnenblumenöl
1 Päckchen Backpulver
3 Eier
2 reife Bananen
1 Schale Himbeeren

Zubereitung:

Zuerst den Joghurt in eine Schüssel geben und den Becher ausspülen und abtrocknen, da dieser zum Abmessen der anderen Zutaten benötigt wird. Eier und Zucker dazugeben und alles gut mit dem Mixer verrühren.
Jetzt das Mehl und das Backpulver unterrühren und am Ende das Öl dazugeben und alles zu einer homogenen Masse verrühren.

Jetzt die Bananen zerdrücken (ich habe sie in kleine Stückchen geschnitten) und unter den Teig heben. Der Teig wird jetzt auf einem gebuttertem Backblech verteilt. Die Himbeeren darauf verteilen und leicht andrücken.

Im vorgeheiztem Backofen bei 180°C ca. 40 Minuten fertig backen und anschließend abkühlen lassen.

Lt. Originalrezept soll der Kuchen direkt nach dem Backen auf ein Gitter gestürzt werden und dann abkühlen. Ich habe das an einem Stück ausprobiert, aber da mit das optisch nicht gefallen hat, habe ich den Kuchen ganz normal im Backblech abkühlen lassen. :-)

Ich bin gespannt ob er meinen Kollegen morgen genauso gut schmeckt wie mir!

Übrigens gibt es auch schon andere Rezepte aus der aktuellen Saveurs zu bestaunen. Paule von paules ki(t)chen entschied sich für die Nektarinentarte mit Mandelcreme, die ich mir auch schon angemarkert habe und bei Juliane von Schöner Tag noch! gabs ein Zucchini-Thymian-Parmesan-Süppchen. :-)

Bio hin, Bio her - Wo ist mein Schnitzel?

Da es hier heute wie überall eine Affenhitze gab, dachte ich mir so auf dem Nachhauseweg: Machste heute mal was schnelles, einfaches.... und da fiel mir ein, dass ich noch ein Päckchen Mediterrane Couscouspfanne von verival Bio im Schrank stehen hatte. Diese Fertigmischung war unter anderem in meinem Gewinnerpäckchen enthalten, welches ich beim Kochevent von tobias kocht gewonnen hatte.
Fotoquelle: www.verival.at

Und da ich ja fast alles probiere, sollte dieses mein heutiges Abendessen werden, denn auf der Rückseite stand auch noch, dass diese Pfanne als vollwertiges Hauptgericht gerreicht werden kann.
Also schnell die wirklich einfache Zubereitungsanweisung auf der Packung durchgelesen und nach 5 Minuten war mein Essen fertig. In weiser Vorraussicht hatte ich noch ein paar Tomaten kleingeschnippelt und diese dazugereicht. (aber das hats dann auch nicht mehr herausgerissen..)


Naja.. was soll ich sagen, ich fand das ganze ziemlich fade und auch nicht wirklich schmackhaft. Ich muss dazu sagen, dass ich darauf verzichtet habe den Couscous noch extra nachzuwürzen, weil es war ja schon alles in der Packung! Nachdem ich dann fertig war (es gab dann ungefähr nochmal die gleiche Portion wie auf dem Foto zu sehen ist *lach*) dachte ich mir: Hmm... jetzt ein schönes Schnitzel wäre klasse! Also ich möchte und brauche sowas ehrlich gesagt nicht. Ok, als Beilage zu nem würzigem Fleischgericht würde ich es durchgehen lassen, aber so... NEEE nix für mich :-)

Und was ess ich heut noch? Mal schaun was ich noch so finde..... *rumkram*


Welcome to the Candyshop

Heute möchte ich Euch ein weiteres kleines Highlight aus Budapest vorstellen was mich ja als Schleckermäulchen besonders fasziniert hat. :-)

1. Blick durchs Schaufenster


Es handelt sich um den Sugarshop, den man unter folgenden 2 Adressen finden kann:

Budapest, 1061 Paulay Ede Utca 48

Budapest, 1042 Petófi Út 35

Als ich das erste Mal davon gehört habe, habe ich mir nix besonderes darunter vorgestellt - vielleicht ein kleiner Laden, wo es haufenweise Süßigkeiten gibt? Doch weitaus gefehlt!! Beim Sugarshop handelt es sich um einen total durchgestylten Shop, wo man im Erdgeschoss kunterbunte süße Sachen bestaunen und kaufen kann und in der 2. Etage befindet sich ein süßes Restaurant, wo man unglaubliche Eis-, Kuchenvarianten und was weiß ich noch für Kunstwerke geniessen kann. Wer ein ausgefallenes Geschenk sucht, der kann sich hier auch fantastische Torten anfertigen lassen, ein Versand ist jedoch leider nicht möglich - und nach Deutschland schon gar nicht... grml.

