California Dreaming oder mein neuer Lieblingskäsekuchen

WOW ... Genauso und nicht anders möchte ich meinen heutigen Beitrag beginnen. Denn das beschreibt meinen Eindruck, den ich vom neuesten Kochbuch aus dem Hause KOSMOS habe wohl am Besten! Und dank dieses großartigen Werkes, habe ich auch noch meinen neuen Lieblings-Cheesecake gefunden! Doch dazu später mehr.

Kalifornien - Sommer, Sonne, Strand, pulsierende Städte, großartige Landschaften, sehr leckeres Essen (nicht nur Burger und Steaks) und noch vieles mehr. Kalifornien gehört zu den beliebtesten Zielen, wenn man in die USA reist und ich kann es ebenfalls sehr empfehlen, auch wenn mein USA-Trip leider schon einige Jahre zurückliegt. Da ich gerade etwas in Erinnerung versunken war, musste ich mir gleich nochmal die Fotos von damals anschauen - Scheee wars!


So bin wieder zurück! :) Und möchte Euch nun zuerst das wundervolle Kochbuch vorstellen.

von Annemarie Lenze
224 Seiten mit ca. 240 Fotos
ISBN - 978-3-440-12244-0
EUR 29,95

Quelle: KOSMOS VERLAG Pressebereich 
Schon als ich das Buch zum ersten Mal in meinen Händen hielt, war ich total begeistert! Der Sand auf dem Einband wurde durch ein spezielles Druckverfahren aufgeraut und wenn man das Buch streichelt *lach* hat man das Gefühl man wäre am Strand. Super Idee und mal etwas anderes.

Das Buch ist in 4 Oberkapitel aufgeteilt:

- Santa Barbara
- Carpinteria
- Santa Rita Hills
- Santa Ynez Valley

Diese sind nochmals in einzelne kleine Kapitel nach Regionen gesplittet.

Zum Beispiel:

Farmers' Market - regionale Obst- u. Gemüsevielfalt
Würzsaucen - hot & spicy
Früchte des Meeres - Seeohren & Seeigel
rau & rustikal
Western & Wein
Olivenbäume - auch in Kalifornien zuhaus

u.v.m.

Jeder Abschnitt ist mit phantastischen Fotos aus der Region gestaltet. Als Einstieg in das jeweilige Kapitel bekommt man Informationen über die Spezialitäten und Highlights der Region. Das Design des Buches ist meiner Meinung nach der absolute Knaller!

HIER könnt Ihr Euch übrigens ein paar Seiten des Buches anschauen.

Die Rezepte im Buch sind sehr vielseitig und gar nicht so typisch amerikanisch wie ich es erwartet hatte.
Die Rezepte sind klar und detailliert beschrieben und zu 90% kann man die Leckereien auch auf den passenden Fotos betrachten. Zu jedem Gericht gibt es spezielle Tipps was man unbedingt beachten sollte und zusätzlich werden auch noch einige Varianten aufgeführt, wie man das essen abwandeln kann.

Einige Beispielrezepte die man in diesem Buch findet:

- Kaktusreis mit Chili & Koriander
- CrabCakes mit Paprika & Chili
- Gumbo - mit Huhn, Wurst & Garnelen
- Erbsensuppe mit Minze
- Focaccia mit Aprikosen
- Mochi-Eiscreme
- Chinese Rips
- Sardinensalat mit Kichererbsen
- Schwertfisch mit Minz-Tapenade
- Süßkartoffelsuppe mit Bourbon-Whiskey
- Taubenbrust in Orangensauce

u.v.m.

Eigentlich wollte ich mir ja ein Rezept mit N aus diesem Buch heraussuchen, um am monatlichen Blogevent teilzunehmen. Aber Ihr werdet lachen.. in diesem Buch gibt es keins *lach* - wahrscheinlich wurden hier nicht nur die N's geklaut, sondern die Rezepte gleich mit *g* - Arthurs Tochter muss sich also noch ein wenig gedulden!

***

Nach mehrmaligem Durchblättern fiel meine Wahl auf den:

California Cheesecake mit Pekannüssen

Und was soll ich sagen? Ich hab nen neuen Favoriten was die Käsekuchen betrifft! Gerade die amerikanischen Varianten sind von der Konsistenz her meist ziemlich fest, weil meistens nur Frischkäse verwendet wird, aber dieser Kuchen hier - ist fluffig und zergeht einem förmlich auf der Zunge! Der absolute Wahnsinn! Ich hab vorhin mal schnell 2 Stück verdrückt *grins* und eigentlich könnte ich auch noch eins essen, aber dann müsste mein Abendessen wohl ausfallen ..... (naja vielleicht als Dessert?)


Zutaten

Für den Teig:

100g geschälte Pekannüsse
200g Vollkorn Butterkeks
125g geschmolzene Butter

Für die Füllung:

4 Eier
1 EL Mehl
200g Zucker
350g Doppelrahm-Frischkäse
300g Saure Sahne
1 Bio-Zitrone
Orangenschale
1 TL Vanille-Extrakt oder etwas Vanillemark
1/4 TL Salz (hab ich vergessen *g* - aber das war überhaupt nicht schlimm!)

