Petersiliensalat aus dem Morgenland

Heute möchte ich Euch Rezept Nummer 2 aus dem neuen Salat Kochbuch vom Kosmos Verlag vorstellen, welches ich HIER schon etwas genauer beschrieben habe.

Im Kochbuch wird dieses Rezept als Petersiliensalat aus der Levante bezeichnet. Levante? Dank Wikipedia bin auch ich nun schlauer und weiß, dass Levante auf italienisch Sonnenaufgang heißt, aber auch das Morgenland kann man damit bezeichnen. Also auf deutsch handelt es sich hierbei um die Länder die östlich vom Mittelmeer liegen.

Dieser Salat ist für mich keine neue Entdeckung, mir war er bis jetzt nur unter dem geläufigen Namen Taboulé bekannt. Das Rezept stammt ursprünglich aus der libanesischen Küche und wird häufig als Vorspeise gereicht. Ich persönlich muss bei diesen Mengen an Petersilie immer an einen Urlaub in der Türkei denken... dort war es für mich und meine Mum immer sehr amüsant die türkischen Landsleute am Buffet zu beobachten *g* - denn ohne einen riesigen Haufen Petersilie ging da nix. Für mich war das damals schon etwas komisch.... aber mittlerweile würd ich das auch tun, denn ich liebe Petersilie! :-)

Gerade jetzt im Frühling und im darauffolgenden Sommer ist dieser Salat ein perfekter Begleiter zu Grillpartys, denn er ist leicht, frisch und auch relativ schnell fertig.

Und da ich das Morgenland automatisch mit den Märchen aus 1001 Nacht verbinde, passt dieser Salat natürlich hervorragend zum ersten Küchenplausch Blogevent. Küchenplausch ist übrigens die erste Community für alle Foodblogger und Kochverrückte - Isabell und ihr Team arbeiten gerade auf Hochtouren, damit diese tolle Gemeinschaft schon bald online gehen kann. 

Bis dahin wird man aber täglich auf der Facebook-Fanseite mit tollen Rezepten bei Laune gehalten - Vorbeischauen lohnt sich auf alle Fälle!

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Und so wird's gemacht:

Zuerst wird der Bulgur für ca. 1 Stunde in heißem Wasser eingeweicht, wer möchte kann dies auch mit Gemüsebrühe tun. Ihr solltet darauf achten, dass immer genug Flüssigkeit in der Schüssel vorhanden ist, da der Bulgur ziemlich viel Platz braucht.

Petersilie waschen und trocken schütteln und anschließend grob hacken. Lauchzwiebeln putzen und in dünne Ringe schneiden. Tomaten von den Stielansätzen befreien und grob würfeln.

Wenn der Bulgur weich genug ist, das restliche Wasser abgießen und diesen dann in eine Schüssel geben. Petersilie, Lauchzwiebeln und Tomaten dazugeben und alles gut vermengen. Mit Zitronensaft und Salz abschmecken  und etwas durchziehen lassen.


Tipp: Wer möchte kann statt Bulgur auch Couscous verwenden.


Kommentare:

  1. das werden ich doch mal am Wochenende zum Grillen anbieten. Ich weiß, dass ER keinen Bulgur mag, aber vielleicht bekomme ich es hiermit ja hin ;-)

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  2. Lecker!
    Bei mir gab es letztens auch Tabouleh, aber mit Couscous.
    LG Sarah

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  3. Hallo Alice,

    ein wirklich schönes Gericht werde ich gleich mal nachkochen am Wochenende, macht alle schon auf deinen Bildern verdammt gute Laune!

    liebe Grüße
    http://netzchen-in-the-kitchen.blogspot.com/



    übrigens: schöner BLOG!

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  4. hmmmm das schaut sehr appetitlich aus. :)

    LG von Manu

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  5. Hm, wird der da nicht matschig bei soviel Wasser? Wenn ich Taboule mache, achte ich inzwischen darauf, deutlich weniger Wasser zu nehmen, als wenn ich Couscous/Bulgur als Beilage verwende. Die Tomaten ziehen bei mir immer noch sehr viel Flüssigkeit. Aber ich lasse ihn auch am liebsten über Nacht ziehen und mache meist riesige Portionen für Partys.
    LG Ronjana

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  6. Liebe Ronjana, also bei mir war der Salat nach ca. 2 Stunden ziehen überhaupt nicht matschig, war alles noch sehr locker und leicht. Der Bulgur wird ja auch bevor er zum Salat kommt noch leicht ausgedrückt, so sollte es eigentlich keine Probleme mit zuviel Flüssigkeit geben.

    Liebe Grüße
    Alice

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