Hähnchen-Mango-Curry für kalte Tage

Vorletztes Wochenende war es hier in Bayern ja mal wieder mega kalt *brrrr* und an solchen Tagen muss dann ein wärmendes Essen auf den Tisch.

Am besten ein Eintopf, oder ein Curry - das darf dann auch ruhig ein bisschen schärfer sein! :) Wir entschieden uns dieses Mal für eine fruchtig-exotische Variante mit Mango. Als Beilage dazu gab es auch nicht den obligatorischen Reis, denn in diesem Curry sind bereits Kartoffeln enthalten und somit braucht man hier auch nicht mehr dazu.

Wer in seinem Essen jedoch keine Früchte, oder keine "schlonzigen" Konsistenzen mag, der sollte die Mango hier weglassen *grins* - denn das muss man mögen. Wir hatten das bis jetzt auch noch nicht so gegessen, aber uns hat es wirklich sehr gut geschmeckt! Ok... wenn es nach mir ginge, würde ich beim nächsten Mal etwas weniger Curry verwenden, denn es war schon ein bisschen scharf ... aber ich hab's überlebt und mich hat's immerhin nicht gefroren ;-)


Zutaten:

500g Hähnchenbrust
600g Kartoffeln
600g Möhren
1 Zwiebel
400ml Geflügelbrühe
1 Mango
2 EL Mango-Chutney
Koriander, getrocknet (da ich keinen frischen bekommen habe)
1-2 EL mildes Currypulver
Salz, Pfefffer
Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Zuerst werden die geschälten Kartoffeln und Möhren in  Stücke geschnitten und die Zwiebel wird klein gewürfelt.

Das Hühnerfleisch ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen und das Fleisch darin ca. 5 Minuten kräftig anbraten. Fleisch herausnehmen und beiseite stellen.

Nun etwas Öl in den Topf geben und die Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln einige Minuten darin anbraten. Currypulver und Koriander darüber streuen und kurz mit anrösten. Jetzt alles mit Brühe ablöschen, zum Kochen bringen und alles ca. 10 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit wird die Mango geschält und in kleine Stücke geschnitten.

Nach den 10 Minuten wird das Fleisch zusammen mit der Mango und dem Mango-Chutney untergerührt. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch einige Minuten köcheln lassen.



Käseverlosung - Die Gewinner stehen fest!!!

Jetzt ist es endlich soweit! :-)

Ich darf heute die glücklichen Gewinner bekanntgeben, welche sich über einen leckeren Schmankerlkorb mit Käse und Milchprodukten aus Bayern freuen dürfen!

Bevor es losgeht, möchte ich mich aber noch bei der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft bedanken, denn im Rahmen der Grünen Woche wurden mir diese tollen Körbe zur Verfügung gestellt. Danke!

Um in den Lostopf zu springen, hatte ich Euch ja gefragt welches denn Eurer Lieblingskäse sei und ehrlich gesagt bin ich über das Endergebnis dieser kleinen Umfrage total überrascht.....

Nachfolgend die Käsesorten /-arten welche mehr als 20x genannt worden sind:

  • Der Favorit war erstaunlicherweise der Gouda! Hätte ich nicht gedacht, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass ich ihn nicht mag :D
  • An zweiter Stelle kommt auch schon der Bergkäse!! Sehr schön!! Und wenn er dann noch aus dem Allgäu kommt, kann ja fast nix mehr schiefgehen :-)
  • Den dritten Platz teilen sich der Emmentaler und der Camembert
Natürlich wurden auch noch sehr viele andere Käsesorten genannt, die ich hier gar nicht aufzählen möchte, denn sonst müsst Ihr ja noch länger warten - bis ich die Gewinner bekanntgebe *zwinker*

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Ok - dann will ich mal nicht so sein - Hier kommen die Gewinner!!!


Herzlichen Glückwunsch an alle!!

Ich werde Euch heute noch per Email kontaktieren und würde Euch bitten, dass Ihr mir bis spätestens Ende der Woche Eure Adresse zukommen lasst, da die Körbe direkt an Euch verschickt werden!

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Viel Spaß und Guten Hunger!! 

Servus :-)

AKW 2 - Ich mach Euch den Mälzer!

Mit dem Tim da geht's mir so wie mit dem Jamie...... irgendwie passen wir ned so wirklich zusammen und werden ned GREEN miteinander.....aber es gibt einen Lichtblick!

Mit seinem neuesten Kochbuch Greenbox stürmt Tim Mälzer aktuell die Kochbuch-Chart's und das zu recht, denn dieses Buch ist meiner Meinung nach schon etwas Besonderes und fällt auch nicht in die Kategorie 0815. Es handelt sich hier um ein trendiges vegetarisches Kochbuch, in dem man wirklich gute und auch teilweise ausgefallene Rezepte findet. In vergleichbaren Büchern, welche es aktuell auf dem Markt gibt, findet man ja meistens doch irgendwie immer das Gleiche und mit der Zeit wird das auch langweilig.... aber Tim hat das echt gut gemacht - das Layout und das Design des Buches ist trendy und macht echt was her! 

© Mosaik Verlag

Ich habe das Buch zu meinem Geburtstag bekommen und dank meiner neuesten Kategorie AKW, kommt auch heute schon das erste Rezept daraus. (es werden auch noch einige andere folgen...)