Für die Glasur:

200g Saure Sahne
1/2 TL Vanille-Extrakt
40g Puderzucker

Frische Beeren nach Wahl (bei mir Himbeeren)

Zubereitung:

Zuerst werden die Pekannüsse mit dem Häcksler grob zerkleinert und in einer Pfanne ohne Fett ca. 2-3 Minuten angeröstet. Inzwischen die Butterkekse zerbröseln und in eine Schüssel geben und mit den Pekannüssen vermischen. Die zerlassene Butter dazugeben und alles gut verrühren.

Die Nuss-Keks-Mischung auf den Boden einer Backform verteilen und gut festdrücken. Die Form ca. 1 Stunde zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen.

Nun werden die Eier getrennt und das Eiweiß wird zu steifem Schnee geschlagen. Eigelbe, Zucker, Mehl, Frischkäse und saure Sahne mit dem Mixer cremig rühren. Nun den Saft einer halben Zitrone und die abgeriebenen Zitronen- und Orangenschalen, Salz und das Vanille-Extrakt dazugeben und alles gut verrühren. Zum Schluss wird der Eisschnee vorsichtig untergehoben.

Die Füllung auf den Boden geben und glatt streichen. Der Kuchen wird nun im vorgeheiztem Backofen bei 160°C (Umluft 140°C) auf der mittlersten Schiene ca. 1 Stunde gebacken.

Nach Ende der Backzeit den Kuchen etwa 15 Minuten abkühlen lassen und dann mit einem scharfen Messer vom Backformrand lösen. In der Form vollständig auskühlen lassen und dann einige Stunden in den Kühlschrank stellen - erst dann aus der Backform nehmen.

Für die Glasur wird die saure Sahne, der Puderzucker und das Vanille-Extrakt gut verrührt und anschließend auf dem Kuchen verteilt.

Mit frischen Beeren dekorieren.


Fazit: Ich finde das Buch sehr gelungen und würde es jedem ohne mit der Wimper zu zucken empfehlen! Auch als Geschenk für Kochbegeisterte finde ich es super, da das Buch wirklich was hermacht. Super Rezepte, super Gestaltung, hinreissende Fotos und dann natürlich das geniale Käsekuchenrezept - allein deswegen hat es sich schon gelohnt! Auch den etwas höheren Preis von EUR 29,95 finde ich bei diesem Schmuckstück angemessen. Ich finde ja die KOSMOS Kochbücher generell klasse, habe davon auch schon einige in meiner Sammlung, aber am liebsten hätte ich sie natürlich alle gerne in meinem Regal!

Hüttengaudi in den eigenen 4 Wänden - Mit der August-Tastybox kein Problem

HOLLADRIO! - Ganze vier Wochen mussten wir uns gedulden, bis wir die Tastybox für den August endlich in den Händen halten durften, aber das lange Warten hat sich mal wieder gelohnt!

Die Jungs von FoodieSquare haben diesmal lauter leckere Produkte für ne zünftige Hüttengaudi in die Box gepackt :-) Das könnte ja auch schon fast ne kleine Einstimmung für die Wiesn (Oktoberfest) sein... also los, schnappt Euch Euer Dirndl und Eure Lederhosen und dann können wir auch schon starten.

Hier könnt Ihr Euch schon einmal anschauen, was in der aktuellen Tastybox enthalten war, Details dazu folgen weiter unten. :)


Und wer 1 und 1 zusammenzählt, wird auch schnell darauf kommen, welches Gericht wir dieses Mal basteln durften -> Kässpätzle! Selbstgemacht natürlich!
Ich bin ja ehrlich und muss gestehen dass ich Spätzle bis jetzt immer fertig gekauft habe.... aber dieses Mal krempelte ich die Ärmel hoch und ich habe meine Muskeln etwas strapaziert *g* - war schon etwas anstrengend *lach* aber der Aufwand hat sich gelohnt!

Aber nun zurück zum Inhalt!

Die wichtigste Zutat um perfekte Spätzle zu machen ist natürlich das Mehl! Hier gab es für uns 1 kg Spätzlemehl, welches zu je 50% aus Weizen und Dinkel besteht. Das Mehl stammt aus der "Zeller Mühle", welche sich in Ottersweiler im schönen Schwarzwald befindet. 


Dann darf natürlich Käse nicht fehlen!! Wer schon öfters echte Kässpätzle zubereitet hat, weiß sicher dass man für den perfekten Geschmack am Besten 2-3 Sorten verschiedenen Bergkäse verwenden sollte. Auch daran hat FoodieSquare gedacht und deshalb gab es einen Bergkäsemix aus 3 verschiedenen Reifegraden. Der Käse wird unter der Dachmarke Oyfach guat in der Sennerei Moosbach traditionell hergestellt.


Alle guten Dinge sind Drei! Die Zubereitung von Kässpätzle kann man je nach Geschmack etwas abwandeln. Wenn Kinder im Haus sind, gibt man zusätzlich zum Wasser noch extra Mineralwasser dazu, aber man kann auch Bier nehmen! ;-) Das sollte natürlich dann ein wirklich guates sein, wie z.B. das Zwickelbier aus der Biermanufaktur Klier-Bier. Hierbei handelt es sich um ein unfiltriertes, naturtrübes, helles Bier, welches aus 6 verschiedenen Malzsorten hergestellt wird.


