AKW 1 - Klausenburger Kraut - Varza a la Cluj

AKW? What?

Nein! Es geht heute nicht um irgendwelche Atomkraftwerke in Rumänien, denn bei der Abkürzung AKW handelt es sich um eine neue Kategorie in meinem Blog ;-)

****

Letzte Woche machte sich mein Freund erstaunlicherweise über mein Kochbuchregal her und fing an, in diversen Büchern herumzublättern. Als ich fragte was er denn da tut, meinte er: Ich such mir ein Rezept heraus, was Du mal kochen könntest ....

Und so entstand auch die Idee für die neue Blogkategorie mit der Abkürzung AKW, was soviel bedeutet wie:

André's kulinarisches Wunschkonzert

Alle Rezepte, die in Zukunft hier mit dem Kürzel AKW gekennzeichnet werden, wurden von meinem Freund ausgesucht - ich bin ja mal gespannt, was da noch so kommt! Glücklicherweise haben wir, was das Essen betrifft, einen ähnlichen Geschmack, also wird's schon ned so schlimm werden. ;-)

Das erste Rezept welches André herausgesucht hat, stammt aus dem wundervollen Kochbuch Und am Tisch war immer Platz: Ein Kochbuch und Geschichten aus Siebenbürgen, dieses Buch mag ich total gerne und ich habe bereits einige Sachen daraus nachgekocht, z.B. den gefüllten Porree, oder die französischen Kartoffeln.

Die Küche in Siebenbürgen/Rumänien ist relativ einfach und meist deftig, aber bei den aktuellen Temperaturen kann es ja ruhig etwas kräftiger sein.

Klausenburger Kraut ist nicht wie vermutet eine klassische Gemüsebeilage, sondern es handelt sich um einen leckeren Auflauf mit Weißkraut, Hackfleisch und Reis. Diese Kombi hatte ich so auch noch nicht ausprobiert, aber passt hervorragend zusammen! Das Rezept habe ich wie meistens ein klein wenig abgewandelt, Änderungen findet Ihr wie immer bei den Zutaten in Klammern.


Zutaten:

1 kleiner Spitzkohl - ca. 750g (normales Weißkraut, oder Sauerkraut kann auch verwendet werden)
500ml Rindebrühe (das Kraut wird normal in Wasser gekocht, ich habe Brühe verwendet)
150g Reis
500g Hackfleisch vom Schwein
1 große Zwiebel
1 Ei
200g Schmand
100g geriebener Gouda
Salz und Pfeffer (ich habe noch etwas geräuchertes Paprikapulver dazugegeben)
Butter zum Einfetten
Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Für dieses Gericht solltet Ihr Euch ein bisschen mehr Zeit einplanen, da die einzelnen Komponenten erst vorbereitet/vorgekocht werden müssen.

Zuerst schneidet Ihr das Kraut in kleine Stücke, wer einen Gemüsehobel hat, kann diesen natürlich auch verwenden. Sonnenblumenöl in einem großen Topf erhitzen und das Kraut darin ein paar Minuten andünsten. Das Ganze mit Brühe oder Wasser ablöschen und mit Salz, Pfeffer und etwas Paprika würzen.

Das Kraut nun so lange köcheln lassen bis es schön weich ist, glaub bei mir war das ca. ne 1 1/2 Stunde ;-)

Reis nach Packungsanleitung kochen und erst einmal beiseite stellen.

Die Zwiebel schneidet Ihr nun in kleine Würfelchen und erhitzt diese zusammen mit Öl in einer Pfanne. Hackfleisch dazugeben und alles kräftig anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Jetzt wird eine große Auflaufform mit Butter eingefettet und das große Schichten kann beginnen :-)

Zuerst wird die Hälfte des Krautes auf den Boden der Form gegeben, darauf das Hackfleisch gut verteilen und darüber den Reis geben. Zum Abschluss wird das restliche Kraut darüber verteilt.

Bevor das ganze in den vorgeheizten Backofen (200°C (Umluft 180°C) wandert, wird das Ei und der Schmand miteinander verührt und der Gouda untergehoben. Diese Masse über den Auflauf geben und dann ab in den Ofen. Nach ca. 30 Minuten ist das Ganze fertig.

****

Fazit André: Das kannste gleich in die Rezeptkartei mit aufnehmen!

Fazit Alice: Ein sehr leckeres, deftiges Essen! Auch wenn die Zubereitung etwas länger dauert, lohnt sich der Aufwand. Sollte es eine Wiederholung geben, werde ich aber alles noch ein bisschen kräftiger Würzen. 


Kommentare:

  1. Te ha salido estupendo, yo nací en Rumania y mi abuela la prepara de la misma manera. Me alegra volver a ver esta receta, un abrazo muy fuerte!

    AntwortenLöschen
  2. Gracias - Me alegro mucho de que te guste la receta. Saludos a España :-)

    AntwortenLöschen
  3. Das klingt so gut, dass es einfach sehr lecker sein muss. Rezept ist schon gespeichert. Danke!

    AntwortenLöschen
  4. Kraut kocht vor sich hin, setze nun den Reis an und dann schauen wir mal wie das schmeckt ;)

    Bericht folgt dann auf www.gastro-le.de

    LG Daniel

    AntwortenLöschen
  5. sehr lecker, hab das Rezept auch von meiner Mutter

    AntwortenLöschen