Leckerer Nudel-Lachs-Lauch Auflauf

Und heut gibts gleich noch nen Nachschlag hinterher :-) Ich hatte mal wieder Appetit auf Lachs und als ich gestern Abend im Halbschlaf noch ein paar Kochbücher durchblätterte, stieß ich mal wieder auf ein Rezept, dass ich vor 3 Jahren meinen Geburtstagsgästen serviert habe und genau das gabs heut sozusagen als Revival!


Das Gericht stammt übrigens aus dem Dr. Oetker Buch - Partypasta und ich musste die Mengen ziemlich herunterrechnen, da die meisten Rezepte für 8-10 Personen ausgelegt sind. Nachfolgend das Originalrezept:

Zutaten:

4 Stangen Porree (Lauch)
1 Liter Schlagsahne
600ml Gemüsebrühe
1 Liter Milch
4 EL Zitronensaft
2 EL Senf
1 kg Lachsfilet (TK)
1kg kurze Nudeln nach Wahl
400g geraspelter Mozzarella
Salz, Pfeffer, Muskat
Frischer Dill (alternativ TK-Kräuter)

Zubereitung:

Zuerst den Porree putzen, halbieren und in ca. 2cm große Stücke schneiden.

Lachsfilets ebenfalls in grobe Würfel schneiden und dann zusammen mit den ungekochten Nudeln und dem Poree in einer großen Auflaufform vermischen.

Sahne, Gemüsebrühe, Milch, Zitronensaft, Dill und Senf in einem großen Topf unter ständigem Rühren aufkochen. Alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und die Sauce dann über  den Auflauf geben. Mozzarella darüberstreuen und dann gehts bei 180° Umluft für ca. 30 Minuten in den Ofen.

Fazit: Ein schnelles, einfaches Gericht das auch bei Gästen großen Anklang findet. Ich finds lecker und werds bestimmt wieder mal machen ;-)


Die Beste Tastybox, die es bis jetzt gab! - Entrecôte vom Angusrind mit Kräuterseitlingsgröstel

Letzten Donnerstag konnten sich die Foodies, die eine Tastybox ergattert hatten wieder freuen. Und dieses Mal haben sich die Jungs von Foodiesquare wohl selbst übertroffen, denn die Oktober-Box war der absolute Knaller! Wie der Titel des Beitrages schon sagt, war es meiner Meinung nach die beste Box seit dem Start!

Aber nun möchte ich Euch nicht länger auf die Folter spannen und Euch den Inhalt der Box vorstellen, welche in diesem Monat den Titel "Die BioAngus Edition" trug.

Als ich erfuhr, dass es diesmal Angus-Rindfleisch gab, ging mir ehrlich gesagt ein bisschen die Muffe, denn ich hab von GUTEM Fleisch null Ahnung und deshalb weiß ich auch nicht so wirklich wie man es zubereitet. Von Freunden und Bekannten sind mir nur ziemlich blutige Erfahrungen im Hinterkopf geblieben und das muss ich ned wirklich haben, aber dazu später mehr *g*

Folgende Produkte durften wir mit großer Freude auspacken:


Entrecóte vom bayrischen Bio-Angusrind

Dieses hochwertige Bio-Fleisch das 5 Wochen gereift ist, stammt aus der Angus-Manufaktur im fränkischen Schillingsfürst, wo die Rinder auch artgerecht auf den saftigen Weiden unter freiem Himmel aufwachsen. 

Bei den frischen Kräutern, die man im Hintergrund des Fotos erkennen kann, handelt es sich um Petersilie, Thymian, Estragon, Salbei und Dill, die direkt auf unserem weltbekannten Viktualienmarkt erhältlich sind.

Bamberger Hörnla und Rote Emmalie Kartoffeln


Gehört habe ich von diesen Kartoffeln schon mal irgendwas, aber gegessen hatte ich sie bis heute noch nicht.      Bei den Bamberger Hörndla (oder auch Hörnchen) handelt es isch um eine alte Sorte aus Franken. Da der Anbau dieser Sorte relativ aufwendig ist, stand sie kurz davor aus Deutschland zu verschwinden, aber es gibt mittlerweile wieder einige Bauern, die diese Sorte anbauen. Wenn man Glück hat kann man die Hörnchen aber auch in ausgewählten Feinschmeckergeschäften erwerben, oder man geht einfach auf den Viktualienmarkt :-)

Und dann gabs noch die hübsche Rote Emmalie. Ich finde die Farbe ja total klasse - ein richtiger Eye-Catcher! Geschmacklich fand ich beide Sorten total lecker und ich musste aufpassen, dass die Pfanne nicht schon vor dem Servieren leer war ;)

Bio-Kräuterseitlinge


Auch dieses Produkt hielt zum ersten Mal Einzug in meine Küche. Irgendwie hatte ich Kräuterseitlinge bis jetzt nie gekauft, keine Ahnung warum... wahrscheinlich liegt es daran, dass ich durch die vogtländischen Waldschwamme ein bisschen verwöhnt bin :D Vom Geschmack her sind diese Pilze eher nicht so würzig, sondern eher mild, aber mit ein paar Gewürzen und Kräutern verfeinert sehr lecker.

Dann gab es noch eine Zitrone und eine Knoblauchzehe dazu um das Hauptgericht perfekt zu machen.

Als "Nachtisch" gab es dann noch 2 verschiedene Käsesorten aus der Sennerei Moosbach, aus diesem Hause durften wir ja bereits den Bergkäse in den letzten Boxen verkosten, der seeeehr gut ist.

Dieses Mal gab's die Varianten Alpenglühen Natur und eine mit Chili, wobei mich dieser nicht so anspricht, da ich einfach kein Chili mag ;) aber glücklicherweise ist die Auswahl an Käse ja riesig und auch ich komme auf meinen Geschmack!


Und als Topping für den Käse wurde ein kleines Gläschen mit Traubenhonig aus Zypern mit in die Box gepackt. Da ich ein großer Honigfan bin und diesen nur zum Backen oder Kochen verwende, habe ich ihn noch nicht probiert (rotanlauf) aber ich denke mir mal so, dass Honigliebhaber sicher sehr viel Gefallen daran finden! :D Der Honig stammt aus dem Süden von Zypern und wird mit Traubenmost verfeinert und erhält dadurch einen frischen, süßen, unverwechselbaren Geschmack.


Zum Glück war in der Box ein Rezept dabei, wie man das hochwertige Angusrind am besten zubereitet, sonst hätte ich vorher schon bei Heike einen Hilferuf abgelassen! *g* Und sie kennt sich mit sowas aus - glaubt mir! Wer Henssler die Leviten liest, der hat definitiv was aufm Kasten *grins*

Das war das leckere Ergebnis und ich war super zufrieden und es hat sowas von lecker geschmeckt! (auch wenns Fleisch ned rosa war!)