Und um jetzt mit der Spätzleproduktion zu beginnen braucht man noch Eier, Zwiebeln und Gewürze, aber diese Zutaten sollten ja in jedem Haushalt vorhanden sein :-)

Das Rezept im Detail für 2 Personen:

Zutaten:

500g Spätzlemehl
5 Eier
375ml Mineralwasser oder Bier
1 große Zwiebel
50g Butter
200g geriebener Bergkäse
Salz und Pfeffer
Frische Petersilie oder Schnittlauch

Zubereitung:

Das Spätzlemehl zusammen mit 2 TL Salz in einer großen Schüssel vermischen. Nach und nach die Eier und das Wasser/Bier dazugeben und alles zu einem dickflüssigem Teig verarbeiten. Schüssel einige Minuten beiseite stellen, damit die Masse gut ausquellen kann. Der Teig wird dann kurz vor der Verwendung noch einmal kräftig aufgeschlagen.

Inzwischen einen großen Topf halbvoll mit Wasser füllen, Salz dazugeben und aufkochen lassen. Wer wie ich ein Spätzleanfänger ist, kann nun mithilfe eines Spätzlesiebes (das Sieb konnte man übrigens optional mit der Tastybox ordern) mit der Produktion beginnen. Wer schon etwas Erfahrung hat, kann die Spätzle natürlich auf die traditionelle Art vom Brett in das kochende Wasser schaben. Die Spätzle ca. 3 Minuten kochen lassen, bis sie an der Wasseroberfläche schwimmen. Die fertigen Spätzle in ein separates Sieb geben und kurz mit kaltem Wasser abspülen. Diesen Schritt solange wiederholen, bis der teig aufgebraucht ist :-)

Jetzt wird die Zwiebel in dünne Halbringe geschnitten und mit der Hälfte der Butter in einer Pfanne angeröstet.

Die restliche Butter in einer großen Pfanne schmelzen und die Spätzle dazugeben. Bei mittlerer Hitze mehrfach wenden und einige Minuten erwärmen. Nun kommt der geriebene Bergkäse direkt über die Spätzle. Gleichzeitig wird der Rest des Wassers/Bieres mit in die Pfanne gegeben. Bei kleinster Stufe alles gut vermengen und den Käse langsam schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die angeröstet Zwiebeln noch kurz wieder erwärmen und zusammen mit frisch gehackter Petersilie über die Kässpätzle geben. Traditionell werden die Kässpätzle direkt in der Pfanne serviert und einem gemütlichem Beisammensein steht nichts mehr im Wege.


Und was darf nach so einem deftigen Hüttenschmaus nicht fehlen? Na klar - Ein guter Schnaps! Auch daran hat FoodieSquare gedacht und hat etwas ganz Besonderes für uns ausgesucht! Einen Apfel-Edelbrand aus der Ersten Spezialitätenbrennerei Dresden - Augustus Rex. Das Motto dieser kleinen Brennerei ist übrigens: NIL NISI OPTIMORUM - was soviel bedeutet wie: Nur vom besten! Hier werden aus vergessenen Obstsorten vorzügliche Edelbrände hergestellt. Ein wirklich hervorragendes Tröpfchen!


Und was ist in dem kleinen weißen Päckchen? Diese extra Überraschung wurde uns sozusagen als kleines extra Goodie kredenzt, sozusagen als I-Tüpfelchen. Eine kleine, aber sehr feine Kostprobe aus der Schinkenräucherei im Museum. Ich persönlich mag ja eigentlich nur Serranoschinken, aber dieser vorzügliche Schinken vom Bunten Bentheimer Schwein aus Deutschland kann hier 100% ig mithalten. Der ist wirklich saulecker! Aber bei einem Preis von 22,30 € / pro 100g sollte man diesen Schinken nur zu besonderen Anlässen verkosten, weil was sind schon 100g? Die ess ich auch mal schnell alleine *grins* ;-)


Mein Fazit zur August - Tastybox:

Ich war auch diesen Monat wieder total begeistert! Alle enthaltenen Produkte waren wieder spitzenmäßig und  die Kässpätzle waren ein Traum. Wenn der Schinken ned so teuer wäre, hätte ich mir schon längst Nachschub organisiert... also muss schnell ein besonderes Ereignis her, damit ich bald wieder in diesen Genuss komme! Dank FoodieSquare durfte ich wieder neue Produkte kennenlernen und habe auch zum ersten Mal Spätzle selbstgemacht! JUHU!! Weiter so Jungs! Und ich bleibe dabei! :)

Tip: Die enthaltenen Produkte der vorgestellten Manufakturen kann man demnächst direkt bei FoodiesSquare nachbestellen. Das Besondere daran ist, dass man hier auf Zwischenhändler verzichtet und diese Spitzenlebensmittel zum Herstellerpreis beziehen kann. Find I guat!

Wer meinen ersten Bericht über die Tastybox verpasst hat, kann diesen HIER noch einmal nachlesen.



Das ist mir doch Wurscht!

Lange haben wir auf den richtigen Sommer gewartet - und nun ist er endlich da (zumindest in und um München herum). Aber muss es denn gleich soooo heiss sein? Heute zeigt das Thermometer wieder um die 37°C an - also ich geh da kaputt!