Ich wurde ja regelrecht von den knalligen Farben erschlagen, aber irgendwie fand ich das total cool und ich kam mir vor wie ein kleines Mädchen im Wunderland ;-) aber seht selbst:




Und dann gings ab ins Obergeschoss, weil ohne etwas zu probieren wollten wir diesen Laden natürlich nicht verlassen :) Sehenswert sind schon die Speisekarten, die in verrücktem japanischen Design daherkommen.



Und dann kam die Qual der Wahl!! Ich kann mich doch nie entscheiden *lach*

In der Karte fiel unsere Wahl auf:



Und so wurde es uns serviert:



Das war alles wirklich sehr sehr lecker und zerging einem förmlich auf der Zunge *yummy*

Und zum Abschluss noch ein paar weitere Impressionen vom Interieur :-)


Für alle Süßmäuler (das sind wahrscheinlich hauptsächlich die weiblichen Personen *g*) ist dies wirklich ein sehenswerter Hotspot in Budapest :-)



Aus alt mach neu...

Als ich gestern noch einen kleinen Feiertagseinkauf erledigte, grinsten mich beim Bäcker ein paar phantastische Granatsplitter an.  Da ich diese Dinger abgöttisch liebe, mussten natürlich zwei an der Zahl mit nach Hause. Ich mochte diese süßen Teilchen schon, als ich noch im Vogtland gelebt habe und dabei bestehen diese ja meistens nur aus Resten...

Viele raten ja vom Kauf von Granatsplittern oder Rumbomben bei Bäckern ab, da teilweise uralte Kuchen und Tortenkrümel verarbeitet werden, also wer SIE mag lieber nicht weiter recherchieren!! Ich habs getan und war schon ein bisschen geschockt! :(

Naja...was also tun? Ich habe ja seit 2 Tagen noch meine verunglückten Geburtstagsgugel hier herumliegen und irgendwie müssen die ja auch noch weg. Also hab ich mir mal schnell in den Kopf gesetzt, dass ich Granatsplitter selbermache!


Bei der Suche nach einem passenden Rezept fand ich viele verschiedene Mischungen, aber keine überzeugte mich so richtig. Oft wird noch extra Butter und Buttercreme mit eingearbeitet, aber das wollte ich nicht. Also bat ich mal wieder meine Fangemeinde auf Facebook um Hilfe. Und dort löste ich eine regelrechte Welle aus :-) Ich wusste gar nicht, dass es soviele verschiedene Bezeichnungen für dieses Restgebäck gibt!

Es kamen jede Menge Tipps und Ideen zusammen. Bei Irene vom Widmatt Blog gibt es aus Kuchenresten öfters mal Studentenschnitten und Sylvia von rock the kitchen verarbeitet verunglückte Muffins zu phantastischen Cake Pops.

Cake Pops sind in den USA ja schon seit langem der absolute Hype und haben dort sozusagen die Cupcakes schon vom Süßigkeitenthron gestossen. Diese Welle schwabbte dieses Jahr erst nach Deutschland und so nach und nach werden die kleinen Kuchenbällchen auch hier populär.

Aber nun zurück zu meinen Granatballs, wie ich sie mittlerweile getauft habe, denn die Cake Pops von Sylvia haben mich schon ziemlich beeindruckt - so was will ich auch!!

Ein wirkliches foodblogwürdiges Rezept gibt es auch nicht wirklich, hab das alles pi mal Daumen zusammengerührt :-)

Zuerst habe ich die Kuchenreste mit den Händen zu kleinen Krümeln verarbeitet. Anschließend ca. 4 EL Rum dazu und alles bisschen durchziehen lassen.

