Gewinnt eine leckere Foodist-Box - ESS: 04.08.2013

Ich bin ja gerade etwas im Stress, oder sollte ich sagen, dass sich meine Blogs aktuell in einem kleinen Sommerloch befinden?

Aber trotz alledem habe ich etwas für Euch, dass die Wartezeit verkürzen soll. Ich habe ja schon ein paarmal die phantastische Box von Foodist getestet und heute habe ich eine für Euch!

Und da ich Euch bei der Hitze nicht überfordern möchte, ist die Teilnahme auch ganz einfach! Ihr müsst nur Fan von Facebook werden und beim Gewinnspiel mitmachen. Wer jetzt glaubt, bei Facebook machen ja eh alle mit... nein nein.. dieser Link ist nur zugänglich wenn er direkt gepostet wird, oder man sich darüber beim Gewinnspiel anmeldet. Also habt Ihr schon ne relativ große Chance.



Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück! Einsendeschluss ist übrigens der 04.August 2013.

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Und ich werde mich jetzt erstmal akklimatisieren, denn ich bin immer noch nicht so richtig zuhause angekommen. Bis die Tage! 

Kochen mit Weißbier - ein wahrer Genuss!

Wie Ihr ja wisst, machen wir gerade eine Diät, in der Kohlenhydrate, Alkohol usw. tabu sind, aber als vor einigen Tagen ein neues Kochbuch ins Haus flatterte, war die Diät für 2 Tage fast vergessen! Also nicht ganz, denn es gab ja nur 2 kleine Gerichte, die nicht so ganz gepasst haben und die hatten es in sich!

Aber das Sündigen hat sich gelohnt, jedenfalls was das Geschmackserlebnis angeht! (Das Ergebnis auf der Waage erwähne ich jetzt lieber nicht....)

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Zum Kochbuch möchte ich heute nicht soviel sagen, denn dazu gibt es demnächst noch eine ausführliche Rezension, denn eine kleine Erwähnung reicht bei diesem Buch definitiv nicht aus! Als kleine Vorschau möchte ich Euch aber zumindest das Cover zeigen:



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Aus diesem Buch habe ich die folgenden 2 Rezepte nachgekocht und wir waren total begeistert! Wir sind zwar beide leidenschaftliche Biertrinker, aber mit Bier gekocht haben wir bis jetzt eher selten. Außer den klassischen Schweinsbraten mit Biersosse vielleicht, aber sonst trinken wir das Bier lieber ;-)

Aber wie sich herausgestellt hat, eignet sich Bier auch hervorragend als Kochzutat für weitere köstliche Rezepte, aber seht selbst:


Semmelknödel-Carpaccio mit Feldsalat, Pfifferlingen und Bierdressing

Zutaten:

2 kalte Semmelknödel
250g Feldsalat (eigentlich wird Rucola verwendet, habe aber keinen bekommen...)
3 Limetten
125ml Olivenöl
4 EL Puderzucker
1 TL Salz
frisch gemahlener Pfeffer
100ml Weißbier
350g Pfifferlinge
1 kleine Zwiebel
50g Butter
Kirschtomaten

Zubereitung:

Die beiden Semmelknödel werden in dünne Scheiben geschnitten und in einem Kreis auf die Teller gelegt. Den Salat waschen, abtropfen lassen und der Mitte verteilen.

Für das Dressing den Saft von 3 Limetten mit Olivenöl, Puderzucker, Salz und Pfeffer in einen Mixer geben und so lange mixen, bis die Masse emulgiert. Nun wird das Weißbier noch untergerührt und das Dressing wird über die Knödel und den Salat verteilt.

Die Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden und in zerlassener Butter glasig anschwitzen. Die geputzten Pfifferlinge dazugeben und einige Minuten mitdünsten. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort auf den vorbereiteten Tellern verteilen. 

Ein paar Kirschtomaten vierteln und als Farbklecks auf dem Carpaccio verteilen.

Fazit: Das Dressing ist der absolute Hammer!

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Weißbier-Risotto mit Karottenwürfeln

Zutaten:

1 Zwiebel
2 Möhren
2 EL Olivenöl
150g Risottoreis (ich verwende aktuell den von Müllers Mühle)
100ml Weißbier
300ml Gemüsebrühe
50g Parmesan
2 EL Butter
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst werden die Möhren und die Zwiebel in feine, kleine Würfelchen geschnitten. Olivenöl in einem Tiegel erhitzen und das Gemüse darin glasig anschwitzen. Nun den Reis dazugeben und kurz anschwitzen lassen. Alles mit dem Weißbier ablöschen und komplett reduzieren lassen.