Den ganzen Tag ist man nur am Trinken (was ja gut ist), aber der Hunger lässt zu wünschen übrig, jedenfalls geht es mir so. Nachdem man sich dann nach der Arbeit nach Hause geschleppt hat, soll man dann noch kochen?? Ne vergesst es! bei dieser Affenhitze mach ich den Herd nicht an! :-)

Also was schnelles, erfrischendes muss her! Da ich nicht unbedingt der klassische Salatfan bin, gabs bei mir gestern nen Schweizer Wurstsalat, dazu ne Breznstange und fertig war mein Abendessen. Auch bei Cucina Casalinga gabs ein bayrisches Biergartenschmankerl -> Wienerle-Radieserl-Gurken-Salat. Ich hab meinen Salat jedoch nicht im Biergarten genossen, sondern in meiner abgedunkelten Höhle, da es auf meinem Balkon viel zu warm war ;-)

Schweizer Wurstsalat


Zutaten:

1 halber Ring Nürnberger Stadtwurst
1 Zwiebel
1 Stück Emmentaler
3-4 saure Gurken
Weissweinessig, Rapsöl
Salz, Pfeffer
Frische Petersilie

Zubereitung:

Die Wurst und in den Käse in kleine Stifte schneiden und zusammen mit der gewürfelten Zwiebel in eine Schüssel geben. Saure Gurken ebenfalls kleinschneiden und unterheben. Essig und Öl darübergeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie kleinhacken und beimischen. Salat ca. 1 Stunde ziehen lassen, damit er sein ganzes Aroma entfalten kann.

Und da von dem Salat noch etwas übrig geblieben war und ich heute nicht genau nochmal das Gleiche essen wollte, hab ich schnell noch ein paar Penne gekocht, diese abkühlen lassen und dazugeben. Und fertig war mein Italienischer Wurstsalat :-)


So einfach kann Resteverwertung sein ;-)

Spontane kulinarische Weltreise

Ich muss jetzt einfach mal schnell diesen Spontanbeitrag schreiben, weil ich mich gerade so tierisch freue!!

Kurz zum Einstieg: Als Foodblogger hat man ja ziemlich viel um die Ohren, vor allem wenn man das alles neben einem Fulltimejob macht. Trotz dem ganzen Streß macht es total viel Spaß und man lernt dadurch auch phantastische liebenswerte Menschen kennen.

Ein kleiner Nachteil (sicher werden mir hier viele meiner Blogkollegen zustimmen) sind die ständigen Werbemails und meist blöden Anfragen, die im Emailpostfach landen. Meist sollen irgendwelche hirnrissigen Links und monströse Werbebanner auf der eigenen Seite eingebunden werden, die ja so gar nicht zum Thema Essen & Trinken passen... NEIN DANKE!

Manch wird auch unverhofft mit einem 10 Kilo Nudelpaket überrollt, oder man bekommt irgendwelche Picknickdecken und so Sachen zugeschickt, die man eigentlich gar nicht will! Wohlbemerkt unaufgefordert! Ich bin zum Glück bis jetzt von solchen Aktionen verschont geblieben. :-)

Aber es gibt Ausnahmen! Und soetwas ist mir vorhin gerade passiert.

Als ich meinen Briefkasten öffnete, schlummerte dort ein ziemlich großer brauner Umschlag. Na toll dachte ich mir.. wieder irgendwelche komischen Kataloge oder Werbezeugs.....

Der Blick auf  den Absender ->  AIDA - Das Clubschiff

Ich war vor ein paar Jahren auf der AIDA und es war wirklich eines der schönsten Dinge, die ich bis jetzt erleben durfte - kann die AIDA nur empfehlen! Aber wieso bekomme ich jetzt Post? Bestimmt ein Katalog oder sowas.

Aber nein!!

Nachdem ich den herzlich geschrieben Brief dazu las, war ich ehrlich gesagt ganz gerührt und hab mich gefreut wie ein kleiner (nein großer) König!

Nun will ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen und meine Freude mit Euch teilen :-)


Ick freu mir so!!


Als ich damals auf der AIDA war hatte ich mir schon das erste Kochbuch gekauft, weil ich kann ja bei so etwas nicht standhaft bleiben ;-) und somit hatte ich ja immer noch eine schöne Erinnerung an die Kreuzfahrt. Das 2. Exemplar steht ehrlich gesagt auch schon länger auf meiner Wunschliste, aber das Thema hat sich ja jetzt erledigt :-)

Quelle: www.aida.de Presseinformationen

Es ist wirklich toll, dass es noch Unternehmen gibt, die einem ohne Forderungen (Werbeeinbindung etc.) einfach nur eine riesengroße Freude bereiten und das hat AIDA heute bei mir geschafft!!

VIELEN HERZLICHEN DANK DAFÜR!

Und zum Schluss noch ein Foto von damals *lach* Ja das bin ich in Sizilien *nochmallach* das ist allerdings auch schon 9 Jahre her ;-) und eine richtige Kamera gabs damals auch noch ned in meinem Haushalt, deshalb auch in schrecklicher Qualität *g*


Wünsch Euch ein schönes sonniges Wochenende :-)



Zwei auf einen Streich - Orientalische Möhrenpuffer und Pasta a la Merguez

Jaja ich weiß *schnutezieh* ich bin wieder viel zu spät dran, aber geht grad ned schneller ;-) und die momentan Hitze machts auch ned besser...

Am vergangenen Wochenende zerbrach ich mir den Kopf, was ich den mit meinem Häufchen Möhren so anstellen könnte. Nachdem ich gefühlte tausend Rezepte in Augenschein genommen hatte, konnte ich mich immer noch ned entscheiden.