Jetzt wollte ich eigentlich Vanillepudding dazugeben - naja war keiner mehr da *grml* aber beim Wühlen in meinen Küchenschränken fiel mir dann noch eine Tüte Paradiescreme (verzeiht mir!) in die Hände - ok das geht auch!! Die Creme schnell mit Milch angerührt und unter die Krümel gemischt. Hier sollte man aufpassen, dass die Masse nicht zu weich wird! Jetzt kleine Kugeln daraus formen und in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit dunkle Kuvertüre schmelzen (die war auch noch von Weihnachten übrig...) und die Kuchenbällchen anschließend damit überziehen.

Nach Belieben können die Bällchen jetzt noch mit Deko verziert werden. Bei mir waren es gehackte Pistazien und Kokosflocken!


Was soll ich sagen? Ich bin quietschvergnügt und total happy über diese süßen Granatballs und schön anzuschauen sind sie auch noch! :-) Achso - und schmecken tun sie auch fast wie die Granatsplitter von früher - die Form ist doch egal!! :-)

Da war doch was...

Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass ich:

  • heute kaum noch Fertigprodukte kaufe
  • wie eine bekloppte mein Essen fotografiere, nur um DAS perfekte Foto zu bekommen
  • Ziegenkäse probiert habe
  • mir vorgenommen habe 1000x Pasta zu kochen
  • zu meinem Essen das farblich passende Geschirr auswähle
  • einmal Schweinefilet und Lammkarree für mich alleine koche
  • ein Interview für den Münchner Merkur geben darf
  • mit Lebensmitteln liebevoller umgehe
  • zu unmöglichen Tageszeiten esse, nur um bei Tageslicht ein Foto zu bekommen
  • überhaupt so lange durchhalte
  • Kochbuchrezensionen schreiben darf
  • ca. 100 Gewürze, verschiedene Salze, Öle & Co in meiner Miniküche stehen habe
  • ab und zu doch mal einen Salat bastel
  • an wunderschönen Blogevents teilnehme
und sich er noch vieles mehr, was mir auf die Schnelle nicht einfällt...


Es ist eigentlich schon Wahnsinn, wie ein Foodblog das Leben auf den Kopf stellt. Aber wisst Ihr was? Es ist toll und es macht wahnsinnig viel Spaß, auch wenn es manchmal stressig ist, wenn man noch einen Fulltimejob hat und das bloggen sozusagen als Zweitjob betreibt.

Ich habe im vergangen Jahr auf alle Fälle eine Menge dazugelernt und weiß vieles (was das Essen betrifft) mehr zu schätzen und ich bin auch noch eine größere Geniesserin geworden.

Doch sicherlich würde es meinen Blog nicht mehr geben, wenn Ihr nicht da wärt, denn Ihr seid es, die mir positives und negatives Feedback geben und auch in verzwickten Situationen hilfreiche Tips geben. Sei es hier im Blog, oder auf meiner Facebook Fanseite, die momentan auch schon über 400 Fans zählt. DANKE!!

Ein weiterer positiver Effekt für mich ist es, das man durch das Bloggen sehr viele liebe Menschen kennenlernt, die der gleichen Leidenschaft nachgehen. Mittlerweile haben sich auch schon einige sehr gute Freundschaften entwickelt!! DANKE!!

Und weil ich Euch für Eure Treue danken möchte, gibt es heute auch eine Kleinigkeit zu gewinnen.

Der 1. Preis wurde von lotao gesponsert - vielen Dank dafür. Der Gewinner erhält eine Orginalpackung Sparkling Volcano Terra Reis inklusive einer Probe des dazugehörigen Volcano Elixieres.


Als 2. Gewinn gibt es etwas, dass mir besonders am Herzen liegt *zwinker* ein zauberhaftes Kochbuch, welches ich von meinem letzten Besuch in Budapest mitgebracht habe.


Und als 3. gibt es noch eine Kostprobe meines Lieblingsreises Royal Pearl Black mit dazugehörigen hochwertigen Ess-Stäbchen.