Safran-Kartoffelrisotto  mit Blumenkohl
und Pinienkernen


Zutaten:
(für 4 Personen)

400g festkochende Kartoffeln
400g Blumenkohl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100ml Weißwein
400ml Gemüsebrühe
1 Tütchen Safranfäden (ca. 12 Stück)
80g Pinienkerne
(ich habe hier eine Kernmischung aus Kürbis-, Sonnenblumen,- und Pinienkerne verwendet)
80g geriebenen Parmesan
40g Butter
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Bei so typischen "Ein-Topf-Gerichten" wie diesem schnippel ich die ganzen Zutaten immer schon vor, denn dann wird's beim eigentlichen Kochen ned so hektisch :-)

Also bevor es losgeht, Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden, Zwiebel und Knoblauch kleinhacken und den Blumenkohl ebenfalls klein schneiden.

Jetzt erhitzt Ihr das Olivenöl in einem großen Topf, oder in einer großen Pfanne und dünstet darin die Zwiebel und den Knoblauch glasig an. Nun die Kartoffelwürfel dazugeben und alles ca. 3-4 Minuten braten lassen. Mit Weißwein ablöschen und anschließend mit der Hälfte der Gemüsebrühe (200ml) auffüllen und ca. 12 Minuten einkochen lassen.

Nun den Blumenkohl, den Safran (und ich hab das erste mal so richtig echten verwendet!! yeaahh!) und die gewünschten Kerne dazugeben und alles mit der restlichen Brühe aufgiessen und nochmals ca. 6-8 Minuten köcheln lassen.

Kurz vor dem Servieren wird der Parmesan zusammen mit der Butter untergerührt. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen und mit frischer Petersilie bestreuen. (hatte ich grad nicht parat..)

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Fazit André: Mir schmeckt's! 

Fazit Alice: Ich fand das Kartoffelrisotto wirklich lecker, durch die Kerne bekam das Ganze noch das Gewisse Etwas und es hatte nen coolen Biss :) - Das Einzige was uns beiden bisserl komisch vorkam war die Portionsgröße... hmm .. also für 4 Personen soll das als Hauptgericht reichen?? Also wir haben das zu zweit gegessen und es war nichts mehr übrig .. *augenroll* - klar wir sind beide gute Esser.... aber für 4?? Niemals!!!

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Und dann geht ja aktuell mal wieder so ne Taggerei durch die Blog's... ich habe dies in den letzten Tagen schon etwas verfolgt und BÄM! - heute hat's mich dann auch erwischt und die liebe Maggy alias MehlspeisDirndl ist daran schuld ;-)

Da ich von solchen Kettenaktionen nicht sonderlich viel halte, werde ich die Aufgabe auch nur halb erfüllen, dass heißt ich werde die gestellten Fragen beantworten, aber weiterverbreiten werde ich das Ganze nicht ;-)

Folgende 11 Fragen wurden mir von Maggy gestellt:

  • Schokolade oder Gummibärle? - Hmm schwierig, aber ich entscheide mich für die Schokolade, am liebsten bittere in allen möglichen Varianten, oder ne heiße Schokolade geht auch immer ;-)
  • Das beste Essen Deines Lebens? - Diese Frage kann ich wirklich nicht beantworten, denn irgendwie gab es bis jetzt noch kein herausstechendes Event, wo ich sagen würde, dass es DAS beste Essen gewesen wäre. Aber ich bin mir sicher das dieser Moment noch kommt!
  • Dein schrecklichstes Ess-Erlebnis? - KLICK!
  • Lieber Sterne-Restaurant oder Wirtshaus? - Definitiv Wirtshaus! Es geht doch nix über nen Schweinsbraten mit Knödel! Da wird man wenigstens satt!
  • Wozu kannst Du nicht Nein sagen? - Vor 4 Tagen hätte ich noch gesagt.... wenn man mir eine Zigarette anbietet... aber Leute.. auch wenn ich gerade jetzt im Moment fast wieder die Wände hochgehe und in die Tischkante beissen könnte... ich hab seit 4 Tagen keine geraucht!!!  Aber zurück zur Frage... Kochbücher!!!
  • Deine Gästeliste für ein perfektes Dinner? - Frau Kampi, Snuggs Kitchen, Bushcooks Kitchen, Arthurs Tochter, Cindy aus Marzahn und Bülent Ceylan - gute Mischung oder? :D
  • Weißwein oder Rotwein? - Rotwein, am liebsten Pinotage
  • Drei Dinge für die Kühltasche auf der einsamen Insel? - 3 große Flaschen Wasser 
  • Was kannst Du nicht ausstehen? - Vorurteile, Arroganz, Lügen, Hinterfotzigkeit, falsche Schlangen u.v.m.
  • Wer oder was hat Dich zum kochen / backen verleitet? - Das war ich wohl selber, denn als ich vor über 12 Jahren nach Bayern in meine erste eigene Wohnung gezogen bin, musste ich ja auch was essen .. und so begann meine Leidenschaft zum Kochen und auch meine Kochbuchsucht!
  • Als Nachspeise lieber Käse oder Süßes? - Süß!! Tiramisu oder Mousse au Chocolate und ich bin glücklich :-)

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Und ich werd jetzt noch ein paar Atemübungen machen und mir noch ne heiße Schokolade genehmigen, bevor mich wieder die Lust nach dem bösen NIKO-Monster überkommt... dat Ding soll nur kommen!! Ich bin stärker!!! Gut's Nächtle zusammen :-)


In den Bergen der Versuchung

Es heißt ja immer: "Auf der Alm da gibt's kei Sünd" .... aber bei der heutigen himmlischen Leckerei, würde wohl jeder schwach werden....

