Schollenröllchen mit Bärlauchsauce und grünen Spargel

Ich und der Fisch..... das ist ja auch so eine unendliche Geschichte!

Eigentlich mag ich keinen, außer Lachs, der darf ab und zu mal in meine Küche, aber ein Stammgast ist er auch nicht.....

Warum ich keinen Fisch mag kann ich gar nicht so genau sagen, vermutlich liegt es daran, dass ich irgendwann mal zuviel komischen Fischgeruch eingeatmet habe und das ist ja wirklich nicht so dolle....

Und so zögerte ich auch ziemlich lange, als vor ein paar Tagen eine Mail von den Fischprofis der Deutschen See bei mir eintrudelte. Grund für diese Mail war die Markteinführung von 2 neuen tiefgekühlten Produkten. Einmal geht es um die Nordsee-Schollen aus zertifizierter Fischerei und die zweite Neuheit sind Goldforellenfilets aus Aquakultur vom Königssee.

Ich probier es einfach! Mehr als schiefgehn kann es ja nicht! Und außerdem handelte es sich ja auch nicht um  ganze Fische, denn sonst hätte ich nicht zugesagt. Sowas kann ich z.b. gar nicht ab, wenn mich zwei Augen vom Teller anschauen... BRRRR.

Der Fisch wurde zum vereinbarten Termin geliefert und ich machte mich auf die Suche nach einem Rezept, was uns beiden schmecken könnte. Mein Freund isst nämlich auch ned wirklich Fisch *lach*

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Und ich wurde fündig und das Ergebnis hat mich wirklich fast aus den Latschen gehauen. WOW war das gut und überhaupt nicht fischig! Megalecker! 


Zutaten:

4 tiefgekühlte Schollenfilets
500g grünen Spargel
80ml trockener Weißwein
1/2 Bund Bärlauch
2 EL Creme Fraiche
etwas Butter
Zitronensaft
1 Prise Zucker
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Nachdem die Schollenfilets aufgetaut sind, werden diese zuerst mit Wasser gesäubert und anschließend trocken getupft.

Ich habe die Filets nochmals längs geteilt, so dass am Schluss 8 kleine Röllchen herauskamen. Die Filets nun mit Zitronensaft beträufeln und ziehen lassen. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen und zu kleine Röllchen formen, welche mit Zahnstochern zusammengehalten werden.

Inzwischen Wasser mit Salz, Zucke rund Butter aufkochen lassen und die Spargelstücke hineingeben. Alles ca. 8-10 Minuten kochen lassen, bis der Spargel noch einen leichten Biss hat.

Jetzt wird der Weißwein in einer Pfanne aufgekocht und die Röllchen dürfen dann darin ca. 8 Minuten mit geschlossenen Deckel ziehen.

Währenddessen den Bärlauch sehr fein hacken und mit Creme Fraiche verrühren. Vom Spargelsud eine Schöpfkelle dazugeben und alles gut verrühren.

Jetzt die Schollenröllchen aus der Pfanne nehmen und warmhalten.

Die Bärlauchcreme in den Fischsud einrühren und alles etwas einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

Nun wird alles mit dem Spargel und einer Beilage nach Wahl (bei uns waren es Frühkartoffeln) angerichtet.


Fazit: Uns hat es beiden sehr gut geschmeckt, auch wenn wir ja eigentlich keinen Fisch mögen ;-) - es war ein richtig tolles Frühlingsessen! Und ich bin jetzt schon gespannt was ich mit den Goldforellenfilets noch so anstellen werde ;-)

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Danke an das Team der Deutschen See für diesen einzigartigen Genußmoment! Vielleicht schafft Ihr es ja doch noch, dass ich ein Fischfan werde! :-)

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Zum Nachtisch gab's dann noch ein ganz unspektakuläres schnelles Dessert - Rhabarberkompott m it Vanillepudding - Auch Lecker!! 


Erinnerung: Bis heute 23.59 Uhr habt Ihr noch die Chance, das tolle Kochbuch Arte in Cucina auf Reisen  bei mir zu gewinnen. Wer noch nicht dabei ist -> KLICK!

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HUCH! Jetzt hab ich ja noch glatt was vergessen! Es gibt ja aktuell noch ein Bärlauchevent beim Gärtnerblog, da passt dieses Rezept natürlich perfekt auf die gedeckte Tafel.

Garten-Koch-Event April: Bärlauch [30.04.2013]


Kommentare:

  1. Zuviel Fischgeruch kann es einem wirklich verderben, da bin ich ganz bei dir.
    Obwohl ich Fisch in allen Varianten sehr gerne mag, gibt es ihn bei mir doch recht selten: Die Provinz gibt's einfach in guter Qualität nicht her.
    Den Versand der Deutschen See benutze ich da tatsächlich auch gerne. Lieber gute TK-Ware als gammelig vom Marktstand...

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  2. Wenn Fisch stinkt, taugt er auch nichts mehr.

    Dein Teller ist ja ein kleines Kunstwerk...

    Liebe Grüße, Sus

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