Ungarisches Krautfleisch

3 Tage hintereinander Weißkraut reicht dann langsam... auch wenn ich es super lecker finde! Aber was soll man machen, wenn es im Supermarkt nur große Krautköpfe gibt, die man nicht mal teilen darf.... 

Nachdem ich am Samstag einen Teil schon zu meinem Weißen Borschtsch verarbeitet hatte, gab es dann gestern ein weiteres Krautgericht und heute dann sozusagen die Reste mit einem kleinen Salat und etwas Brot. Und ich habe immer noch Weißkraut übrig.... mal schauen wie ich das diese Woche noch wegkriege.

Aber zurück zu meinem gestrigen Abendessen. Wie Ihr ja wisst mag ich es ja eher deftig und genau in diese Kategorie würde ich das Ungarische Krautfleisch einordnen. Warum es jetzt die Bezeichnung "ungarisch" im Namen trägt weiß ich nicht genau, wahrscheinlich wegen dem Paprikapulver und der sauren Sahne, denn ohne diese Zutaten braucht man gar nicht erst von ungarischer Küche sprechen. Die saure Sahne verleiht den meisten Gerichten einen leicht säuerlichen Touch, der für die ungarische Küche typisch ist.

Ich will heut aber auch nicht großartig um den heißen Brei herumreden, schließlich ist es Montag und ich bin froh, dass er fast vorbei ist - zumindest der Arbeitsteil :)


Zutaten:

400g Schweinfleisch (ich hab Schweineschnitzel verwendet)
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
600g frisches Weißkraut
1 EL Tomatenmark
200g Saure Sahne
200g Naturjoghurt
100ml Gemüsebrühe
3 TL edelsüßes Paprikapulver
Öl und Salz

Zubereitung:

Zuerst das Schnitzelfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein hacken. Das Kraut ebenfalls in kleine Stücke schneiden.

Nun in einem großen Topf etwas Öl erhitzen und das Schweinfleisch von beiden Seiten anbraten und anschließend herausnehmen. Jetzt die Zwiebeln und den Knoblauch im Bratsud andünsten. Das Paprikapulver darüberstreuen und alles gut verrühren (aufpassen das die Hitze nicht zu groß ist, da das Paprikapulver sonst bitter schmeckt!) 

Fleisch und Kraut unterheben und kurz mitdünsten lassen. Salz dazugeben und dann alles mit der Gemüsebrühe ablöschen. Im zugedeckten Topf ca. 25 Minuten garen lassen. Ab und zu umrühren.

In der Zwischenzeit die Saure Sahne, den Joghurt und das Tomatenmark in einer extra Schüssel gut verrühren.

Wenn das Kraut weich ist, die Sahne-Joghurtmasse in den Topf geben, gut verrühren und noch ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Dazu gab es bei mir einen Kartoffel-Petersilienstampf.

Originalrezept bei GUSTO zu finden, von mir wie immer leicht abgewandelt


Fazit:

Das Krautfleisch ist super einfach und schnell in der Zubereitung. Geschmacklich finde ich es perfekt und es ist wieder mal so ein Gericht, wo man nicht mehr zum Essen aufhören kann :-)


Kommentare:

  1. Hübsch orange! Auch wieder sowas, was ich noch nie gekocht habe, Krautfleisch. Gefällt mir aber!

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  2. Danke Barbara :) ist echt lecker und solltest Du mal ausprobieren, ist gerade jetzt in der kalten Jahreszeit was wärmendes für die Seele :)

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