Die Verlosung erfolgt am 16. Juli unter allen eingegangen Kommentaren zu meinem Geburtstagsbeitrag. Vergesst also nicht Eure Emailadresse, oder Euren Blog im Kommentar mit anzugeben, damit ich Euch im Falle eines Gewinnes kontaktieren kann.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderschönen Dienstag und ich freue mich auf viele weitere Jahre im kulinarischen Wunderland. :-)

P.S. Eigentlich sollte es heute kleine süße Geburtstagsgugl geben, aber da Alice mal wieder Murks gebaut hat - wurde das leider nix und es kamen eher zerstörte Gugl aus der Form *grins* aber wie heißt es doch so schön - nobody is perfect :-)


DANKE

lotao -The forgotten secret - Reisschätze in 5 Gängen

Wusstet Ihr, dass es auf der Welt ca. 120.000 verschiedene Reissorten gibt? Mir war dies ehrlich gesagt nicht bekannt!


Wenn man Leute fragt, welche Reissorten sie kennen, dann werden häufig die nachfolgenden Antworten genannt: Milchreis, Risottoreis, Parboiled Reis, Wildreis, Basmatireis und Uncle Bence und handelsüblicher Kochbeutelreis sind in den deutschen Haushalten wohl der Reis Nummer 1 - und dann hört es bei den meisten auch schon auf. Auch mir würden auf Anhieb nur noch ein paar spezielle Sorten mehr einfallen...

Vor ein paar Wochen fand ich im Internet die Homepage von lotao - und ich war sofort angetan, die Geschichte und die gesamte Präsentation des Reises fazinierten mich sofort und ich wollte mehr darüber wissen!


Reis... für viele in Europa "nur" eine normale Beilage, die bei weitem keinen so hohen Stellenwert hat wie Kartoffeln, oder die allseits beliebte Pasta. Schade eigentlich! Aber wie kann man mehr über Reis erfahren? Das dachte sich wohl auch Stefan Fak, als er vor einiger Zeit in Asien unterwegs war. Auf seinen Reisen durch die Asiawelt entdeckte er viele versteckte Bauernhöfe, auf denen wahre Reisschätze angebaut wurden. Er lernte bei den Bauersfrauen vergessene Zubereitungsarten und tauchte immer tiefer in die fantastische Reiswelt ein. Und von diesem Zeitpunkt an, drehte sich in seinem Leben alles nur noch um Reis! Er wollte die Schätze und die Geheimnisse mit anderen teilen.

Nach seinen Asienreisen hatte Stefan ca. 150 Reissorten im Gepäck, die jetzt erforscht, getestet und probiert wurden. In Zusammenarbeit mit einem Berliner Gewürzguru wurden zu den einzelnen Reissorten spezielle Gewürzmischungen und Elixiere entwickelt, um den Reisgenuss zu perfektionieren. Dies Kombinationen wurden dann namhaften Feinkosthändlern vorgestellt, um deren Meinung zu erfahren. Nach etwa einem Jahr war es dann so weit, 6 Sorten gelangten in den Verkauf und lotao und der erste deutsche Risolier waren geboren.


Diese und weitere spannende Geschichten erzählt Stefan Fak auf exclusiven Gourmetevents, um die Leidenschaft zum Reis zu teilen. Und ich durfte daran teilnehmen, was mich total gefreut hat, da ich ja schon von den Informationen aus dem Netz leicht infiziert war :-)

Wer jetzt ebenfalls neugierig gworden ist, der sollte sich unbedingt auf der Homepage oder auf dem dazugehörigen Blog weiter informieren.

Und dann war es soweit - Feinkost Käfer rief zum Lotao-Reis-Event in 4 Gängen und ich muss sagen, dass ich diesem Abend nicht so schnell vergessen werde, denn es war einfach phantastisch!! Im kleinen Kreis wurden leckerste Speisen serviert und alles war irgendwie mystisch und wunderschön.


Nachfolgend findet Ihr das speziell von Feinkost Käfer kreiierte Menü:

1. Gang

Sushi Armin
mit Rising Sun orange (Gelber Reis)


2. Gang

Papaya Spargel Karottensalat mit einer gebackenen Wildfanggarnele
mit Royal Black (schwarzer Reis)


3. Gang
(nicht geplanter Zwischengang)

Thunfisch mit rotem rebellischen Wildreis


4. Gang

Asiatisch geschmorte Spanferkelbäckchen und Shiitake Zuckerschotengemüse
mit Wizard of Laos (violetter Reis)


5. Gang

Reisstrudel mit Mangoeis an einem Erdbeerchili - Ingwerragou
mit Bamboo Green (grüner Reis)