Zubereitung:

Was ist ein gutes Stück Fleisch ohne leckere Kräuterbutter? Also wird zuerst mal schnell die weiche Butter mit den kleingehackten Kräutern, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Zitronenschale vermengt und in den Kühlschrank gestellt.

Dann werden die Kartoffeln bissfest gekocht, geschält und in kleine Würfel geschnitten. Die Kräuterseitlinge werden bei Bedarf geputzt und ebenfalls in Stücke geschnitten.

Das Angusrind mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und das Fleisch dann von beiden Seiten ca. 2 Minuten scharf anbraten. Anschließend wird das Fleisch bei 120°C Umluft in den Backofen gegeben und bis zur gewünschten Garstufe (medium ca. 5 Minuten) fertig zubereitet.

Während das Fleisch im Ofen ist, etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffelwürfel goldgelb anbraten, die Kräuterseitlinge dazugeben mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 2 Minuten mitbraten.

Alles auf einem Teller anrichten und die Kräuterbutter nicht vergessen! ;)

Fazit: Einfach nur geil! Isch hab nüscht zum meckern! :-)


Bald ist es wieder soweit....

Ich bin vielleicht etwas früh dran, aber irgendwann muss man ja mal anfangen ... es sind ja nur noch 57 Tage bis Weihnachten! Und bevor die ganze Hektik wieder ausbricht, habe ich dieses Jahr mal etwas früher mit der aufwendigen Backerei begonnen.

Sonst gibts ja bei mir meistens nur Plätzchen, Pfefferkuchen und so Kleinkram was relativ schnell fertig ist. Letztes Jahr gabs dann mal ne Ausnahme und eine Panforte di Siena kam auf den Tisch. (Bei Sylvia von rock the kitchen! gibts die übrigens jetzt schon! *g*) Und da man sich ja immer bisserl steigern sollte gibt es dieses Jahr den ersten selbstgebackenen Stollen!!

Aber nicht nur so einen stinknormalen, sondern einen echten Vogtländischen Quarkstollen. Ok... so ganz echt ist er vielleicht nicht, weil ich etwas geschummelt hab, aber ich kann doch auch nix dafür das ich keine Rosinen mag! Aber das muss ja keiner wissen und Ihr habt nix gehört und gelesen - Versprochen? ;-)

Fällt doch auch gar nicht auf, dass da noch was anderes drin ist oder?


Die Zubereitung ist eigentlich ganz einfach und wenn ich das hinbekomme, dann schafft Ihr das mit links!


Für einen Stollen braucht Ihr folgende Zutaten:

375g Weizenmehl
250g Speisequark
125g Speisestärke
5 Eier
250g weiche Butter
250g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker oder selbstgemachten
1 Päckchen Backpulver
30ml Zitronensaft
1 Prise Salz
50g Zitronat
50g Orangeat
50g Sultaninen
50g Cranberries
125g gemahlene Mandeln
1 EL Jamaika-Rum oder auch etwas mehr *hicks*

Butter, Zucker und Puderzucker für die weiße Haube

Tip: Bevor Ihr mit dem Stollenbacken beginnt, würde ich Euch raten die Cranberries und die Sultaninen 1-2 Wochen vorher in Rum einzulegen ;-) dann schmeckt das Ganze gleich vieeeel besser! :-) Wer Kinder im Hause hat, kann alternativ dann irgendwelches Aroma verwenden, oder die Zutaten ganz normal verarbeiten.

Zubereitung:

Zuerst müsst Ihr die Eier, die weiche Butter und den Zucker schaumig rühren. Anschließend den Quark, Vanillezucker, Zitronensaft und Salz dazugeben und alles gut vermengen. Mehl, Stärke und Backpulver in einer Schüssel vermischen und nach und nach zu der Eiermasse geben und zu einem Teig verarbeiten.  Am Besten verwendet Ihr dazu Knethaken, weil die normalen Rührbesen schaffen das nicht so wirklich....

Am Ende kommen dann die Mandeln, Sultaninen, Cranberries, und das Orangeat-Zitronatzeugs dazu und alles wird mit Rum abgeschmeckt.

Ich habe die ganzen "fruchtigen" Zutaten übrigens nochmals mit dem Messer zerkleinert, weil mir die Stücke einfach viel zu groß sind! 

Da der Teig vom Quarkstollen nicht ganz so fest ist wie bei einem herkömmlichen Stollen, habe ich zum Backen eine große Auflaufform verwendet, die in etwa die Form eines typischen Stollens hat. Die Form habe ich mit etwas Öl ausgepinselt und den Boden mit Semmelbröseln ausgestreut, damit das gute Stück nach dem Backen auch ganz herauskommt...
Den Teig in die Form geben und in der Mitte der Oberfläche mit einem Holzlöffel eine kleine Furche ziehen. Sieht halt besser aus :)

Im vorgeheiztem Backofen wird der Stollen nun bei ca. 160°C Umluft ca. 70-80 Minuten gebacken. 

Nachdem der Stollen aus dem Ofen genommen wurde, sollte er ein bisschen abkühlen und dann aus der Form gestürzt werden. Das sieht dann ungefähr so aus:


Aber es fehlt ja noch die Schneehaube!

Dazu Butter in einem Topf schmelzen und den Stollen damit kräftig einpinseln.Gleich danach normalen Zucker darüberstreuen und das Ganze erneut mit Butter einpinseln - am Schluss kommt dann je nach Geschmack eine Schicht aus Puderzucker oben drauf. Dann lasst Ihr den Stollen komplett auskühlen und wickelt ihn in weiße Windeln Aluminiumfolie ein und lasst ihn mindestens eine Woche ruhen.

Fazit:

Ich muss sagen das mir dieser Quarkstollen total gut geschmeckt hat und das obwohl ich ja ned wirklich ein Fan von diesen Teilen bin. Aber wahrscheinlich liegts auch daran, dass die gekauften vielleicht ned so gut sind? Auch die kleine Schummelei mit den Cranberries fand ich eine klasse Alternative zu den Rosinen, ich denke man kann diese auch ganz durch die roten Beeren ersetzen. Auch bei meinen Kollegen im Büro kam der Stollen sehr gut an und was soll ich sagen - ich hab nix mehr und es ist kein einziges Krümelchen mehr übrig... also muss ich wohl noch einen basteln. ;-)

Nachwort:

Sorry das es im Moment eher wenig selbstgekochtes bzw. selbstgebackenes von mir gibt, aber ich hab grade echt wenig Zeit dazu :(  Deshalb nehmt es mir bitte nicht übel, wenn hier in den nächsten Wochen vielleicht öfters mal ein Event auftaucht, oder einfach nur ein Erfahrungsbericht oder ähnliches... 

Das Experiment! - Ich mach das jetzt einfach! Mehr als schiefgehn kanns ned!