Einige von Euch konnten meine ersten selbstgemachten Himbergpralinen gestern schon bei Facebook bestaunen und ich bin immer noch stolz wie Oskar, denn ich hätte nie geglaubt, dass ich das hinkriege. Ich bin ja nicht unbedingt eine Meisterin der Geduld und wenn man dann noch stundenlang minimalistische Arbeiten durchführen soll, wird's kritisch... (und ab nächste Woche krieg ich mit Sicherheit keine Pralinen mehr zusammen, da ich ab morgen versuche das Rauchen aufzugeben...)

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Jedenfalls freue ich mich riesig, dass ich Euch nun ein ganz tolles Rezept und das dazugehörige Buch präsentieren darf!

Himbergpralinen zum Valentinstag


Ich habe mich für dieses Rezept entschieden, da es mal etwas anderes ist und ich auch noch nie Pralinen selbstgemacht habe. Und da ja auch bald wieder der Tag der Liebenden ist, passen diese rosa Pralinen da ja perfekt. Als ich jedoch das Original-Rezept gelesen hatte, dachte ich mir... bin ich bekloppt? Das ist ja viel zu aufwändig und dauert viel zu lange... Schokoplatten herstellen, trocknen lassen, zusammenbauen usw..... ne nicht mit mir!! Also musste eine Abwandlung her!

Nachdem ich meine Schubladen durchsuchte, hatte ich dann 2 Silikonformen zur Verfügung. Eine stinknormale Herz-Eiswüfelform und dann noch die Hütchenform, die mir letztes Jahr von Silikomart zur Verfügung gestellt wurde. (Bis jetzt kam die ja auch noch nie zum Einsatz...)

Aber nun erstmal zu den Zutaten:

150g frische Himbeeren
1 EL Zucker
200g weiße Kuvertüre
600g zartbittere Kuvertüre

Da ich ja keine fertigen Schokoladen-Hohlkörper zuhause hatte, mussten diese zuerst hergestellt werden. Das war auch ganz einfach und hat super geklappt! Dafür lasst Ihr zuerst die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen. Jetzt werden die Silikonformen mithilfe eines Pinsels ausgestrichen, so dass die Wände richtig schön mit Schokolade überzogen sind. Ich habe die Formen dann für ca. 15 Minuten auf den Balkon gestellt, denn bei den Temperaturen braucht man das Gefrierfach nicht :-) anschließend habe ich den Schritt nochmals wiederholt, damit die Schokohülle nicht zu dünn ist. Bis zur Befüllung werden die Formen erneut kaltgestellt.

Für die Füllung werden nun die frischen Himbeeren und der Zucker aufgekocht und anschließend püriert. Die weiße Kuvertüre wird feingehackt und wird dann in der Himbeermasse geschmolzen. Alles gut verrühren, abdecken und kaltstellen.

Nachdem die Masse abgekühlt ist, wird diese mit einem kleinen Löffel bis kurz unter den Rand der Schokoformen eingefüllt.

Jetzt wird der Rest der Zartbitter-Kuvertüre nochmals erhitzt und die Formen werden damit verschlossen.

Die Pralinen kaltstellen, bis die Schokolade richtig fest geworden ist, denn dann kann man die fertigen Pralinen vorsichtig aus der Form drücken. Das hat erstaunlicherweise hervorragend funktioniert und ich bin beim Anblick der Pralinen freudestrahlend durch meine kleine Wohnung getanzt. :-)


Tipp: Da ich von der Füllung noch etwas übrig hatte und nicht wirklich Lust hatte noch eine Form zu basteln, entschlossen wir uns, die Himbeermasse einfach als Brotaufstrich zu verwenden. Eine gute Idee!! Denn auf einem Butterbrot schmeckt dies phantastisch!!

Fazit: Wenn Ihr noch nie Pralinen gemacht habt, ist dieses Rezept sozusagen idiotensicher, Ihr habt ja gesehen, dass ich das auch hinbekommen habe *lach* und die Pralinen schmecken auch superlecker! Fruchtig und nicht zu süß! Suchtgefahr!

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Wie oben bereits erwähnt stammt dieses Rezept (wenn auch leicht abgewandelt) aus einem Backbuch der besonderen Art. Es handelt sich um:



Ich habe selten so ein liebevoll und außergewöhnliches Buch in meinen Händen gehalten. Da haben sich die Autoren wirklich etwas tolles einfallen lassen. Es befinden sich zwar "nur" 21 Rezepte in diesem Buch, aber die können sich sehen lassen. Zwischen den Rezepten findet man phantastische Fotos von den Süßen Kreationen und auch Geschichten zur Liebe. Diverse weibliche Models präsentieren ebenfalls die süßen Seiten des Lebens. Als mein Freund dieses Buch durchgeblättert hat, war auch er ziemlich angetan, aber das lag wohl nicht an den Rezepten, sondern an den weiblichen Ansichten *g*

Nachfolgend habe ich einige Einblicke in das Buch für Euch, damit Ihr Euch ein besseres Bild von diesem kleinen Kunstwerk machen könnt.






Bildquelle: 99pages Verlag

Was mir persönlich noch sehr an diesem Buch gefällt, sind die separaten Titel zum jeweiligen Rezept. Diese sind meist etwas zweideutig und passen somit natürlich auch gut zum Liebesthema, wie z.B. Die Frucht der Liebe, Erster Akt, Immer bereit usw.