Doch dann postete Barbara von der Spielwiese ein Rezept für eine Rüblitorte, ok das wär ja auch mal wieder was und für Sonntag hatte sich Besuch angekündigt. Das könnte klappen. Naja Besuch kam nicht, also brauchte ich auch keinen Kuchen backen.... was nun?  Ich erinnerte mich, dass ich vor ca. 1 Jahr bei Alex von foto e fornelli so kleine leckere Möhrenfrikadellen auf dem Blog gesehen hatte. Genau die wollte ich haben!!

Naja...man sollte sich wirklich an das Rezept halten, aber ich hab das natürlich nicht getan *g* und so darf ich auch ned rumjammern, wenn die Möhrenmasse zu flüssig ist und ich keine trockenen Semmeln bzw. Semmelbrösel mehr im Haus habe, um diesen Zustand zu verbessern :)



Aber trotz dieser kleinen Unannehmlichkeit, waren meine Möhrenpuffer sehr lecker ;-) Falls Ihr die Teilchen nachmachen wollt, bitte das Rezept von Alex verwenden *g*  dann klappt das auch richtig!

Ich habe anstatt von Aprikosen getrocknete Datteln verwendet und da ich keine Walnüsse im Haus hatte, gabs Mandeln und Pistazien und dazu einen schnellen Dip mit griechischem Joghurt und Korianderpulver.


Und dann fehlt ja noch der 2. Streich, den ich eigentlich gar nicht verbloggen wollte, weil ich gestern Abend mal wieder alles auf die Schnelle zu einem leckeren Abendessen zamgewürfelt habe. Aber bei Facebook wurde dann nach einem Rezept gefragt... ok ich bin ja ned so *lach* und was wäre ich denn ohne meine Fans? ;-)

Ich hatte vor ein paar Tagen Merguez Würstchen erstanden und da ich nicht wusste, was ich damit anstellen sollte, wurden diese erstmal eingefroren ;-) Als ich dann gestern nach der Arbeit mit knurrendem Magen nach Hause kam und meinen Kühlschrank öffnete, war da ned wirklich viel los....

Ok...Merguez jetzt seid ihr dran!

Ruckzuck ne Zwiebel geschält und geschnitten, in Olivenöl angebraten. Die Würstchen in Scheiben geschnitten und mit in die Pfanne geben. Zwei große Tomaten und ein Klecks Tomatenmark wanderten anschließend mit hinein und das Ganze durfte dann ein paar Minuten vor sich hinköcheln. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Kurz vor Ende einen Löffel Kräuterfrischkäse unterrühren und frischen Basilikum dazugeben. Fertisch! Pasta und viel Parmesan machen daraus das perfekte schnelle Feierabendessen ;-)



Sorry für diese "Fastfood" Post, aber es wäre ja schlimmer, wenn Ihr gar nichts von mir hören würdet oder? ;-) Es wird auch bald wieder besser *grins*  - dann gibts wieder ne Überraschung für Euch :-)


Warum eigentlich immer so hochgestochen?

Ich hab lange überlegt, ob ich dieses Rezept überhaupt verbloggen soll, aber da sich gestern dann noch ein paar Interessenten gefunden hatten, habe ich mich dazu entschlossen es doch zu tun. :-)

Ein richtiges Rezept gibt es dazu eigentlich nicht, weil ich mal wieder alles zusammengeschmissen habe *g* und da ich momentan ja ziemlich viel Senf im Haus habe, musste der natürlich auch irgendwie mit verarbeitet werden.

Aber Ihr wundert Euch sicher über den heutigen Post-Titel - richtig? Ich weiß ja nicht, ob es nur mir so geht.... aber als ich gestern auf meiner Facebook-Seite das Foto vom Gericht veröffentlicht hatte und über einen Rezepttitel nachgedacht habe, kam das heraus: Blumenkohl-Hähnchen-Ragout mit Kartoffelstampf.

Warum eigentlich Kartoffelstampf? Also wenn ich ehrlich bin kenne ich dieses Wort noch nicht so lange, aber wenn man sich doch ab und zu mal eine Kochsendung anschaut oder auch auf Rezeptseiten herumstöbert, wird man von Kartoffelstampf und Co (Möhrenstampf usw...) ja fast erschlagen. Wieso ned einfach Kartoffelbrei? Letztendlich ist es nichts anderes und mit diesem Brei sind wohl auch viel von uns aufgewachsen, oder? Ok .. ne Alternative wäre noch Kartoffelpüree, obwohl ich dieses Wort eigentlich auch nie verwende ;-)

Also hier dann meine gestrige Mahlzeit: Kartoffelbrei mit Blumenkohl-Hähnchen-Senf-Ragout



Ich kann Euch leider keine genauen Mengenangaben geben, aber ich denke das dürfte man auch so hinkriegen ;-)

Zuerst habe ich den Blumenkohl in Salzwasser bissfest gekocht und beiseite gestellt. Nebenbei die Kartoffeln aufgesetzt, um daraus einen Kartoffelbrei zu basteln. ;-)

Inzwischen habe ich Zwiebeln in dünne Halbringe geschnitten und diese dann mit kleinen Speckwürfelchen angebraten. Jetzt kommt in Würfel geschnittene Hühnerbrust dazu und das ganze wird noch ein wenig leicht angebraten.