Bevor ich anfange möchte ich noch etwas sagen: Sollte jemand zu verbissen sein, keinen Spaß verstehen, oder was auch sonst, der möge bitte nicht weiterlesen und den Beitrag einfach ignorieren. Es handelt sich hier um eine Fun-Aktion, oder sollte ich sagen um ein Experiment? - um meine Schnappatmung zu beseitigen. *g* - Rumgemotze, komische anonyme Kommentare könnt Ihr Euch verkneifen  ;-)

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Seit heute Mittag lässt mich das Ganze irgendwie nicht mehr los und ich bin total angefixt und hin- und hergerissen und ich krieg DAS einfach nicht mehr aus meinem Kopf heraus!

Um was gehts?

Als ich in der Mittagspause meine Emails gecheckt habe, war darunter auch ein Ergebnis meiner zahlreichen Google Alerts.... und diese Benachrichtigung führte mich auf die Homepage vom TASCHEN Verlag. Und von da an war es um mich geschehen und bis jetzt hat sich meine Schnappatmung noch nicht wirklich gelegt...

Ende November erscheint die deutsche Ausgabe von Modernist Cuisine - Die Revolution der Kochkunst und schon allein die Beschreibung und auch die wenigen Seiten die man sich auf der Seite betrachten kann, machen mich wahnsinnig *lol* und ich möchte dieses Meisterwerk der Kochkunst unbedingt haben - aber es gibt ein klitzekleines Problem... das gute Stück kostet 399 € !!! Hallo??

HIER gibt es übrigens eine phantastische Vorschau des Kunstwerkes. Aber gebt mir hinterher nicht die Schuld! *lach*

Quelle: Pressebereich - TASCHEN - Verlag

Ok... erster Schritt, der vielleicht zum Ziel führen kann - ich habe heute Mittag einen Lottoschein ausgefüllt *lach*  - wer weiß vielleicht hab ich ja Glück...... aber viel Hoffnung habe ich ja ehrlich gesagt nicht. Hmm was nun? Ok.. ich könnte beim Verlag nach einem Rezensionsexemplar fragen, aber ich denke Sie würden sich darüber kaputtlachen, wenn die kleine Alice einfach so da anfragt..... *überleg* ... einen Sponsor der mir mal eben 400 € auf den Tisch legt habe ich leider auch ned, also muss eine andere Lösung her. Auf meiner Facebook Fanseite zum Blog wurde dann die Idee geboren eine "Beruhigt-Alice-Aktion" zu veranstalten :D - wenn ich den Buchpreis durch meine Fan-Anzahl teile, kämen wir auf 72 Cent pro Person... ein Versuch ist das doch wert oder?

Außerdem ist ja bald Weihnachten und mein Geburtstag naht auch mit großen Schritten.. und wer weiß vielleicht findet sich ja auch ein heimlicher Verehrer der mir eine RIIIESENGROSSE Freude bereiten möchte? Kann man ja nie wissen...  :)

Ich hab mir das jetzt mal so ausgemalt.... sollte wirklich ein Betrag von 399 € zusammenkommen (man darf ja noch träumen haha...) erfülle ich mir natürlich diesen Wunsch und werde Euch dafür mein Leben lang dankbar sein :-) - sollten 75 € zusammenkommen, dann würde es zumindest für den ELVERFELDT reichen *g* der mich auch schon einige Zeit verfolgt....

Sollte ein Betrag von unter 75 € zusammenkommen, dann werde ich mir etwas für eine Verlosung ausdenken und Euch damit eine Freude bereiten. Das ist doch ein Deal oder was meint Ihr? ;-)

Und für diejenigen von Euch, die sich an diesem Experiment beteiligen möchten, gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder Ihr verwendet einfach den Paypal-Button, den ich extra für diese Aktion gebastelt habe, oder wer ganz anonym bleiben möchte kann mir auch 72 Cent per Post schicken. Meine Adresse kann man ja im Impressum finden. Natürlich freue ich mich auch über größere Beiträge (1€ haha), aber das ist definitiv kein MUSS!

Paypal-Button, um Alice zu beruhigen:


Jetzt bin ich echt mal gespannt was passiert. Ich werde Euch natürlich auf dem Laufenden halten. :-)

Die Spannung steigt!


Und wenn nix zamkommt, hat es zumindest Spaß gemacht *g*


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Nachtrag: Sollten sich die Autoren: Dr. Nathan Myhrvold, Chris Young, Maxime Bilet bzw. der TASCHENVERLAG sich dazu erbarmen, mir die Modernist Cuisine zur Verfügung zu stellen, werde ich alle eingegangen Beträge für einen guten Zweck spenden. :-)


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Update 29.10.2011: Noch 382,30 € - Danke!
Update 02.11.2011: Noch 379,71 € - Danke!

Einfache Kürbis-Kartoffel-Suppe

Kalt ist es geworden in Deutschland... gestern zeigt das Thermometer hier grad mal 3°C an und die Sonne die sich am Nachmittag durch die Wolken kämpfte war zwar schön, aber mir war es trotzdem ziemlich kalt. Und gerade bei diesem Wetter ist doch eine schnelle selbstgemachte Suppe das Beste, um die Seele wieder zu erwärmen.

Ich hatte vor einiger Zeit einen Butternut Kürbis gekauft und genau dieser sollte zu einer schönen Suppe verarbeitet werden. Nachdem ich bei meiner Rezeptsuche auf viele außergewöhnliche Rezepte gestossen bin, dachte ich mir.. nene! ich mag was einfaches, bodenständiges ohne großen Schnickschnack haben.

Eigentlich braucht man dazu nur 3 Hauptzutaten, die da wären Kürbis, Kartoffeln und ne Zwiebel und schon hat man ein leckeres Essen auf den Tisch gezaubert.


Und gemacht ist das auch alles sehr schnell. Zwiebelwürfel in Öl andünsten. Kartoffeln und Kürbis schälen und in kleine Stücke schneiden und im Topf kurz mitbraten. Gemüsebrühe dazugeben, bis alles bedeckt ist und alles ca. 20 Minuten köcheln lassen. Vorher noch einen TL getrockneten Thymian dazugeben.

Wenn alles gar gekocht ist m it einem Mixstab alles fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sollte man Kürbiskernöl und Kürbiskerne im Haus haben, kann man diese Sachen als klassisches Topping auf die Suppe geben.

Bei mir wanderten noch 2 Wiener Würstchen mit in den Topf, weil ich muss ja auch irgendwie satt werden *grins* 

Was verraten uns die Hieroglyphen auf einer Garnelenverpackung?

Ich hatte Euch ja versprochen, dass es einen kleinen Nachschlag zum Krustentier-Workshop gibt. Die Werbeagentur, die die Deutsche See - Fischmanufaktur betreut war so freundlich und hat mir die fehlenden Infos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!