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Ich kann dieses Buch auf alle Fälle empfehlen und wer keine 0815-Bücher mag, der sollte sich die anderen Bücher vom 99pages Verlag einmal anschauen, denn nicht umsonst haben einige davon schon diverse Preise abgeräumt. Und wer seinen Liebsten zum Valentinstag eine süße Freude bereiten möchte, sollte sich dieses Buch einmal näher betrachten!

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Und da bei Küchenplausch aktuell ein passendes Blogevent unter dem Motto "Liebe geht durch den Magen" stattfindet, reiche ich meine herrlichen Himbergpralinen dazu ein.


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Und nun wünsche ich Euch noch einen schönen Sonntag - wir werden jetzt gleich noch ein bisschen naschen *zwinker* denn noch sind welche da! :)

Käsegenuss aus Bayern - Auch für Euch!

Wusstet Ihr das es in Bayern rund 400 verschiedene Käsesorten gibt? Somit decken die bayerischen Käsehersteller ca. 40% des deutschen Käsemarktes ab. Wahnsinn oder? Die beliebtesten Sorten sind übrigens der Allgäuer Emmentaler und der Allgäuer Bergkäse - hierbei handelt es sich um zwei von der EU geschützte Spezialitäten, welche nur im Allgäu hergestellt werden dürfen.

Bewusst genießen: Käse aus Bayern ist bei den Deutschen sehr beliebt
Quelle: Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft, LVBM 

Auf der Grünen Woche, welche vom 18.-27. Januar 2013 in Berlin stattfindet, haben Käseliebhaber in diesem Jahr die Möglichkeit, bayerische Spezialitäten zu probieren und mehr über das Milchland Bayern zu erfahren. An den verschiedenen Ständen der Bayerischen Milchwirtschaft, können Sie zahlreiche Käsesorten verkosten (dieses Jahr gibt es auch zum 1. Mal Schafs- und Ziegenkäse!) und erfahrene Sommeliers geben Tipps zum perfekten Verzehr und zur optimalen Lagerung. Um diese Präsentation perfekt zu machen, steht auch die bayerische Milchkönigin Julia Wegmann mit Rat und Tat zur Verfügung.

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Ich persönlich mag Käse sehr gerne, am liebsten Bergkäse, Parmesan oder aber ein toller Frischkäse, der darf auf meinem Frühstückstisch nicht fehlen. Die einzige Sorte mit der man mich jagen kann, ist Ziegenkäse, aber dass wisst Ihr ja schon *zwinker* ;-)

Und da ich demnächst noch an einem Date der besonderen Art teilnehmen darf, habe ich mich jetzt schon einmal mit den Grundlagen vom Käse beschäftigt, aber damit will ich Euch jetzt gar nicht langweilen, denn dazu kommt demnächst ein extra Beitrag - Ihr dürft also gespannt sein! :-)

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Für alle diejenigen, die die bayerischen Köstlichkeiten noch nicht kennen, oder sie bereits lieben, gibt es jetzt das angekündigte Gewinnspiel!

Was könnt Ihr gewinnen?

Bildquelle: LVBM

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5 Schmankerlkörbe
"Eine bunte Mischung aus Bayerischen Käsespezialitäten
und weiteren Milchprodukten"

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Wie könnt Ihr gewinnen?

Schreibt unter diesen Beitrag einen Kommentar und verratet mir, welcher Käse Euer Favorit ist und wie Ihr diesen am liebsten esst, oder in welchen Rezepten Ihr ihn verwendet.

Weiterhin würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr mir auf meiner Facebook-Seite zum Blog ein "Gefällt mir" schenkt.

ACHTUNG WICHTIG!
Kommentare ohne Kontaktmöglichkeit werden nicht berücksichtigt!

Vergesst bitte nicht Eure Emailadresse und Euren Namen anzugeben, damit ich Euch, falls Ihr gewonnen habt, 
kontaktieren kann!

Teilnahmeschluss:

Sonntag, der 27. Januar 2013

Die Gewinner werden anschließend ausgelost und benachrichtigt.

WICHTIG!

Ein Teilnahme ist aus Deutschland, Österreich und
der Schweiz möglich.


Solltet Ihr noch irgendwelche Fragen haben, könnt Ihr mich gerne unter kulinarischeswunderland@googlemail.de kontaktieren.

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Nun wünsche ich Euch viel Glück und ich freue mich auf Eure Käsegeschichten :-)

Eure Alice

AKW 1 - Klausenburger Kraut - Varza a la Cluj

AKW? What?

Nein! Es geht heute nicht um irgendwelche Atomkraftwerke in Rumänien, denn bei der Abkürzung AKW handelt es sich um eine neue Kategorie in meinem Blog ;-)

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Letzte Woche machte sich mein Freund erstaunlicherweise über mein Kochbuchregal her und fing an, in diversen Büchern herumzublättern. Als ich fragte was er denn da tut, meinte er: Ich such mir ein Rezept heraus, was Du mal kochen könntest ....