Jetzt wird die Gemüsebrühe nach und nach aufgegossen, so lange bis die Brühe aufgebraucht ist und der Reis noch einen leichten Biss hat. Kurz vor dem Servieren wird dann der geriebene Parmesan und die Butter untergerührt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bei uns gab es dazu noch einen kleinen Salat mit dem restlichen Weißbier-Dressing (siehe oben)

Fazit: Sau Guad tät der Bayer sogn!

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Die beiden Rezepte stammen übrigens von Josef Nagler aus dem Weissen Bräuhaus im Tal, welches sich in München befindet. 

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Mehr Infos zum Buch und sicherlich auch noch einige Rezepte folgen.

Jeden Tag ein Buch: Geschenke aus der Küche

Nun aber schnell!

Bevor die erste Themenwoche zu "Jeden Tag ein Buch" ihre Pforten schließt, möchte ich Euch noch ein weiteres Buch vorstellen. 

In den letzten Jahren sind selbstgemachte Mitbringsel aus der eigenen Küche ja so richtig populär geworden und das Thema wurde somit auch von zahlreichen Verlagen aufgegriffen. Es gibt mittlerweile massig Bücher aus dieser Kategorie - von günstig bis unbezahlbar! Ich zeige Euch heute ein bezauberndes Buch, für das man keine EUR 10 ausgeben muss! Und man bekommt sogar noch ein paar Goodies dazu.


ISBN: 9783625136682
96 Seiten
EUR 9,99

Was mir an diesem Buch am besten gefällt? Das ist zum Einen der unschlagbare Preis und zum Zweiten finde ich die Beigaben natürlich phantastisch! Passend zum DIY-Thema bekommt man so richtig schöne Geschenkaufkleber für Gläser o.a. dazu und für Marmeladen & Co. gibt es 2 verschiedene Deckelstoffe in freundlichem Karo- und Blümchenmuster dazu. Und das passende Geschenkband ist ebenfalls dabei. Da kann man doch ned meckern, oder was meint Ihr?


Und nun zum Inhalt des Buches. Es gibt folgende Kapitel:

1. Naschereien, Marmeladen & Kompott

Ich weiß nicht genau, warum man diesen Abschnitt nicht noch einmal unterteilt hat, aber dann wäre das Buch wahrscheinlich zu groß geworden und man könnte es dann vermutlich auch nicht zu diesem Preis kaufen. Jedenfalls gibt es hier zum größten Teil süße Ideen, über die sich bestimmt jeder Beschenkte freuen kann.


Einige Beispiele:

- Kirschtrüffel
- Espressoschnecken
- Brombeer-Sekt-Gelee mit Basilikum
- Bananen-Ingwer-Konfitüre
- Physaliskompott mit Holunderblüten
  u.v.m.


2. Eingemachtes, Chutneys & Co

Wer es lieber etwas herzhafter, oder sauer mag, der findet in diesem Kapitel sicherlich das passende Rezept. Unter anderem gibt es hier auch selbstgemachte Gewürzmischungen, wie z.B. Madras-Curry, oder Zitronenpfeffer. Und weiter geht es mit:

- Klassischen Gewürzgurken
- Feiertagsrotkohl
- Aprikosen-Tomaten-Chutney
- Kürbischutney
  u.v.m.


3. Flüssiges & Gewürzsaucen

Auch eine tolle Sache wie ich finde. Habt Ihr schon einmal Essig selbstgemacht? Oder Eierlikör? Das ist gar nicht so schwer wie alle glauben. Probiert es doch einfach mal aus!

- Zitronen-Lorbeer-Öl
- Granatapfelessig
- Provenzalische Tapenade
- Nektarinensenf mit Orangenschale

... sind nur einige Leckereien aus diesem Kapitel.


Was sagt Ihr? Ist doch ein tolles Buch * oder? Ich bin jedenfalls froh, dass ich dieses kleine Büchlein besitze, denn wie schon mehrfach erwähnt ist hier das Preis-Leistungsverhältnis einfach unschlagbar!

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Und zum Schluss möchte ich mich nochmals recht herzlich bei der lieben Astrid bedanken, denn ohne sie hätte es diese tolle Themenwoche nicht gegeben. Ich freue mich schon auf die nächste, die sicherlich nicht lange auf sich warten lässt!


Vielen Dank an den Verlag NGV für die Zusendung dieses Rezension-Exemplares. Auch wenn mir dieses Buch unentgeltlich zur Verfügung gestellt wurde, ist meine Meinung dadurch nicht beeinflusst worden.