Sicherlich bin ich nicht die Einzigste, die beim Garnelenkauf ziemlich ratlos vor einer meist großen Auswahl an Krustentieren steht. Denn auf den Verpackungen findet man häufig irgendwelche Hieroglyphen mit denen man nichts anfangen kann und deshalb gibt es jetzt hier die wichtigsten Abkürzungen auf einen Blick:

  • frozen raw -> roh, ungekocht und tiefgefroren
  • frozen cooked -> gekocht und tiefgefroren
  • B/F - blockfrozen -> als Blockware gefrostet
  • iqf - individually quick frozen -> einzeln schockgefrostet mit Schutzglasur
  • semi-iqf -> gelegte Ware mit Schutzglasur - nicht einzeln entnehmbar
  • H/ON - head on -> mit Kopf
  • H/N oder HLSO - headless, shell on -> ohne Kopf mit Schale
  • B.T. -> Black Tiger Garnele
  • O.T. -> Ocean Tiger Garnele
  • T/O - tail on -> geschält, mit Schwanzflosse
  • CTO - cooked, tail on -> gekocht, geschält mit Schwanzflosse
  • peeled -> geschält
  • PUD - peeled, undeveined -> geschält, mit Darm
  • RPD - raw, peeled, deveined -> roh, geschält und entdarmt
  • PDC - peeled, deveined, cooked -> geschält, gekocht und entdarmt
  • B/K - broken (bits and pieces) -> gebrochene Stücke
  • lb - pound -> englisches Pfund (454g)
  • FW - freshwater -> Süßwasser
  • SW - seawater -> Meerwasser
Ich finde diese Übersicht ziemlich hilfreich und hoffe, dass ich bei einigen von Euch auch etwas Licht ins Dunkel bringen konnte :-) wer jetzt immer noch mehr wissen möchte und die weiteren Tiefen erforschen will, der kann dieses HIER tun. 



Mein Ausflug in die Welt der Krustentiere

Vor ein paar Wochen fand ich in meinem Briefkasten eine Einladungen von der Deutschen See - Fischmanufaktur. Es handelte sich dabei um einen Kochworkshop zum Thema Krustentiere. Nachdem ich mir das Ganze durchgelesen hatte, legte ich das Blättchen erstmal wieder zur Seite, denn ich war mir nicht wirklich sicher, ob ich daran teilnehmen sollte.

Ich sags mal so, ich bin nicht unbedingt ein Fan von Krustentieren, Muscheln & Co. und demzufolge hielt sich meine Begeisterung auch in Grenzen. Auf der anderen Seite hatte ich auch keine Ahnung was dieses Thema betrifft.. also wäre es vielleicht ganz gut wenn ich etwas mehr darüber erfahren würde.

Zu meiner großen Freude war ich auch nicht die einzigste Bloggerin, die zu diesem Event geladen wurde. Julia von German Abendbrot nahm ebenfalls teil und ich war froh darüber, denn ich bin nicht unbedingt jemand, der auf solche Veranstaltungen geht, wenn ich dort niemanden kenne.

Am 13.Oktober war es dann soweit. Julia und ich trafen uns pünktlich um 18 Uhr vor der Kochschule ess-art, welche direkt am wunderschönen Viktualienmarkt im Herzen von München liegt. Hier handelt es sich übrigens um die erste zertifizierte Bioland-Kochschule und hier werden nur Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet.

Zum Workshop waren ca. 20 Leute geladen, hier war u.a. die Abendzeitung, Dine & Fine, das kochrezept  und einige andere vertreten.  Der Kochworkshop wurde von den "Deutsche See -Experten" Andreas Hanke und Peter Gohl durchgeführt, unterstützt von Reinhard Angerer, dem Leiter der Kochschule.

Der Taschenkrebs

Bevor es richtig losging, wurde uns mit einer Präsentation alles notwendige erklärt, was man über Krustentiere wissen sollte und vor allem welche Arten es gibt. Für mich persönlich sehr interessant, weil ich ja keine Ahnung hatte und mich auch nie mit diesem Thema beschäftigt hatte. Auch haben wir gelernt, was man beim Kauf von Krustentieren beachten sollte u.a. was die Kennzeichnungen auf den Verpackungen bedeuten. (hier gibt es für Euch evtl. noch einen Nachtrag, da ich die Infos bei der PR-Agentur noch angefordert habe) weil ich denke, dass das viele nicht wissen.

Anschließend ging es wieder zurück in die Küche und wir konnten uns persönlich mit den Krustentieren bekannt machen. Viele der Produkte habe ich an diesem Tag zum ersten Mal live gesehen ;-) und ich muss sagen, dass es teilweise auch ein bisschen gruselig war *lach* da ja viele der Tiere noch lebendig waren, auch wenn man dies auf den ersten Blick nicht gesehen hat. Z.b. der Taschenkrebs oben auf dem ersten Foto war quicklebendig, nur unter dem Panzer regte sich nur manchmal etwas.


Auf diesem Foto könnt Ihr Jakobsmuscheln und eine der beliebtesten Garnelenarten, den Kaisergranat bewundern. Den Kaisergranat kennt man in Deutschland unter dem gängigen Namen Scampi. Dies führt oft zu Verwechslungen, denn fälschlicherweise werden in Deutschland Garnelen auch oft als Scampi verkauft. In Frankreich nennt man den Kaisergranat zum Beispiel Langoustine. Der von Natur aus lachsrosafarbene Panzer verfärbt sich beim Kochen kaum. Da der Kaisergranat mit dem Hummer verwandt ist, spiegelt sich dies auch im Geschmack wieder - das Fleisch hat ein sehr reines Aroma und eine süßliche Note.



Bei dieser roten Garnelenart handelt es sich um die Carabinero, die als Königin der Garnelen gehandelt wird und dementsprechend noch teurer ist als die gängigen Arten...

Unter anderem wurde uns auch gezeigt, wie man Austern richtig öffnet und anschließend verzehrt. Da konnte ich mich allerdings nicht überwinden und ich habe den anderen Teilnehmern den Vortritt überlassen *g* - das ist ja auch irgendwie Geschmackssache....


Dann hätten wir noch den Flusskrebs, der ebenfalls mit dem Hummer verwandt ist. Da der Flusskrebs jedoch im Süßwasser lebt, ist sein Fleisch feiner.