Und so entstand auch die Idee für die neue Blogkategorie mit der Abkürzung AKW, was soviel bedeutet wie:

André's kulinarisches Wunschkonzert

Alle Rezepte, die in Zukunft hier mit dem Kürzel AKW gekennzeichnet werden, wurden von meinem Freund ausgesucht - ich bin ja mal gespannt, was da noch so kommt! Glücklicherweise haben wir, was das Essen betrifft, einen ähnlichen Geschmack, also wird's schon ned so schlimm werden. ;-)

Das erste Rezept welches André herausgesucht hat, stammt aus dem wundervollen Kochbuch Und am Tisch war immer Platz: Ein Kochbuch und Geschichten aus Siebenbürgen, dieses Buch mag ich total gerne und ich habe bereits einige Sachen daraus nachgekocht, z.B. den gefüllten Porree, oder die französischen Kartoffeln.

Die Küche in Siebenbürgen/Rumänien ist relativ einfach und meist deftig, aber bei den aktuellen Temperaturen kann es ja ruhig etwas kräftiger sein.

Klausenburger Kraut ist nicht wie vermutet eine klassische Gemüsebeilage, sondern es handelt sich um einen leckeren Auflauf mit Weißkraut, Hackfleisch und Reis. Diese Kombi hatte ich so auch noch nicht ausprobiert, aber passt hervorragend zusammen! Das Rezept habe ich wie meistens ein klein wenig abgewandelt, Änderungen findet Ihr wie immer bei den Zutaten in Klammern.


Zutaten:

1 kleiner Spitzkohl - ca. 750g (normales Weißkraut, oder Sauerkraut kann auch verwendet werden)
500ml Rindebrühe (das Kraut wird normal in Wasser gekocht, ich habe Brühe verwendet)
150g Reis
500g Hackfleisch vom Schwein
1 große Zwiebel
1 Ei
200g Schmand
100g geriebener Gouda
Salz und Pfeffer (ich habe noch etwas geräuchertes Paprikapulver dazugegeben)
Butter zum Einfetten
Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Für dieses Gericht solltet Ihr Euch ein bisschen mehr Zeit einplanen, da die einzelnen Komponenten erst vorbereitet/vorgekocht werden müssen.

Zuerst schneidet Ihr das Kraut in kleine Stücke, wer einen Gemüsehobel hat, kann diesen natürlich auch verwenden. Sonnenblumenöl in einem großen Topf erhitzen und das Kraut darin ein paar Minuten andünsten. Das Ganze mit Brühe oder Wasser ablöschen und mit Salz, Pfeffer und etwas Paprika würzen.

Das Kraut nun so lange köcheln lassen bis es schön weich ist, glaub bei mir war das ca. ne 1 1/2 Stunde ;-)

Reis nach Packungsanleitung kochen und erst einmal beiseite stellen.

Die Zwiebel schneidet Ihr nun in kleine Würfelchen und erhitzt diese zusammen mit Öl in einer Pfanne. Hackfleisch dazugeben und alles kräftig anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Jetzt wird eine große Auflaufform mit Butter eingefettet und das große Schichten kann beginnen :-)

Zuerst wird die Hälfte des Krautes auf den Boden der Form gegeben, darauf das Hackfleisch gut verteilen und darüber den Reis geben. Zum Abschluss wird das restliche Kraut darüber verteilt.

Bevor das ganze in den vorgeheizten Backofen (200°C (Umluft 180°C) wandert, wird das Ei und der Schmand miteinander verührt und der Gouda untergehoben. Diese Masse über den Auflauf geben und dann ab in den Ofen. Nach ca. 30 Minuten ist das Ganze fertig.

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Fazit André: Das kannste gleich in die Rezeptkartei mit aufnehmen!

Fazit Alice: Ein sehr leckeres, deftiges Essen! Auch wenn die Zubereitung etwas länger dauert, lohnt sich der Aufwand. Sollte es eine Wiederholung geben, werde ich aber alles noch ein bisschen kräftiger Würzen. 


Jetzt gibt's endlich das Ossinudel-Rezept!

Und weil wir gerade bei Rezepten aus der Kindheit sind, gibt es gleich noch einen Nachschlag. Ich hab den Begriff Ossinudeln sicherlich schon gefühlte 100x auf meinem Blog und auf meiner Facebookseite erwähnt, aber verbloggt hab ich das Rezept noch nie... wird ja dann langsam mal Zeit!

Am Sonntag Abend war es mal wieder soweit. In meinem Kühlschrank war nicht wirklich viel los, aber die Grundzutaten für dieses typisches DDR-Gericht habe ich natürlich meistens im Hause :-) - dieses Mal konnte ich die Nudeln sogar noch ein bisschen tunen, denn ich hatte noch frische Champignons und einige Schinkenwürfel im Vorrat. Also los gehts!


Ich schreibe Euch hier mal mein "Standardrezept" auf, welches man dann nach Lust und Laune abwandeln kann.

Zutaten:

1 Fleischwurst
(normalerweise verwendet man hier Jagdwurst am Stück, aber die bekomme ich hier eher selten... )
1 Zwiebel
1 Packung passierte Tomaten
Ketchup
Salz, Pfeffer
Brauner Zucker
Tessiner Kräuter (die gab's damals bei uns natürlich noch nicht, Basilikum tut's auch *g*)
Wasser

(alternativ kann man noch frische Champignons und ein paar geräucherte Schinkenwürfel mit dazugeben, auch ein paar Erbsen machen sich in der roten leckeren Sauce sehr gut)

Zubereitung:

Zuerst schneidet Ihr die Fleischwurst in grobe Würfelchen. Die Zwiebel wird ebenfalls klein gewürfelt.

