In der Weihnachtsbäckerei - Teil 3: Elisenlebkuchen Nürnberger Art

Hattet Ihr bis jetzt auch so ein tolles Wochenende wie ich? Wenn nicht habt Ihr ja noch ein paar Stunden Zeit *zwinker* - Ihr könntet ja z.B. leckere Lebkuchen backen, oder Euch einfach mit einer Tasse heißen Schokolade auf die Couch lümmeln und dabei Märchenfilme anschauen - Ist doch ne Idee, oder?

Bei mir staut sich aktuell schon wieder alles, es gibt ne Menge Rezepte und Erlebnisse, die verbloggt werden müssen und mein Kochbuchland soll auch noch weiterwachsen - es gibt also viel zu tun! Und während ich hier schreibe, kühlt die Schokoladenmasse für die nächste süße Sünde ab und neben mir liegt ein kleines Häufchen Plätzchen - Nervennahrung und so ;-)


Das heutige Rezept für Pfefferkuchen (hochdeutsch Lebkuchen) kommt dem Original aus Nürnberg schon ziemlich nahe. Das einzig neue daran, war für mich die Zugabe von Rum, aber für diejenigen, die keine Kinder im Hause haben, ist das kein Problem und die leichte Rumnote machen diesen Lebkuchen noch etwas exquisiter. Was ich an Lebkuchen so toll finde - sie sind in kurzer Zeit zubereitet und man braucht dazu auch keine großartigen Küchengeräte.

Elisen-Lebkuchen
(für ca. 20 Stück)

Zutaten:

25g Orangeat
25g Zitronat
125g Mehl
1 TL Backpulver
125g gemahlene Nüsse nach eigenen Wünschen (ich habe Mandeln und Macadamia genommen)
1 Ei
40ml Rum
2 EL Vanillezucker
125g brauen Zucker

ca. 20 Oblaten (Durchmesser 7-8 cm)
Zum Dekorieren entweder Zartbitterkuvertüre, oder für einen Zuckerguss Zitronensaft und Puderzucker

Zubereitung:

Als erstes wird das Orangeat und das Zitronat mit einem scharfen Messer klein gehackt. Mehl, gemahlene Nüsse, Backpulver und Lebkuchengewürz in einer Schüssel vermischen.

Jetzt den Zucker zusammen mit dem Ei, Rum und Vanillezucker schaumig rühren und anschließend die restlichen Zutaten dazugeben und gut vermengen. Der Teig sollte klebrig und etwas zäh sein.

Oblaten auf einem Backblech auslegen und mittig darauf je 1 EL Lebkuchenteig setzen. Bitte lasst hier einen kleinen Rand frei, denn sonst läuft das ganze quasi über.


Bevor die Lebkuchen in den Ofen kommen, sollten sie noch ca. 1 Stunden kaltgestellt werden, damit sie ihre Form behalten.

Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen und die Pfefferkuchen ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Der Zuckerguss bzw. der Schokoladenüberzug sollte noch erledigt werden, so lange die Lebkuchen noch warm sind.

Nachdem die Lebkuchen ausgekühlt sind, sollte man diese ca. 2-3 Wochen in gut verschließbaren Dosen aufbewahren.


Tipp: Sollten die Lebkuchen einmal zu hart sein, einfach etwas Backpapier über die Lebkuchen legen und eine Scheibe Brot, oder eine Apfelscheibe darauf geben und die Dose wieder fest verschließen.

Rezeptinspiration: Ländliches Backen im Advent - Land Edition Sonderausgabe

Kommentare:

  1. Sehen sehr lecker aus, deine Lebkuchen ! Hab noch nie welche selbst gemacht, merke mir aber mal dein Rezept :)
    LG
    Ela

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  2. Die schauen lecker aus! Ich mag leider nur den Fruchtkram nicht, maximal klein püriert *g* Aber ich lang trotzdem mal zu ;)

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  3. Deine Lebkuchen sehen total gut aus und schmecken bestimmt auch sehr gut.
    Aber, ich erlaube mir (als Nürnbergerin :-) ) eine kleine Anmerkung: Das sind keine Elisen-Lebkuchen, denn diese dürfen maximal 10% Mehl (und am Besten gar keines) enthalten.

    Liebe Grüße & noch viel Spaß beim Plätzchenbacken
    Karin.

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  4. @Ela: Die sind wirklich superschnell und einfach zubereitet und lecker sowieso :-)

    @Sandra: Den Fruchtkram kannst ja auch durch Kirschen, Aprikosen, Cranberries oder sowas in der Art ersetzen - durch den Rum schmeckt man das Zeug eh nimmer so raus *kicher*

    @Karin: Deshalb hab ich ja auch geschrieben Nürnberger Art ;) aber danke für den Hinweis :-)

    Liebe Grüße Alice

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