Nachdem wir dann alle Arten begutachtet hatten ging es an die Verarbeitung. Da es meiner Meinung nach etwas viele Teilnehmer gab, konnte nicht jeder selbst etwas machen, aber mir war das ganz recht und ich habe alles beobachtet und ein paar Fotos geschossen. Vielleicht bin ich da auch ein bisschen komisch, aber ich muss das nicht haben. Eine Jakobsmuschel in dem mir bekannten Zustand zu erhalten ist auch nicht wirklich einfach und alles andere als schön anzusehen *grins*


Und auch die Zubereitung eines Taschenkrebses ist gar nicht so einfach. Wenn man sich das doch recht große Tierchen so anschaut und man hinterher nur ein kleines bisschen Fleisch aus den Scheren herausbekommt, frag ich mich wirklich ob das sein muss und ob ich das selber machen soll... aber Reinhard Angerer war hier sehr geduldig und pulte mit Hilfe eines Schaschlikspiesses alles fein säuberlich heraus :)


Dann wurden die Garnelen und Muscheln auf verschieden Weise zubereitet. Die Jakobsmuscheln gab es beispielsweise roh als Carpaccio mit Salz. Pfeffer und Olivenöl. Die großen Garnelen wurden auf dem bereitgestellten Grill gegrillt usw. leider bekamen wir keine Rezepte in Papierform zur Verfügung, sonst hätte ich diese jetzt an Euch weitergegeben.

Fazit:

Ich hatte mir wohl ein bisschen was anderes unter einem Kochworkshop vorgestellt - dachte wir kochen alle zusammen und hinterher wird gemeinsam gegessen (so kenne ich es von anderen Events, an denen Blogger teilnehmen durften) - aber ich fand das jetzt nicht so schlimm ;-) Ich habe an diesem Abend wirklich viel über Krustentiere gelernt, was ich bis jetzt noch nicht wusste und ich danke der Deutschen See - Manufaktur und der Agentur a+o und natürlich auch der Kochschule ess-art, dass sie mir diese Möglichkeit der Teilnahme möglich gemacht haben. Und natürlich habe ich mich auch sehr gefreut Julia von German Abendbrot kennenlernen zu dürfen. :-)

Auch wenn mir dieser Workshop sehr viel Spaß gemacht hat, wird es wohl trotzdem kaum Krustentiere & Co. bei mir zu Hause geben und erst recht keine Muscheln *grins* aber ich habe viel probiert und festgestellt, dass ich auch ohne diese Tierchen auskomme. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich ein leckeres Schnitzel dann doch lieber vorziehen :-)

Aber jedenfalls weiß ich jetzt, wo man in München eine gute Kochschule findet. Hier werden ganzjährig Kochkurse aller Art angeboten und das auch noch zu einem vernünftigen Preis! Ich denke das ich in Zukunft mal wieder vorbeischauen werde :-)

Willkommen im Märchenland

Ich weiß gar nicht so richtig, wie ich heute meinen Beitrag anfangen soll.... ich bin immer noch total fasziniert von diesem wundervollen Kochbuch, welches ich Euch heute vorstellen möchte. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass die meisten von Euch mit den Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm aufgewachsen sind, oder? - und irgendwie bin ich auch noch heute eine kleine Märchentante. :) Es ist doch immer wieder schön die Geschichten von Rotkäppchen, Dornröschen, Frau Holle usw. zu lesen. Und wollten wir nicht alle schon mal eine Märchenprinzessin sein? (oder Märchenprinz natürlich.. *g*)

Und deshalb freue ich mich so sehr über dieses Buch, denn es vereint so ziemlich viele Dinge die ich mag! - Märchen, Rezepte, schöne Fotos und auch noch einige weitere Informationen.

Wenn ich so überlege, gibt es in meiner Meinung nach 3 Arten von Kochbüchern:
  • Zum einen die 0815 Kochbücher, die man irgendwann mal gekauft hat, weil sie günstig waren... und seitdem stehen sie auch im Regal herum...
  • Dann gibt es spezielle Themenkochbücher, die man sich bewusst kauft
  • Zu guter Letzt wären da noch die besonderen Bücher, die teilweise schon richtige kleine Kunstwerke sind und bei denen man beim Durchblättern in eine andere Welt eintaucht.
Das heutige Buch gehört definitiv in die Kategorie Nummer 3 und ich bin wirklich sehr glücklich, dass es bei mir eingezogen ist.


Quelle: B3 Verlag - Presseinformationen
Erschienen im B3 Verlag Frankfurt
ISBN: 978-3-938783-64-1
Günther Koseck und Pierre Schlosser
272 Seiten
EUR 29,90

Dieses Buch ist sozusagen eine Hommage an die Gebrüder Grimm und an ihre Heimat Nordhessen, denn die Brüder haben hier die meiste Zeit ihres Lebens verbracht und auch hier ihre Märchen gesammelt, die mittlerweile zum Weltkulturerbe gehören. Jacob und Wilhelm reisten zu dieser Zeit durch die angrenzenden Regionen und dort gibt es ja wahrhaftige phantastische Orte zu entdecken, wie z.B. das Dornröschenschloß Sababurg, welches im gleichnamigen Märchen natürlich wiederzufinden ist. Wer noch mehr dieser bezaubernden Orte besichtigen möchte, der sollte sich an die Deutsche Märchenstraße halten, denn diese führt zu allen wichtigen Punkten.

Und da auch das Essen in den Märchen nicht zu kurz kommt (man erinnere sich an den süßen Brei, Kuchen und Rotwein im Körbchen von Rotkäppchen u.v.m.) haben sich heimische Hotel- und Gastrobetriebe der Märchen- und Sagenwelt verschrieben. Daraus entstand dann das Projekt "Gastliche Märchenwelt" - hier erwartet man unter anderem, Gasthöfe die sich einem bestimmten Märchen widmen, oder Hotels mit Themenzimmern usw.


Nach einem sehr informativen Einstieg über das Leben der Brüder Grimm, geht es weiter mit einigen "Grimm'schen Kochereien" welche aus dem Nachlass der Familie Grimm stammen. Die Rezepte wurden von den ansässigen Gastro-Betrieben teilweise etwas modernisiert, aber lassen einem dennoch das Wasser im Mund zusammenlaufen.  Hierzu gehört beispielsweise auch das Rezept, welches ich mir ausgesucht habe. Der Name "Gefüllter Krautkopf" irritiert erst ein wenig, da die Zubereitung doch etwas abweicht und es sozusagen eher eine Krautlasagne ist :-) (Rezept folgt am Ende des Beitrages)


Anschließend folgen die einzelnen Kapitel des Kochbuches, welche alle mit einer Kurzfassung eines Märchens beginnen. Diese Doppelseiten werden zusätzlich noch mit einer passenden Illustration ausgeschmückt. Meiner Meinung nach sehr gelungen!