Jetzt etwas Margarine in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen lassen. Die Fleischwurstwürfel dazugeben und kurz mitbraten lassen.

Nun die passierten Tomaten dazugeben und alles gut durchrühren. Einen grooooßen Spritzer Ketchup aus der Flasche und etwas Wasser dazugeben und alles mit Zucker, Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken. (Die Sauce hat typischerweise einen leichten süßlichen Geschmack)

Die Sauce darf nun ca. 15 Minuten vor sich hinköcheln und dieser Zeit könnt Ihr auch schon die Nudeln kochen.

Um dieses Gericht zu vollenden wird kurz vor dem servieren noch geriebener Käse (Edamer, oder Emmentaler) darübergestreut.

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Mein Freund und ich wir lieben dieses Gericht abgöttisch und somit gibt es diese Ossinudeln bei uns wöchentlich ;-)

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Falls Ihr weitere Rezepte aus der ehemaligen DDR entdecken wollt, kann ich Euch nachfolgende Kochbücher empfehlen, die in meiner Sammlung natürlich nicht fehlen dürfen:





Und wer etwas tiefer in die kulinarische Welt der ehemaligen DDR versinken möchte, dem kann ich dieses Buch ans Herz legen:


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Wir hatten zwar nicht viel, aber wir wussten das was wir hatten zu schätzen!

Kräuterquark mit Leinöl und Pellkartoffeln

Kartoffeln mit Quark ist so ein Gericht, welches mich schon mein ganzes Leben begleitet. Ich kenne auch kaum jemanden, der dieses Essen nicht mag. Da brauch ich auch nix anderes dazu! Einfach lecker und genial!

Bei der Zubereitung des Kräuterquarkes kann man ja immer ein bisschen variieren, je nachdem was man im Hause hat, aber Zwiebeln dürfen bei mir auf keinen Fall fehlen! Ansonsten verfeinere ich den Quark immer noch mit verschiedenen Kräutern, wie z.B. Dill, Schnittlauch, Petersilie & Co. manchmal kommt auch etwas Knoblauch mit dazu.

Und da ich im Winter meistens keine frischen Kräuter zuhause habe, tut's da auch mal ne Kräutermischung, wie z.B. Tessiner Kräuter, die geben so nen leichten mediterranen Touch - ich mag das total gerne!

Doch dieses Mal sollte es bei meinem Quark eine kleine Veränderung geben! Schon oft gehört und Sachen darüber gelesen, aber probiert hab ich es noch nie..... Leinöl

Hmm... ok, ich kenne Leinsamen, die man mal unters Müsli mischt, aber dann hört's auch schon auf. Da kam die nette Anfrage, die vor ein paar Wochen von MeineÖle in meine Mailbox flatterte gerade recht und ich freute mich sehr darauf Leinöl von MeineÖle zum ersten Mal zu probieren.

Frau Kampi z.B. schwört auf Leinöl mit Quark und da kann das ja gar nicht so schlecht sein!


Naja was soll ich sagen... Ich hatte ja überhaupt keine Vorstellung in welche Richtung der Geschmack von Leinöl geht und kann ihn auch gar nicht so richtig beschreiben. Irgendwie schmeckt das Öl wie ein grünes Feld, mit einer leicht nussigen Note.

Ich denke mit Leinöl muss man aufgewachsen sein, um es zu mögen... unser Ding ist es jedenfalls nicht so wirklich, aber ich werde dem Öl natürlich noch eine 2. Chance geben und mal eine andere Kombination probieren. Gurkensalat soll damit angeblich auch vorzüglich schmecken ... vielleicht gibt es dann ja noch die Liebe auf den 2. Blick :-)

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Und wenn Ihr jetzt Lust bekommen habt, eines der köstlichen Öle aus dem Shop zu probieren, für den habe ich noch einen Gutschein in petto mit dem Ihr 15% Preisnachlass bekommt.


Einfach den Code "MeineÖle2012" bei der Bestellung im Shop mit angeben und schon könnt Ihr sparen! Der Gutschein ist noch bis zum 31.01.2013 gültig.

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Auf alle Fälle habe ich durch diese Verkostung einen tollen Onlineshop kennengelernt, wo es ein gut sortiertes qualitativ hochwertiges Bio-Öl-Sortiment gibt. Von Arganöl bis hin zu Hanföl ist hier alles vertreten. Und ich finde gerade so kleinen Startups sollte man auf alle Fälle eine Chance geben, denn hinter kleinen Manufakturen verstecken sich meistens die größten Schätze! Sandra und Dorothée haben die Öle auch bereits verkostet und sind davon überzeugt.

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Habt Ihr schon einmal Leinöl probiert? Wenn ja, in welchen Kombinationen und schmeckt es Euch?


Ein Licht ist aufgegangen...

Heute früh um kurz nach 8 Uhr schellte es wie wild an meiner Tür und genervt sprang ich aus meinem Bett und öffnete die Tür. Wunderschönen Guten Morgen DHL ist da!! Naja, ich nahm das Päckchen entgegen, stellte es auf der Couch ab und ging erstmal wieder ins Bett....

Ein paar Stunden später war ich dann richtig wach und nachdem ich mir einen Kaffee gemacht hatte, öffnete ich dann das Päckchen und ein Strahlen breitete sich über meinem Gesicht aus - Endlich!!

