Kochbuchrezension: Kochen wie in Lateinamerika

Dieses Buch hatte ich mir vor einigen Jahren zugelegt, da ich aus diesen Ländern kaum Kochbücher besitze. Das liegt aber in erster Linie wohl daran, dass ich die mexikanische Küche nicht so wirklich mag. Aber hier wird Lateinamerika ja quasi zusammengefasst und es gibt Rezepte aus Ecuador, Bolivien, Brasilien, Peru usw.


ISBN 9781407567648
96 Seiten

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Ich habe das Buch heute nicht ohne Grund ausgesucht, denn ich war auf der Suche nach etwas brasilianischen, da Claudia von Dinner um Acht aktuell ein tolles Event am Start hat. Und da ich ich nicht wirklich ne Ahnung habe, was für ein brasilianisches Rezept ich beisteuern kann, musste ich eben mal meine Bücherberge durchforsten.

Cook it with Samba!


Vorspeisen & Snacks

In Lateinamerika ist es nicht so wirklich wie in Europa und es werden keine 3 klassischen Hauptspeisen am Tag verzehrt. Hier gibt es viele kleine Snacks über den Tag verteilt. Abends gibt es dann meist leichte Gerichte, da man sich tagsüber mit sättigenden Bohnenspeisen den Magen vollgeschlagen hat.

Zu diesen Snacks gehören z.B. Quesadillas mit Chilidip, Kartoffelpuffer mit Erdnuss-Salsa, oder eine Topinampursuppe mit Mais.


Hauptgerichte

Da in den Ländern Lateinamerikas der Arbeitstag meist schon gegen Mittag endet, wird daher zu dieser Tageszeit die Hauptmahlzeit eingenommen. Der Rest des Tages steht dann für Erholung und Spaß zur Verfügung. Hört sich doch ganz gut an, oder? ;-)

Und wenn man sich dann erholt hat.... gibt es am späten Nachmittag meist eine Merienda, eine meist süße Zwischenmahlzeit.

Die bereits erwähnten Bohnenmahlzeiten spielen hier auch eine sehr große Rolle und so werden z.B. Schwarze Bohnen mit Weißkohl serviert.


Aber es gibt natürlich auch Fleischgerichte wie z.B. Poularde mit Garnelen, Cashewkernen und Kokos, Lammrollbraten mit Knoblauch und Orange u.v.m.

Gemüse & Salate

In diesem Kapitel darf die Guacamole nicht fehlen! Hier wird sie mit Kochbananen-Chips aufgepeppt. Wer keine Avocados mag, der kann sich dann alternativ an Gebackenen Süßkartoffeln mit Knoblauch-Salsa, Quinoa-Mais-Paella mit Minze, oder an Kochbananen-Auberginen-Ratatouille sattessen.


Desserts

Reine Süßspeisen gibt es in Lateinamerika noch gar nicht solange. Das liegt aber daran, dass Zucker bis zur Kolonialisierung hier eher unbekannt war. Aber braucht man ja auch nicht wirklich, wenn es so viele tropische Früchte quasi vor der Tür gibt.


So gibt es neben tropischen Fruchtsalaten mit Chili-Sirup z.B. auch Papaya-Mousse, oder ein Cherimoya-Sorbet mit Kaffee-Karamell-Sauce. Und wer es gerne etwas handfester mag, kann sich ja mal an diesem Süßkartoffelbrot mit Bananen und Pekannüssen versuchen:


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Wer sich erst einmal einen groben Überblick über die Küche Lateinamerikas verschaffen möchte und nicht gleich große und teure Bücher kaufen möchte, für den ist dieses Buch sehr geeignet, denn hier findet man die wichtigsten Grundinformationen und Rezepte für den Einstieg in eine andere Esskultur.

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Meine Bewertung:



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