Im Anschluß daran findet man Rezepte, welche passend zum Märchen ausgewählt wurden. Einige Beispiele:

Aschenputtel
  • Ahle-Wurscht-Linsen-Salat mit rosa Kalbsfiletscheiben auf einer Sosse von geräucherter Ederseeforelle
  • Gebratener Frischlingsrücken an Hagebuttensosse mit Steinpilzen und Pfifferlingen, glasierten Birnen und Kartoffel-Hirschschinken-Püree
  • Cocktail "Magic Hazelnut" 
Hans im Glück
  • Geschmorte Ochsenbacke mit Schmand und Speckchips in Burgundersosse
  • Linsensalat mit Frühlingszwiebeln und Hohenhaus-Rehschinken
  • Gebeizter Milchferkelrücken mit Braunbierjus auf Kartoffel-Kresseragout

Das Lämmchen und das Fischchen
Das Märchen kannte ich noch gar nicht... *g*
  • Grüne Erbsensuppe mit Ingwer und Flußkrebsen
  • Pfifferlingsstrudel auf gekräutertem Sauerrahm und Raukesalat
  • Gekochter Kalbstafelspitz aus dem Wurzelsud mit Meerrettichsosse und Kartoffeln

Am Ende von jedem Märchenkapitel findet man eine Information über das Restaurant bzw. das Hotel, welches sich auf dieses bestimmte Märchen spezialisiert hat. Alles ist mit wunderschönen Fotos ausgestattet, die einen zum Träumen animieren.

Im letzten Abschnitt des Buches findet man noch ein extra Kapitel zu Regionalen Spezialitäten aus Nordhessen. Hier werden z.B. folgende Produkte genannt: Ahle Wurscht (kenne ich nicht, aber die Rezepte machen mich sehr neugierig!), Apfel- und Kirschrezepte, ein Ausflug ins Rosenparadies im Bergpark Wilhelmshöhe inkl. Rosenrezepte u.v.m.

Am Ende des Buches findet man ein übersichtliches Rezeptverzeichnis, welches in Vorspeisen, Hauptspeisen (Fleisch, Fisch), Süßspeisen und Cocktails unterteilt ist.

Und nun zu meinem nachgekochten Gericht aus der Märchenwelt.

Gefüllter Krautkopf nach Grimmsche Art,
oder einfach nur Krautlasagne 

Zutaten:

1 kleiner Weißkohl
400g gemischtes Hackfleisch
30g Paniermehl
3 Brötchen vom Vortag
1 Zwiebel
2 EL Schnittlauch
50g flüssige Butter
1 Ei
Salz, Pfeffer, Knoblauch

Zubereitung:

Zuerst wird ein großer Topf mit Salzwasser zum Kochen gebracht, den Krautkopf hineingeben und nach ca. 4 Minuten die Krautblätter vorsichtig ablösen.

Alle übrigen Zutaten in einer Schüssel zu einem griffigen Hackfleischteig verarbeiten.

Eine Kastenkuchenform mit Öl auspinseln und mit Krautblättern auslegen. Nun wird abwechselnd die Hackfleischmasse mit den Krautblättern aufgeschichtet. Die oberste Schicht sollte dann Kraut sein.

Mit Alufolie abdecken und im vorgeheizten Backofen bei 120°C ca. eine Stunde garen.

Dazu reicht man am Besten Kartoffelpüree, oder Salzkartoffeln - man kann das ganze aber auch mit frischem Baguette essen - so habe ich es gemacht :-)

Dieses typisches Rezept aus der Arme-Leute-Küche ist super einfach und super lecker! Und wer Kohlrouladen mag, diese aber aufgrund des Aufwandes aber immer seltener macht, für denjenigen ist dieses Rezept eine tolle Alternative. Eine ähnliches Rezept gab es vor ein paar Tagen übrigens auch bei Chili und Ciabatta. ;-)


Mein Fazit zum Buch:

Dieses Kochbuch ist wirklich der absolute Knaller! Die gesamte Gestaltung und Aufmachung ist wirklich märchenhaft und perfekt gelungen. Es gibt einfache Rezepte, aber auch Rezepte die ziemlich anspruchsvoll sind - eine gelungene Mischung. Ich habe schon lange kein Kochbuch in den Händen gehalten was so super schön ist! Märchenliebhabern und Fans von besonderen Kochbüchern kann ich dieses Schmuckstück sehr ans Herz legen und auch als Weihanchtsgeschenk für kochbegeisterte ist dieses sicherlich der Renner. Auch wenn das Kochbuch etwas teurer ist - es lohnt sich!

***
Da kannst du dich einmal nach Herzenslust sättigen.
Brüder Grimm
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Nachtrag: Mir ist gerade noch aufgefallen, dass ich was vergessen hab :) Ich hab zur Hackfleischmasse noch geräuchertes Paprikapulver dazugegeben :) deshalb auch die Farbe - nicht das Ihr Euch wundert :-)

Gebackene Topfentorte aus dem Großen österreichischen Backbuch

Heute möchte ich Euch wieder einmal ein Kochbuch vorstellen, welches mir der Löwenzahn Verlag zur Verfügung gestellt hat. Es handelt sich um:


Foto - Pressearchiv Löwenzahn Verlag
ISBN - 978-3-7066-2490-9
EUR 29,90

Als ich das Buch in den Händen hielt, war mein erster Eindruck: Wow was für ein tolles Buch! Und dann noch vom einem österreichischem Bäcker- und Konditormeister, der die traditionelle österreichische Backkunst wieder populärer machen möchte. 

Am Anfang des Buches findet man ein Back-ABC und die Zubereitung der Grundteigarten wie z.B. Biskuitteig, Blätterteig usw. aber auch einige Informationen um Schokoladendekor, Marzipanrosen usw. herzustellen.

Dann folgen die einzelnen Kapitel, die da wären:
  • Rouladen
  • Schnitten
  • Torten
  • Kleindesserts
  • Kuchen
  • Germteig & Blätterteig
  • Weihnachtsbäckerei
  • Brot & Gebäck
Wenn ich ein neues Kochbuch durchblättere, habe ich immer einen Block Post It's parat, um mir die interessanten Rezepte, die ich gerne nachmachen möchte gleich zu markieren, aber irgendwie wurde auch beim zweiten Durchstöbern kein Zettelchen zum Markieren verwendet.

Ok wahrscheinlich liegt es daran, dass ich keine regelmäßige Bäckerin bin und mir die Rezepte die in diesem Buch zu finden sind einfach zu aufwändig und zu kompliziert sind? Natürlich befinden sich auch einige einfache Rezepte in diesem Buch. Auch das Weihnachtskapitel liest sich recht gut, aber da die Zeit noch nicht da ist, wurde dieses erst einmal ignoriert.

Einige Rezeptbeispiele:
  • Doboschnitten
  • Esterházy-Schnitten
  • Husarentorte
  • Malakoff-Torte
  • Nusstorte St. Valentin
  • Ischler Törtchen
  • Pariser Spitz

Ok... da meine Rezensionen immer von einem Rezept aus dem Buch geschmückt werden, musste ich es wohl ein Drittes Mal durchblättern - irgendwas passendes wird sich schon finden! Ich blieb dann bei der Himbeer-Joghurt-Mohn-Torte hängen und markierte mir das Rezept. Zwei Tage später war diese Auswahl dann aber auch wieder hinfällig, weil Charlotte von Charlotte's Diner mal wieder schneller war *grins* auch sie hatte das Buch bekommen und die Torte bereits nachgebacken. HIER könnt Ihr das Ergebnis und auch ihre Rezension zum Buch nachlesen.