Vor ein paar Tagen hatte ich mir einen lang ersehnten Wunsch erfüllt und mir bei ebay ein Fotozelt-Set inkl. Beleuchtung per Sofort-Kaufen geordert, denn bei den Lichtverhältnissen, die in meiner kleinen Höhle vorherrschen, hätte ich manchmal vor Verzweiflung in die Tischkante beißen können! Aber damit ist jetzt Schluß! :-)


Das Zelt wurde natürlich sofort aufgebaut, denn der Kuchen, den ich gestern Abend gebacken hatte, wollte auch noch ordentlich abgelichtet werden. Ich hatte davon zwar schon ein paar Fotos geschossen, aber bei der abendlichen Dunkelheit konnte man das natürlich wieder vergessen, den Unterschied seht Ihr hier:


Das ist das Foto, welches im Fotozelt gemacht wurde, ohne Nachbearbeitung! Ich bin jedenfalls ganz aus dem Häuschen und total zufrieden.


Und so sah der gleiche Kuchen gestern Abend aus - mehr muss ich glaub ich nicht sagen oder?

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Bei dem Kuchen handelt es sich übrigens nicht um einen klassischen Marmorkuchen, auch wenn dieser gestern tagelang schon durch Facebook wanderte. Mel hatte mal wieder einen kleinen Hype ausgelöst und Jutta & Co. zogen gleich nach.

Ich hatte den Kuchen allerdings etwas abgewandelt, da mich Sandra letztens auf eine Idee gebracht hatte. Sie hatte einen Marmorkuchen a la Fürst Pückler gebacken. Also wollte ich auch einen 3-farbigen Kuchen haben, was aber nicht so ganz funktioniert hat.

Es sollte eigentlich eine dunkle, eine weiße und eine rote Schicht geben..... doch das mit dem rot hat nicht geklappt. Hierzu habe ich einen Kirschsirup aus dem Hause Schwartau verwendet. Geschmacklich top, aber farblich halt ein Flop - das nächste Mal kommt halt dann doch etwas Lebensmittelfarbe dazu :-)


Die Fruchtsirups von Schwartau gibt es übrigens in 4 verschiedenen Sorten. Wir verwenden diese Zuhause meistens zum Trinken - einfach etwas in ein Glas geben und mit Wasser auffüllen. Der Holunderblütensirup wird - wie sollte es auch anders sein - für die Hugo-Zubereitung verwendet.


Und zum Schluß habe ich natürlich noch das Rezept für meinen Mini Gugelhupf für Euch, es stammt aus dem kleinen Kochbüchlein Kleiner Gugelhupf, wo die Backform (16,5 cm Durchmesser) gleich mit dazugehört.

Gugelhupf mit 3 Schichten

Zutaten:

150g weiche Butter
80g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
150g Mehl
1 EL Speisestärke
1 TL Backpulver
2 EL Kakao
1 halbe Tafel Zartbitterschokolade

Zubereitung:

Zuerst wird die Butter zusammen mit Zucker, Vanillezucker und den Eiern schaumig gerührt. Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen und dann unter die Eiermasse rühren.

Den Teig jetzt in 3 gleiche Teile aufteilen. 

Die Zartbitterschokolade grob hacken und unter Teig 1 mischen. Das Kakaopulver und einen Schluck Milch zu Teig 2 geben und gut verrühren und unter Teig 3 wird der Kirschsirup untergerührt.

Backofen vorheizen - 200°C (Umluft 180°)

Jetzt die Gugelhupfform ausbuttern und die Teige nacheinander hineinfüllen.

Im Backofen ca. 40 Minuten backen lassen und dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Wer mag kann den Kuchen jetzt noch mit Puderzucker bestäuben, oder eine Schokoladenglasur darübergeben.

Fazit: 

Von der Größe her ist dieser kleine Gugelhupf genau das Richtige für uns zwei. Geschmacklich ist er bei uns auch sehr gut angekommen und der Kirschgeschmack ist mal etwas anderes.


*21* - Pappardelle mit Räucherlachs - Pappardelle al salmone affumicato

Auch in diesem Jahr werdet Ihr auf meinem Blog wieder mit verschiedenen Rezepten aus meinem Lieblingskochbuch Mille Sughi versorgt, irgendwann werde ich zumindest schon mal die Hundertermarke knacken, denn die 1000 Rezepte im Buch nachzukochen, werde ich wohl doch nie schaffen *grins*

Alle Rezepte, die ich bereits nachgekocht habe, könnt Ihr übrigens unter dem Schlagwort Mille Sughi hier auf dem Blog finden. Bis jetzt wurde ich jedenfalls noch nicht enttäuscht, auch wenn unter den Rezepten einige verrückte Kombinationen zu finden sind. ;-)

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Nach dem ganzen deftigen Essen in den vergangenen Tagen, hatte ich mal wieder so richtig Bock auf Pasta!! Und da mein Freund, der keinen Fisch isst, heute nicht hier ist, habe ich mir gestern mal wieder etwas guten Räucherlachs geleistet. Ihr wisst ja ich esse auch so gut wie keinen Fisch, aber Lachs kommt doch ein paarmal im Jahr auf den Tisch.

Und da ich dann noch eine Packung edelster Pappardelle hatte (250g hätten für uns Zwei sowieso ned gereicht *g*), die ich zusammen mit anderen italienischen Spezialitäten zu Weihnachten bekommen hatte, bot sich das heutige Rezept sozusagen hervorragend an. 

