American Food - Cole Slaw

Am vergangenen Wochenende haben wir wieder den Grill aufgebaut und da musste auch wieder ein Salat her. Doch irgendwie hatte ich dieses Mal keine Lust auf Tomatensalat & Co., sondern wollte irgendwie mal etwas anderes haben. Und dann fiel mir dieser oberleckere Krautsalat ein, den wir erst vor kurzem wieder im Hardrock Cafe gegessen haben. Leider bekommt man da nur ein wirklich winziges Schälchen zu den mega großen Burgern gereicht - wenn es nach mir ginge, könnte die viermal so groß sein :-)

Cole Slaw, wie dieser Salat genannt wird, ist vor allem in Amerika, Irland und England sehr beliebt und wird von Region zu Region anderes zubereitet.

Der Plan stand also die Zutaten wurden besorgt. Leider gab es mal wieder keine kleinen Weißkrautköpfe und halbe sowieso nicht, also blieb mir nichts anderes übrig, als ne 2,5 Kilokugel nach Hause zu schleppen.

Und dann ging die Schnippelei auch schon los und nachdem ein Viertel in kleine, dünne Streifen geschnitten wurde, war meine große Schüssel auch schon voll..... naja der Rest wanderte somit erstmal in den Kühlschrank und sollte mich den Rest der Woche noch verfolgen..... 

Diesen Salat solltet Ihr am besten schon am Vortag zubereiten, da er durchgezogen dreimal so gut schmeckt!


Zutaten:
(für eine sehr große Schüssel)

ca. 1/4 Weißkohl-Kopf
2 Möhren
1 Apfel
1 Becher Sauerrahm
2 EL Essig (ich habe dieses Mal Mirabellenessig genommen)
2 TL süßen Senf
1 TL Dill
1 EL Apfelmeerrettich
1 Handvoll getrocknete Cranberries
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst wird das Weißkraut in dünne Streifen geschnitten (wer einen Gemüsehobel hat, kann diesen dafür auch benutzen). Die Möhren schälen und grob in eine Schüssel reiben. Der Apfel wird ebenfalls geschält und in kleinen Stücke geschnitten. Alles zusammen in einer großen Schüssel vermengen. 

In einer separaten Schüssel nun den Sauerrahm, Senf, Essig, Meerrettich und die Gewürze gut verrühren. Das Dressing wird nun über das geschnittene Gemüse gegeben und vorsichtig vermengt.

Die Cranberries klein schneiden und unter den Salat heben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann für einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.


Dieser fast schon göttliche Salat passt hervorragend zu gegrilltem und schmeckt am besten unter freiem Himmel - wie wäre es z.b: mit einem Picknick? ;-) Ich kann Euch diesen Salat nur empfehlen - Ihr werdet ihn sicherlich mögen.

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Und weil das Rezept einfach jeder sehen und ausprobieren soll, ist dies mein zweiter Beitrag zum aktuellen Blogevent von Highfoodality:

HighFoodality Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser

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Das Rezept, welches von mir ziemlich abgewandelt wurde, stammt übrigens aus dem tollen Buch Junk Food, über das ich HIER bereits berichtet habe.

Kommentare:

  1. Ui cool, ein Krautsalat ohne Mayo, das muss ich mal nachmachen:) Den kann man ja immer essen, auch einfach abends zum Butterbrötchen oder so;)
    So ein Rest-Krautkopf kann schon nervig sein, ich hoffe dir fällt bald was Leckeres dafür ein:)
    Grüßle, woszumessn

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  2. Lecker, hatten wir vor kurzem auch zu den Burgern zuhause :D

    Und - Frechheit - hatten wir in Amsterdam nicht als Beilage bekommen, nur Fritten :-/

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  3. Danke für das tolle Rezept!
    GLG Renate

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  4. Hi, vielen Dank für das tolle Rezept. Ich liebe Krautsalat in jeder Form und bin immer auf der Suche nach tollen Rezepten dafür. Der ist wirklich suuuuper lecker. LG, Steffi

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  5. Mit Cranberries? Krasse Kombi! Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, den Geschmack, muss ich testen :)

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  6. @woszumessen: Danke :) aus dem Rest hab ich Krauteintopf gekocht, hat ja hervorragend zu den Temperaturen gepasst.. *hust* ^^

    @Sandra: Der steht komischerweise auch auf keiner Karte, den muss man immer extra bestellen.. is wohl mittlerweile ein Insidertipp... leider

    @Renate: Bitte gerne :)

    @Steffi: Gern geschehen :)

    @Uwe: Der Salat ist wirklich lecker! Und ich habs mittlerweile schon wieder getan :) sogar die Vogtländer waren angetan :)

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