Ein Becher Schlagsahne dazu und 3 EL grobkörnigen Senf. Ich habe dieses Mal die Sorte Columella I aus dem Hause Mostarda verwendet, da dieser Senf etwas kräftiger ist und sich somit hervorragend zum Kochen eignet. Hab ich schon erwähnt, dass dieser Senf echt ne Wucht ist? Und ich bin ja eigentlich nicht so die große Senfesserin, aber der is wirklich gut und lecker!

Das Ganze wird dann kräftig mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und darf dann noch ein wenig vor sich hinköcheln. Kurz vor Schluss werden dann die gekochten Blumenkohlröschen untergehoben und bis zum Servieren kann dann alles ein bisschen durchziehen.

Kartoffeln abgiessen und mit einem Breistampfer gut zerdrücken. Ein kleines Stück Butter dazu, Salz, Pfeffer und Muskat und dann wird noch Milch dazugegeben und alles gut vermengt. Ich mag den Brei gerne etwas fester, aber hier kann ja jeder selbst über die Konsistenz entscheiden :-)

Auch wenns optisch mal wieder ned so der Knaller war, geschmeckt hat mir das Ganze supergut, auch die Kombi mit dem Senf war gut. (hatte ich vorher noch nie so ausprobiert)



Ich will auch Pilze!!

Menno!! Seit Tagen verfolge ich mit großen Augen und tropfendem Zahn den Blogbeiträgen meiner lieben Kolleschen. Überall gibt es Schwamme! Julia von German Abendbrot gibts Pfifferlings-Risotto, bei Barbaras Spielwiese gibts Minutensteak mit Pfifferlingen, bei Claudia von Fool for Food Rösti mit Steinpilzen usw. Und was is mit mir? Ich will doch auch!!

Und da ich hier in der Gegend immer noch keinen Schwammefleck gefunden hab, bin ich letzten Samstag voller Hoffnung auf den Unterschleißheimer Wochenmarkt getappelt, um ein paar Exemplare zu ergattern. Naja.. wie immer halt... nix gabs! Keine Pfifferlinge, keine Steinpilze, glaub ich hab auch keine Champignons gesehen *grummel* Immerhin hab ich ein Töpfchen Koriander gefunden (ein kleiner Trost) Also wieder ab nach Hause und mit meinem Turbosmart in den nächsten Supermarkt, weil ich wollte Pilze!!!  Auch da war die Auswahl nicht wirklich berauschend... außer weißen und braunen Champis gabs nix!! Notgedrungen kaufte ich dann ein paar Champignons - besser als nix.

Und so gabs dann am Samstag ne schnelle Pasta mit Champignon-Hackfleisch-Zwiebel-Sugo. Ein wirkliches Rezept gibts da ned, aber ein schönes Foto wie ich finde. :-)


Aber trotzdem war ich noch immer nicht zufrieden! Ich wollte richtige Pilze! :-)

Heute nach Arbeit startete ich dann Versuch Nummer 2 und auf dem Nachhauseweg thronte auf meinem Beifahrersitz ein kleines Körbchen mit frischen Pfifferlingen - JUHU! ENDLICH!

Naja.. dann kam natürlich erstmal der lästige Teil - das Putzen der kleinen gelben Kerle - nicht wirklich eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, aber ich wollte es ja so *g*

Ein Rezept hatte ich natürlich schon seit ein paar Tagen parat liegen... gefunden habe ich es mal wieder bei lecker.de und es hörte sich phantastisch an.



Ich muss sagen, das mich die Kombi aus den verschiedenen Aromen auch total überzeugt hat. Und der frische Rucola, der dann am Ende untergehoben wird, setzt dem ganzen Gericht mit seinem leicht bitterem Geschmack noch die Krone auf. Total lecker! Und da ich heut zugegeben etwas faul bin (oder sollte ich lieber sagen zu erschöpft vom Pilzesuchen? *g*) und ich am Originalrezept nichts verändert habe, gibts das heute auch nicht im Detail, denn das könnt Ihr HIER nachlesen :-) Und da Ihr ja immer so verständnisvoll seid, denke ich das geht in Ordnung oder? ;-)

Aber immerhin gibt es noch einen kleinen Lichtblick! Meine Mum hat mir vorhin noch am Telefon mitgeteilt, dass es im Vogtland seeeehr viel Schwamme gibt ;-) und Klein-Alice freut sich schon wieder auf getrocknete heimische Ware. ;-)

Senfeier de luxe

Freitag nach der Arbeit und dem Wochenendeinkauf hatte ich eigentlich überhaupt keine Lust noch irgendetwas zu kochen, ich war total müde und kaputt und war froh, dass ich zuhause war.

Als ich dann den Briefkasten öffnete, flatterte mir mal wieder ein Paketschein entgegen - toll dachte ich mir - auch noch zur Post.... aber Glück gehabt!! Das Päckchen wurde bei meiner Nachbarin abgegeben :-)

Nachdem ich den Karton geöffnet hatte, dachte ich mir nur: Ach herjee, das reicht ne Weile! Aber ich freute mich auch tierisch, denn der Inhalt war fantastisch! Mir wurde ja vorab von Columella bereits mitgeteilt, dass ich etwas zum verkosten bekomme, aber das es soviel ist! Vielen lieben Dank!
Der Kontakt zu Columella kam übrigens über meinen Beitrag zur Tastybox zustande, in der ja auch eine Kostprobe vom leckeren Aprikosensenf war. Und nun darf ich alle probieren - juhuuu!!