Pasta mit Lachs gehört mittlerweile auch schon zu den Klassikern und auf fast jeder italienischen Speisekarte kann man dieses Gericht finden. Die Zubereitung ist kinderleicht und in max. 8 Minuten (bei Standardpasta dauert es etwas länger) steht eine vollwertige Mahlzeit auf dem Tisch.


Zutaten:

250g Pappardelle oder Tagliatelle
50g Butter
100g geräucherter Lachs
100ml Sahne
Zitronensaft
5 EL Weisswein (im Originalrezept wird Whiskey oder Grappa verwendet, aber da ich sowas nicht im Hause habe, wurde mal wieder improvisiert)
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst wird der geräucherte Lachs in dünne Streifen geschnitten. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und den Lachs darin ca. 5 Minuten anschwitzen lassen. Alles mit etwas Zitronensaft beträufeln und anschließend die Sahne und den Weißwein dazugeben. Alles leicht verrühren und nochmals 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die fertige Pasta abtropfen lassen und in die Pfanne geben. Alles gut durchschwenken und servieren.

Fazit:

Schnell, klassisch und lecker!

Königsberger Klopse ohne Kapern

Mahlzeit meine Lieben, da bin ich wieder! :-) Ich hoffe Ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest und habt es zu Silvester richtig krachen lassen!!


Da ich zwischen Weihnachten und auch an Silvester noch arbeiten musste, wurde an diesen Tagen doch ein bisschen was gekocht. Schon seit Ewigkeiten wollte ich einmal Königsberger Klopse machen, weil ich diese als Kind abgöttisch geliebt habe. Allerdings habe ich diese nur bei meiner Oma gegessen, denn dort haben sie am besten geschmeckt. Kein Wunder, denn meine Oma stammt ja aus dem Sudetenland und ihr wurde dieses Rezept wohl mit in die Wiege gelegt. Doch da gibt's noch ein kleines Problem... in den meisten Originalrezepten befinden sich Kapern und Sardellen und das mag ich ja überhaupt nicht!! Naja, dann lass ich diese Zutaten einfach weg!


Mit dem Ergebnis war ich eigentlich ganz zufrieden, auch wenn es nicht 100% ig wie bei meiner Oma geschmeckt hat (jaaa ich weiß... das wird wohl an den fehlenden Kapern liegen ... *g*) - meinem Freund hat es auch geschmeckt, also kann's ned so schlimm gewesen sein :-)

Das Rezept hab ich mir aus vielen verschiedenen selbst zusammen gemixt und das kam dabei heraus:

Zutaten:

Für die Hackmasse
500g gemischtes Hackfleisch
1 klein gewürfelte Zwiebel
1 Ei
Semmelbrösel
2 TL Senf
Milch
Salz und Pfeffer

Für den Kochsud
1 Liter Fleischbrühe
1 halbe Zwiebel
1 Lorbeerblatt
2 Wacholderbeeren

Für die Sauce
1 EL Butter
1 EL Mehl
1 Spritzer Zitronensaft
1 Schluck Milch
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung:

Für die Klopse werden alle Zutaten für die Hackfleischmasse in einer Schüssel gut verknetet, bis eine nicht mehr klebende Masse entstanden ist. Jetzt werden daraus nicht zu große Klopse geformt und erst einmal beiseite gelegt.

Fleischbrühe zusammen mit den anderen Zutaten für den Sud in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Die Klopse dann darin versenken und alles ca. 20 Minuten auf niedrigster Stufe köcheln lassen.  Ich habe noch 2 Möhren mit hinein geschnitten, damit das Ganze farblich etwas aufgepeppt wird.

Nachdem die Klopse gar sind, wird in einem extra Topf eine Mehlschwitze angerührt und diese wird mit dem Fleischsud aufgegossen und verrührt, bis eine sämige Sauce entstanden ist. Alles mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft abschmecken und die Klopse wieder hineingeben und noch etwas ziehen lassen.

Klassischerweise gibt es zu den Königsberger Klopsen ja Salzkartoffeln, aber da wir am Tag vorher und zu Silvester auch schon Kartoffeln hatten, entschied ich mich für Reis, was auch ganz gut dazu passt.

Fazit: Die Klopsen waren lecker, wenn auch nicht ganz perfekt, aber man kann ja noch ein bisschen rumexperimentieren ;-)

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Zu Silvestern waren wir dann bei Freunden eingeladen und haben das neue Jahr im kleinen Kreise willkommen geheissen. Jeder sollte eine Kleinigkeit zum Essen mitbringen....

Ich entschied mich dann für den Langhammerschen Kartoffelsalat und kleine Beefsteaks, denn das mag jeder und ich könnt mich da auch hineinlegen :-)


Und an Neujahr fiel mir dann auf, dass ich irgendwie zu wenig Brot eingekauft hatte ... *augenroll* - aber mein Schrankdurchstöbern fiel mir dann noch eine Brotbackmischung von Aurora in die Hände, welche ich irgendwann mal gekauft hatte. Perfekt!

Auch wenn das Brot beim Gehen nicht so wirklich aufging, waren wir mit dem Ergebnis zufrieden und es hat auch total lecker geschmeckt, aber ich werde dieses Jahr auf alle Fälle meine Brotbackexperimente etwas ausbauen!! Schaumer mal :-)



Wenn man nichts anderes im Haus hat, ist so eine Brotbackmischung auf alle Fälle eine Alternative, aber mehr auch nicht ;-)