Also musste eine zweite Variante her! Am Freitag kaufte ich alle Zutaten ein, um die Gebackene Topfentorte nachzubasteln. Und gestern hab ich gedacht ich seh nicht richtig! Charlotte war schon wieder schneller! *lach* wahrscheinlich haben wir den gleichen Geschmack, oder hatten die gleichen Probleme bei der Auswahl der Rezepte...

Jedenfalls wurde heute gebacken und so sah das Ergebnis aus:


Lecker oder? 

Naja, in diesem Falle trügt der Schein ein bisschen, weil ich war ehrlich gesagt ein bisschen enttäuscht und das obwohl ich mich an das Rezept gehalten habe. Die Topfentorte schmeckt irgendwie fad und der Pfiff fehlt meiner Meinung. Den Mürbeteigboden fand ich jetzt auch nicht so doll und meiner Meinung nach hätte der Kuchen auch ein bisschen mehr Süße vertragen können..... Bei Charlotte im Blog stand leider nichts darüber wie ihr der Kuchen geschmeckt hat.. Absicht? ;-) aber vielleicht meldet sie sich ja hier noch zu Wort.


Da mich dieses Rezept nicht überzeugt hat, werde ich es Euch auch nicht extra aufschreiben, aber wer dennoch neugierig ist, kann das Rezept HIER nachlesen.

Fazit zum Buch:

Meiner Meinung nach richtet sich das Backbuch an fortgeschrittene Backwütige, ich habe mich wirklich schwer getan ein passendes Rezept zum Nachbacken zu finden. Die Gestaltung des Buches und das Layout ist sehr gelungen und zu jedem Rezept wurde ein Foto bereitgestellt. Was mir bei dem Buch gefallen hat, war das die manchmal österreichischen Bezeichnungen der Zutaten in einer extra Übersicht ins Deusche übersetzt wurden. Für routinierte Hobbybäcker mit Sicherheit ein tolles Buch, aber ich hätte es mir nicht gekauft.

Vielen Dank an den Löwenzahn Verlag, insbesondere an Frau Oberdanner die mir das Backbuch zur Verfügung gestellt hat.

Kürbistopf mit Kartoffeln und Hühnchen

Da ich von meiner Kürbispizza noch einen halben Hokkaido übrig hatte, macht ich mich mal wieder auf die Suche nach einem Rezept.

Ich weiß ja nicht wie Ihr im Internet nach Rezepten sucht, aber ich gebe meistens die Zutaten die ich gerade zu Hause hab in der Google-Bildersuche ein und lasse mich dann von den Fotos inspirieren. Und so blieb ich heute bei Bild der Frau hängen...  ich glaub das war das erste Mal das ich auf dieser Seite landete *g*  - jedenfalls spuckte mir die Bildersuche eine Kartoffel-Kürbis-Pfanne mit Hähnchen aus.

Die Zutaten hatte ich zum Glück auch alle im Haus, bis auf die saure Sahne.... aber da fiel mir ein, dass ich vor ein paar Tagen 3 Packungen Alpro soya - Cuisine mit der Post bekommen habe.... und seitdem stand das auch in meiner Küche rum... Ehrlich gesagt habe ich noch nie in meinem Leben reine Soyaprodukte gekauft und ich hatte auch nie das Bedürfnis danach und irgendwie hielt sich meine Begeisterung damit zu Kochen auch in Grenzen...

Bevor ich die Soya-Creme aber in meinen Kürbis-Pott gegeben habe, wurde erstmal gekostet.. ich wollte mir ja schließlich nicht mein tolles Essen versauen *g* - was soll ich sagen, riecht nach nix und schmeckt leicht nussig - dürfte also gehen. ;-) Ich denke für Eintöpfe, Schmorgericht und solche Sachen ist die Soya-Creme ganz gut zu verwenden, aber ob ich jetzt dafür mehr zahlen soll als für normale Sahne? Nein bestimmt nicht! Für Vegetarier, Allergiker & Co sicher eine gute Alternative zur Sahne, aber weiterempfehlen würde ich es wohl nicht, weil ich es nicht verwenden werde.

Aber nun zurück zu meinem heutigen Kürbis-Eintopf :-)


Genaue Mengenangaben gibt's heut wieder keine, da ich alles (was weg musste) sozusagen in den Topf geworfen habe *g*

Ihr braucht dazu:

einen halben kleinen Hokkaido Kürbis
eine Handvoll Kartoffeln
2 Zwiebeln
Hähnchenbrustfilet
Gemüsebrühe
Saure Sahne, welche von mir durch Alpro-Soya ersetzt wurde
Frische Kräuter (Dill, Petersilie)

Zubereitung:

Kartoffeln und Zwiebeln schälen und in grobe Würfel schneiden. Den Kürbis ebenfalls in gleichgroße Stücke hacken.

Hühnerbrustfilets grob würfeln und in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten, Zwiebeln und Kartoffeln dazugeben und ein paar Minuten mitbraten lassen. Gemüsebrühe angiessen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Jetzt den Kürbis dazugeben und alles etwa 15 Minuten kochen lassen. (Biss-Test machen). Kurz vor Ende der Garzeit die Sahne dazugeben. Nach Wunsch und Geschmack nun mit frischen Kräutern verfeinern. Ich habe dieses Mal Dill und Petersilie verwendet und diese Entscheidung war perfekt. Ich hatte Kürbis bis jetzt noch nie mit Dill gewürzt - und dabei ist das so lecker! Also wieder mal etwas gelernt!


Fazit: Phantastisch auch ohne Salz und Pfeffer :-)

TastyBox September und spontanes Blogevent "Gib Deinen Senf dazu..." mit Gewinnchance

Hier kommt er nun endlich - der monatliche Bericht über die TastyBox, bei der sich im September alles rund um das Frühstück drehte.

Frühstück.... ok.. immer wieder hört man, dass das die wichtigste Mahlzeit des Tages ist und man auf keinen Fall darauf verzichten soll. Aber die wenigsten Leute halten sich an diese Aussage. Auch ich zähle mich sozusagen zu den "Nichtfrühstückern", weil ich unter der Woche einfach keine Lust habe eine Stunde früher aufzustehen. Mein Frühstück gibt's dann erst im Büro und das meist so neben der Arbeit. An den Wochenenden sieht es dann natürlich anders aus, das Wichtigste ist für mich dann aber zuerst - AUSSCHLAFEN, um meine Akkus wieder aufzuladen. Und dann ist es oft schon fast Mittag und dann lasse ich es mir bei einem Brunch richtig gut gehen. Frische Semmeln, Rührrei, Marmelade, Schinken und alles was das Herz begehrt.