Die oben erwähnte Müdigkeit war natürlich wie von Zauberhand verschwunden und ich hatte auch tierischen Hunger, also was machen? Vielleicht was mit Senf? ;-)



Schnell sollte es gehen, also entschied ich mich mal wieder für Senfeier, aber diesmal mit Luxussenf! Dieses Rezept gab es in den Anfangszeiten ja schon einmal hier zu sehen. Und wieder musste ich feststellen, dass es wohl kaum ein anderes Gericht gibt, was so unfotogen ist *lach* Es gibt wirklich schönere Sachen, aber das ist ja nicht so wichtig, denn schmecken muss es!

Nachdem ich mir die Beschreibung der einzelnen Sorten durchgelesen hatte, entschied ich mich für den Estragonsenf und das war auch gut so. Der ist auch total lecker und die Senfkörner die sich darin befinden geben so einen leichten Knuspereffekt. :-)


Am Rezept von damals habe ich eigentlich bis auf den Senf nichts verändert, aber hier noch einmal im Detail :-)

Zutaten:

3 Eier
1 Zwiebel
ca. 200ml Milch
ca. 200ml Gemüsebrühe
2 EL Mehl
3 EL Estragonsenf
Pfeffer (Salz habe ich diesmal gar nicht gebraucht, da ich den Senfgeschmack total lecker fand)

Zubereitung:

Als erstes solltet Ihr die Eier hart kochen. (ca. 8 Minuten)

In der Zwischenzeit die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in etwas Fett glasig anschwitzen. Das Mehl darübergeben und alles zu einer Zwiebelschwitze verrühren.

Jetzt nach und nach die Milch und die Brühe dazugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Sosse sollte leicht sämig sein. Jetzt den Senf dazugeben uns alles gut verrühren. Mit Pfeffer abschmecken.

Die hartgekochten Eier schälen und halbieren und in die Sosse geben und noch ein paar Minuten ziehen lassen.

Dazu schmecken mir Salzkartoffeln am besten :-)


Vogtländische Schwarzbeersupp - (Heidelbeersuppe)

Bevor ich mit meinem heutigen Beitrag beginne, möchte ich Euch darauf hinweisen, dass Ihr heute vielleicht nicht alles verstehen werdet *g*

Da mich diese Suppe ziemlich an meine Kindheit im Vogtland erinnert, kann ich die Erinnerungen irgendwie gar nicht komplett in hochdeutsche Form fassen ;-) aber falls Ihr etwas wissen wollt, fragt mich einfach ;-)

Sollten auf diesen Beitrag hin, viele verwirrte Kommentare folgen, dann werde ich mir überlegen, ob ich das Ganze noch ins Hochdeutsche übersetze *lach*

***

Iech denk gern an mei Kindheit im Voochtland zerick. Alles war su unbeschwert und irgendwie gabs ah nie Probleme (echal wos for welche). Es gab kaa Gewalt unner de Leit, es gab kaane Drogen und es gab ah kaan Supermarkt und mir warn trotzdem arch glicklich ond zefrieden.

Ahmoll in de Woch bi iech mit meiner Mutter nieber ze de Lisbeth gange (die hot nämlich en klaan Konsum ghabt) und mir ham dort immer eikaaft. Do gabs nuch die Milich in dr Glosflasch und iech ho miech immer scho auf die Scheib Leberkäs gfraat wie a Kenich ;-) Meistens sei mor dort hi gloffn und manchmol musst ah dor Handwogn mit, wemmer moll bissel mehr gebraucht ham.

Obst und Gmies gabs be uns im damalichen Osten ah ned su vill, aber vermisst hammers ah ned, weil mir kannten des neimodische Zeich ja ned. Banane oder Apfelsine gabs ner ahmoll im Ghar und annere exotische Zutaten gabs ned, außer mo is nein Intershop gfahrn, aber do detzu hottmer Westgeld gebraucht.

Des meiste zeich hottmer selber deham im Garten ahgebaut, wie zim Beispiel Gurken, Tomaten und su wadder. Und wenn de Zeit reif war fier Schwamme und Schwarzbeer gings nein Wald.

Und fier uns Kinner war des natürlich herrlich, mir ham uns de alten Trainingshusen nagwürcht und dann gings mitm Blechtop, oder manchmal ah gleich mitm Aamer ab neine Gstrüpp.

Die meisten Schwarzbeer sei natürlich gleich nei de Gusch gwandert :) und su sahmer dann ah aus, vo Kopp bis Fuss warmer blau und die Mutter hot sich gfraat als mer hamkomme sei.

Meistens hammer die Schwarzbeer dann innren Teller zerdrickt, Zucker naufgetah und dann Milich driebergschitt und alles gut verriehrt. Iech ka Eich sogn des war e Gedicht! Wemmer vill Schwarzbeer gezuppt hatten, is e Taal devo fiers Kugnbacken draufgange. Mit richtig vill Streisel drauf wunderbar! Und dann gabs ah manchmol e Schwarzbeersupp und die ho iech heit emol noochgmacht. :-) Iech ho zwar kaane echten Schwarzbeern ausm Wald ghabt, aber gschmeckt hots mer trotzdem!