Natürlich erhält man diese Reisschätze nicht zum Discountpreis, was aber auch verständlich ist, denn es sind nur sehr kleine Mengen, die in den Verkauf gelangen. Aber wer sich einmal etwas Besonderes gönnen möchte, dem möchte ich diesen Reis ans Herz legen. Auch ich habe mir 2 Sorten inklusive der Elixiere gegönnt, weil ich vom Geschmack total begeistert war. Der Reis wird dann natürlich besonders genossen und in kleinen Mengen gekocht, weil er so wertvoll ist. Und heute wird in meiner Küche auch schon das erste Gericht damit zubereitet, aber da muss ich Euch noch ein bisschen warten lassen und wer weiß.. vielleicht wartet ja noch eine Überraschung auf Euch :-)


"Willst du eine Stunde glücklich sein, dann betrinke dich.
Willst du drei Tage glücklich sein, dann heirate.
Willst du ein Leben lang glücklich sein, dann iss täglich Reis."

Chinesisches Sprichwort


DANKE für dieses unvergessliche Erlebnis!!



Lammkarree mit Orangen-Kräuterkruste auf mediterranem Gemüse

Ich geb's ja zu: Ich habe keine Ahnung von richtigem Fleisch - aber ich glaube da bin ich nicht die Einzigste *g* aber es nicht so das ich es nicht gerne esse, aber bei mir zuhause gibt es meistens Geflügelgerichte, oder mal ein gscheites Wiener Schnitzel, aber dann wird's auch schon dünne.  Für so dicke fette Steaks kann man mich eher weniger begeistern.. keine Ahnung warum. Und Lamm gab es bei mir auch erst einmal, aber das liegt daran, dass ich hier in Unterschleißheim kein Lamm bekomme und extra nach München reinfahren... Ne... so wichtig ist das dann auch wieder nicht.

Vor ein paar Wochen bekam ich eine sehr freundliche Anfrage von Neuseelandlamm, ob ich nicht Lust hätte ein Lammkarree zu probieren. Ich zögerte zuerst, da ich wie oben schon erwähnt keine Ahnung von so edlem Fleisch habe und 2. war das kurz vor meinem Urlaub, also vertröstete ich die liebe Dame erst einmal. Als ich zurück kam, erhielt ich erneut eine sehr nette Email (nicht aufdringlich, sehr freundlich) mit der Info, dass die Firma ein Karree für mich reserviert hätte. Meine Kolleginnen haben vorher auch gemeint, dass ich das unbedingt ausprobieren sollte, weil es total lecker ist. Also sagte ich zu und am Freitag kam per TK-Express das sehr gut verpackte Fleisch bei mir in der Firma an. Das Lammfleisch wurde von einem Vertriebspartner von Neuseelandlamm verschickt - einem Online Shop namens Genuss hoch 10 - wo man Fleisch aller Art, Seafood und andere Dinge bestellen kann.

Und nun stand Alice mit vielen Fragezeichen in den Augen in der Küche und überlegte wie man dieses Lammkarree zubereitet. Im Internet fand ich dann ein Rezept, dass sich ganz lecker und auch einfach lies. Also alle Zutaten besorgt und auf gings!


Ich werde das Orginalrezept hier bewusst nicht ausführlich posten, da es mich nicht wirklich überzeugt hat. Das bezieht sich vor allem auf die Garzeiten vom Lamm, weil irgendwie hat das bei mir nicht wirklich funktioniert. Wer dennoch neugierig ist, kann sich das Rezept hier anschauen.

Da mich bei der Zubereitung dann noch ziemliche Unsicherheit überkam, rief ich auf meiner Facebook Fanseite meine Fans um Hilfe :-) und diese haben mir dann auch weitergeholfen. Danke Ihr seid toll!

Nachdem ich das Fleisch dann nach zahlreichem Probieren und Nachgaren dann auf sehr leckerem Kartoffel-Zucchini-Tomatengemüse serviert hatte, war ich vom Geschmack her schon sehr begeistert. Das Fleisch war sehr zart und harmonierte optimal zu der leckeren Kräuterkruste. Das ist irgendwie ein totales Urlaubsessen, auch wenns draussen schon den ganzen Tag wie aus Eimern schüttet. Auch das Portweinsösschen fand ich sehr sehr lecker, auch wenn es optisch wahrscheinlich nicht perfekt war.