Um das Thema Frühstück mal wieder etwas aus der Versenkung hervorzuholen, dachte sich Foodiesquare, dass eine Frühstücksbox ganz interessant wäre und die Idee wurde dann auch ziemlich schnell umgesetzt und sah dann so aus:


Nachdem ich die Box ausgepackt hatte, war ich dieses Mal ehrlich gesagt etwas skeptisch und der erste Eindruck hat mich noch nicht wirklich vom Hocker gehauen. Aber dieses Gefühl hat sich dann relativ schnell gelegt, als ich den Schinken probiert hatte, weil der ist ne Wucht! :-)

Was war drin?

Fangen wir zuerst mit dem Hauptbestandteil eines Frühstückes an. Brot und Semmeln sind eigentlich immer auf dem Tisch zu finden und deshalb gab es in der Box ein frisches Korianderbrot aus dem Cafe Rosenkranz in Pfullingen. Hier werden täglich frische Backwaren aus natürlichen und ehrlichen Zutaten hergestellt.

Zuerst schreckte mich das Brot etwas ab, da es einen ziemlich starken Kümmelgeruch hat ;-) und da ich keinen Kümmel mag, dachte ich mir.. das geht ja gut los! Nachdem ich es probiert hatte, war ich aber ganz zufrieden, denn der Koriandergeschmack überwiegte doch und ich hatte auch keine tausend Kümmelkörner zwischen den Zähnen *g*


Da es die meisten zum Frühstück eher süß mögen, gab es in der Box ein weiteres Highlight. Zwei verschiedene Sorten köstliche Marmelade aus der Marmeladenmanufaktur in Münster. Wir durften die folgenden Sorten probieren:


Beide Sorten haben mir sehr gut geschmeckt. Die Marmeladen und Gelees sind nicht zu süß und man schmeckt, dass diese Spezialitäten mit Liebe und von Hand hergestellt wurden. Der Fruchtanteil der Marmeladen beträgt im Durchschnitt 60 % bis 75 % und es werden keine chemischen Zusatzstoffe bei der Herstellung verwendet und auch nur wenig Zucker. 

Als nächstes kommen wir zu einem ganz tollen Schinken, den ich bei der Einführung ja schon kurz erwähnt hatte. Ich mags ja lieber bisserl deftig und da kam mir dieser Rinderschinken gerade recht :-)


Hierbei handelt es sich um einen Rinder-Schinken vom Black.Angus Rind, welcher von der Fleischerei Heyer im schönen Sachsen hergestellt wird. Als ich gelesen habe, dass der Schinken sozusagen aus meiner Heimat kommt, stieg meine Neugier natürlich noch mehr! Die Rinder die für diesen Schinken verarbeitet werden, werden ausschließlich mit Heu und Weidegras gefüttert und kommen aus der Region Westsachsen. Nachdem der Schinken ca. 5 Wochen in Salz und Gewürzen eingelegt wird, darf er über Buchenholz geräuchert werden und reift dann im Kellergewölbe der Fleischerei Heyer bis zum Verzehr. Der Schinken ist total lecker und wenn er nicht zu teuer ist, werde ich ihn mit Sicherheit nachkaufen.

Und da viele das Deftige mit Senf verfeinern, gab es noch ein Glas Columella I aus dem Hause Mostarda dazu. Zu dem Senf muss ich nicht mehr viel sagen, denn den habe ich ja bereits HIER vorgestellt. Ach und habe ich schon erwöhnt, dass die Senfsorten meinen heissgeliebten Händlmeiersenf von Platz 1 gestossen haben? ;-)

Zum krönenden Abschluss gab es dann noch etwas Süßes aus der Confiserie Simon in Passau. Ein Kombination aus 4 leckeren Pralinen. Leider kann ich Euch von den süßen Leckereien kein Foto präsentieren, da die kleinen Stückchen ruck-zuck weg waren *g* - Ich hatte mir die Box nämlich ins Büro liefern lassen und naja meine Kollegen wollten natürlich auch was haben *lach*  - wenigstens konnte ich die Verpackung noch retten:


Auch wenn die September Tasty Box dieses mal kein Rezept zum Kochen enthielt, fand ich die Umsetzung der Frühstücks-Edition durchaus gelungen und dank Foodiesquare durfte ich wieder neue leckere Produkte kennenlernen.

Sooo und jetzt brauche ich Eure Unterstützung :-) wie der Titel des Beitrages von sagt, gibt es ein spontanes Blogevent, welches unter dem Motto steht:

Gib uns Deinen Senf dazu!


Was ist zu tun?

Es gibt sozusagen 2 kleine Aufgaben die Ihr erfüllen solltet, zum Ersten suchen wir Rezepte, wo der Senf die Hauptrolle spielt, egal ob in der Sauce, als Dressing, als Marinade oder vielleicht auch in einem Kuchen? *g* - ich bin sicher das Ihr da etwas auf Lager habt. Und als Zweites würden wir gerne wissen: Was würdet Ihr Euch von der Tastybox wünschen? Irgendwelche speziellen Produkte, Themenboxen, alle Zutaten für ein Gericht inkl. Rezept usw. und wie findet Ihr die Idee mit der kulinarischen Überraschungsbox überhaupt?

Und Eure Mühe soll natürlich auch belohnt werden. Unter allen Teilnehmern verlosen wir eine Tastybox für November 2011 und als 2. Preis gibt es ein Glas Columella I aus dem Hause Mostarda, welches von mir persönlich bereitgestellt wird. Danke an Foodiesquare, dass für dieses Event eine Tastybox zur Verfügung gestellt wird.

-> Diejenigen die uns ein Senf-Rezept zur Verfügung (Blogbeitrag mit Foto usw.) stellen erhalten für die Verlosung 2 Gewinnchancen und wer "nur" einen Kommentar für die Verbesserung/Wünsche der Tastybox hier im Blog hinterlässt bekommt 1 Gewinnchance.

Nachtrag: Wer keinen eigenen Blog hat und uns ein Senf-Rezept mitteilen möchte, der kann dieses auch auf der Fanseite zum Blog bei Facebook tun: Alice im kulinarischen Wunderland bei Facebook

Verlinkung auf Euren Beitrag bitte unter diesem Beitrag nicht vergessen. Sonst bekomme ich ja nur die Hälfte mit und das wollen wir ja nicht! ;-)

Einsendeschluss für das Senf-Event ist der 05.November 2011.

Das Banner könnt Ihr natürlich gerne mopsen, auch wenn es nicht so professionell ist wie die Banner von unserer Blog-Event-Queen zorra. *g*


Ich wünsche mir, dass viele tolle Senf-Rezepte zusammenkommen und ich bin gespannt auf die Tastybox-Wünsche. :-)