Und su werds gmacht:

Zutaten:

250g Schwarzbeeren (Blau-, oder auch Heidelbeeren genannt)
1 Apfel
1 Päckchen Vanillepudding
500ml Milch
2 EL Zucker
Zitronensaft

Zubereitung:

Die gewaschenen Schwarzbeeren zusammen mit dem geschälten und kleingeschnittenen Apfel in einen großen Topf geben und 500ml Wasser dazugeben. 2 EL Zucker einrühren und das Ganze zum Kochen bringen und anschließend ca. 8 Minuten kochen lassen. Die Früchtchen werden dann mit dem Pürierstab zermixt.

Inzwischen das Puddingpulver in die Milch rühren und zur Fruchtsuppe geben. Alles nochmal aufkochen lassen und mit Zitronensaft abschmecken.

Diese Suppe kann entweder lauwarm oder kalt gegessen werden. Ich persönlich mag sie kalt ja am liebsten :-) Wer will kann dazu eine frische Buttersemmel essen, oder irgendein süßes Hefeteilchen.

Und weil die Schwarzbeern im Voochtland so beliebt sind, haben sie sogar ein eigenes Lied, welches von unserem Zwotaer Mundartdichter Max Schmerler verfasst wurde. :-) nachfolgend ein kleiner Auschnitt davon:

"Mr müssen gschwind laafen, do nüber zim Fleck,
sonst komme de annern ond fressen alles weg.
Des kennt dennen su passen! Su groß ond su schie,
sei de Beern fei dort driem, ond net aane mehr grie!"


Berauschende Schokoladen-Brownies

NEIN, NEIN keine Angst meine lieben Leser ich habe hier keine Unmengen an Alkohol verarbeitet (es gibt ja auch noch andere Zutaten, die einen Rauschzustand hervorrufen können), aber trotzdem möchte ich Euch vor diesen kleinen Schokoladenteilchen warnen! Durch die Zugabe einer kompletten Tonkabohne wird hier vor übermäßigem Verzehr abgeraten, auch wenn das verdammt schwer fällt, denn diese Brownies sind total lecker!

Zu dieser Erkenntnis kam auch Sylvia von rock the kitchendieses Rezept wurde vor ein paar Tagen auf ihrem Blog zur Schau gestellt. (eigentlich eine Frechheit! *lach*)

Schon beim ersten Anblick war es um mich geschehen und heute wurde dieses Rezept auch schon in meinem Ofen nachgebastelt.



Das Rezept habe ich weitestgehend 1:1 von Sylvia übernommen, ich habe nur die Haselnüsse durch gestiftelte Mandeln ersetzt, da ich diese lieber mag. ;-)

Weiße Schokotropfen habe ich auch nicht bekommen, aber da wurde einfach eine Tafel weiße Schokolade zerhackt und diese wurde dann unter den Schokoschockteig gerührt.

Zum Rezept gehts HIER lang!

Sehr empfehlenswert, auch wenns auf die Hüften geht *grins*

HUCH ich glaub ich merke die Wirkung der Tonkabohne schon ^^ Ich muss weg! ;-)

*17* - Pasta mit Thaispargel, Sahne und Käse - Pasta agli asparagi verdi panna e formaggio

Grad geht's bei mir mal wieder drunter und drüber und ich komme aufgrund von einigen Projekten, von denen Ihr später noch erfahren werdet, nicht wirklich zum Schreiben :-(

Aber gekocht wird zwischendurch doch ab und zu und somit möchte ich Euch auch dieses tolle Rezept aus Mille Sughi nicht vorenthalten.

Heute aber ohne große Schreiberei, denn die Zeit ist knapp - ich hoffe Ihr verzeiht mir ;-)

Das Rezept habe ich mir ausgesucht, da ich bei meinem kleinen Wochenendeinkauf kleine süße Thaispargel (die kommen zwar aus Peru, aber das ist jetzt mal nebensächlich *g*) in unserem neuen Einkaufzentrum entdeckt habe. Bei der Zubereitung habe ich nur minimale Dinge abgeändert, da ich die Zutaten nicht im Hause hatte, aber wie immer erkennt Ihr das an den Klammern hinter den Originalzutaten ;-) Lecker wars!



Zutaten:
(Mengen wurden bei mir etwas reduziert)

400g Pasta nach Wahl
500g grüner Spargel (Thaispargel)

100g Butter
1 Scheibe Toastbrot ohne Rinde (Baguettescheiben tun's auch)
200ml Sahne
4 EL Hühnerbrühe
50g frisch geriebener Fontina (bei mir Parmesan)
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Salzwasser auf den Herd setzen und al dente kochen. Dieser Schritt, dauert bei diesem Rezept wohl am längsten, wenn man wie ich Spaghetti verwendet, die 12 Minuten brauchen *g*

Die Baguettescheiben von der Rinde entfernen und in kleine Würfelchen schneiden und anschließend in der zerlassenen Butter anrösten. Nun die Thaispargel dazugeben (ich habe diese nochmals halbiert) und kurz mit anbraten lassen. Nun kommt die Sahne und die Hühnerbrühe dazu und alles wird vorsichtig verrührt. Das Ganze nun so lange köcheln lassen, bis der Spargel noch einen leichten Biss hat. Alles mit Salz und Pfeffer würzen. Kurz bevor die Pasta al dente ist, wird der Parmesan untergerührt.

Spaghetti gut abtropfen lassen und in die Pfanne geben. Leicht vermengen und servieren. ;-)

Warum bei diesem Rezept Toast bzw. Baguette verwendet wird weiß ich nicht genau, ich vermute mal wegen der Bindung.. oder was meint Ihr?