Jedenfalls habe ich heute wieder sehr viel über die richtige Zubereitung von Fleisch gelernt und da ich ja noch ein Lammkarree eingefroren habe, wird das nächste bestimmt noch besser als das heutige! :-)

Danke an Neuseelandlamm, dass ich jetzt wieder um einige Erfahrungen reicher bin.

Italienischer Klassiker - Bruschetta

Habe ich eigentlich schonmal erwähnt, dass ich Tomaten über alles liebe? Wenn nicht dann habe ich es jetzt getan. Es gibt eigentlich kaum einen Tag, an dem es bei mir keine Tomaten zum Essen gibt. Egal ob mit Mozarella, oder mit Zwiebeln auf ner frischen Scheibe Brot, oder als klassischer Tomatensalat - irgendwas geht immer! :-)

Und ganz besonders gerne mag ich Bruschetta! So als kleiner Snack zwischendurch, oder an Abenden wie heute auch mal als vollständige Mahlzeit (dann gibts halt 3 Stück mehr *g*) Am besten schmecken die Teilchen meiner Meinung nach auch mit  Ciabattabrot, dass schon 2 Tage in der Küche rumliegt und nur darauf wartet in goldenem Olivenöl angeröstet zu werden... *schmacht*


Es gibt unzählige Varianten wie man Bruschetta zubereiten kann, aber ich mag die klassische italienische Zubereitung am liebsten.

Tomaten (ich nehme meist kleine Strauchtomaten, weil diese aromatischer sind) in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Je nach Geschmack 1-2 Knoblauchzehen ganz klein hacken und dazugeben. Eine Handvoll frisch gehackten basilikum dazugeben und alles gut durchrühren. Dann einen großen Schluck gutes Olivenöl dazugeben und das Ganze mit frisch gemahlenen Pfeffer und Salz abschmecken und ca. eine halbe Stunde durchziehen lassen.

In der Zwischenzeit Ciabattabrot in Scheiben schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanner erhitzen und die Brotscheiben darin goldgelb anrösten lassen.

Nun die Tomatenwürfelchen auf das Brot geben und etwas von dem entstandenen Tomatensud darüberträufeln und sofort servieren.

Einfach nur total lecker!

Budapest - Ein Paradies für alle Kochbuchjunkies

Ich bin wieder daaaa! :) Die vergangenen 11 Tage in Budapest gingen natürlich viel zu schnell vorbei und schwupps hat mich der Alltag wieder und morgen geht dann auch schon wieder die Arbeit los.. und ich habe dazu überhaupt keine Lust!



Um die ganzen Eindrücke zu verarbeiten, die ich bzw. wir in der letzten Zeit erlebt haben, werden Euch die folgenden Blogbeiträge zum größten Teil in die kulinarische und gastronomische Welt von Budapest führen. Ich wusste gar nicht, dass es soooviele tolle Highlights zu entdecken gibt!!

In meinem ersten Teil möchte ich euch einen ganz besonderen Ort vorstellen, den ich zufälligerweise im Internet beim Stöbern entdeckt habe und ich wusste sofort -> DA MUSS ICH HIN!



Es handelt sich hierbei um den Chefparade Cookbook Shop. Doch hier gibt es nicht nur Kochbücher in Hülle und Fülle zu bestaunen! Gleichzeitig ist der Laden, der wie ein gemütliches Wohnzimmer eingerichtet ist, ein Lokal in dem man leckere Sachen geniessen kann. Und wem das immer noch nicht reicht, der kann in der Kochschule gleich die Geheimnisse der ungarischen Küche lernen. Weiterhin kann man sich auch noch mit exotischen Soßen und Gewürzen eindecken.


Den Kochbuchhimmel findet man unter folgender Adresse:

1023 Budapest, Bécsi út 27
und natürlich auch im Netz und bei Facebook.

Gegessen haben wir hier nichts. weil wir noch von diversen anderen Leckereien einen vollen Magen hatten :) aber wer weiß.. vielleicht holen wir das beim nächsten Besuch nach, denn es war definitiv nicht der letzte!

Hier noch ein paar Impressionen aus dem supertollen Shop:

 

Die Gewürzecke



Die Kochschule
Und zu guter letzt noch die Verrückte *g* - die Mitarbeiter im Shop haben mich schon manchmal etwas merkwürdig angeschaut, weil ich soviel fotografiert habe *g*