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Jeden Tag ein Buch: Habemus Pasta - Die Nudelbibel

Alle guten Dinge sind Drei! Und deshalb habe ich für Euch heute ein weiteres, sehr außergewöhnliches Kochbuch. Wie gestern bereits erwähnt, mag ich auch Kochbücher die crazy und abgefahren sind und genau um so ein Buch geht es heute im 3. Beitrag zur Themenwoche "Jeden Tag ein Buch".

Als im März diesen Jahres Franziskus zum neuen Papst gewählt wurde, dauerte es nicht lange und es kam die Vorankündigung zu diesem Buch. Und da es mir die Bücher aus dem 99Pages Verlag sehr gut gefallen, freute ich mich auf die Veröffentlichung. Vor einiger Zeit hatte ich bereits das Das Liebesbackbuch * auf meinem Blog vorgestellt. (hier geht's zur Rezension).

Aber was hat jetzt Pasta mit dem Papst zu tun?

Pasta ist für mich göttlich!

Es gibt wirklich unzählige Varianten, wie man die kleinen beliebten Nudeln genießen kann, da hat Gott wohl doch die Hände ein wenig im Spiel gehabt, oder was meint Ihr? Und welcher weiße Rauch war jetzt zu erst da? - Der aus dem kochenden Nudeltopf, oder der Rauch, der aus dem Vatikan in den Himmel steigt?

(c) 99Pages Verlag

von Manuel Weyer, Ansgar Pudenz, Rainer Schillings
99Pages Verlag
108 Seiten
ISBN: 9783942518888
EUR 26

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Als ich dieses heilige Buch vor ein Paar Tagen erhielt, war ich sehr erstaunt... Das Kochbuch hat einen Einband aus hochwertigen Leinen und zusätzlich noch einen Goldschnitt. WOW! Das hat wirklich etwas sehr edles finde ich. Aber Ihr kennt ja sicherlich die Heilige Schrift aus den regionalen Kirchen, genau ín so einer Optik ist die Nudel-Bibel von außen gestaltet.


Bevor ich mit der Vorstellung des Buches weitermachen, möchte ich noch darauf hinweisen, dass hier die Kirche ein bisschen auf die Schippe genommen wird, was an den Beschreibungen zum Rezept sehr deutlich wird. Wer also einen tiefen Glauben hat, für den ist dieses Buch wohl eher nicht geeignet. Ich bin zwar auch evangelisch aufgewachsen, aber ich finde das Buch und vor allem die Idee, Rezepte mit abgewandelten kirchlichen Beschreibungen aufzupeppen, grandios und auch teilweise sehr amüsant. Mein Freund, der sich das Buch auch angesehen hat, war ebenfalls sehr begeistert!

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Alle Rezepte in diesem Buch stammen übrigens von Manuel Weyer, der einigen sicherlich als Leiter der Kochschule von Johann Lafer bekannt ist und demzufolge sind alle Rezepte wirklich perfekt und auch für höhere Ansprüche geeignet. 

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Das Kochbuch ist in folgende 4 Evangelien, ich meine natürlich Kapitel aufgeteilt:

1. Pisces - Fisch

Pasta unser - hinter diesem Titel verbergen sich zweifarbige Nudelteigblätter mit sanft gegartem Saibling, welche mit schwarzen Walnüssen und Saiblingskaviar ihr Finishing erhalten.

(c) 99Pages Verlag

Aber es gibt auch Muscheln, Bachforelle, oder Gelbflossenmakrele, welche in wirklich sehr kreativen Rezepten verarbeitet werden. Zu jedem Gericht gibt es im Buch ein phantastische Foto.

Zwischen den Kapitel findet man immer wieder kleine Geschichten rund um die Nudel.



Einige Beispielrezepte:

Cardinal de Mer mit Pfaffenhüten
Oblaten mit Kaviar und Trüffel
Bucatini mit Saint Pierre, Jakobsmuschel und Königskrabbe


2. Olusca - Gemüse

Schon in der Bibel war von jungem Grün die Rede... allerdings weiß man bis heute nicht so genau, ob es sich damals um Viehfutter gehandelt hat *zwinker* - aber Fakt ist, dass es damals auch schon Gurken, Lauch, Zwiebeln und Knoblauch gab und daraus wurden im alten Rom die leckersten Gemüsegerichte zubereitet.

Hier finde ich die Überschrift zu Pennette Diavola, die da heißt der Teufel trägt Prada schon irgendwie passend. Und genau so ziehen sich diese Floskeln durch das gesamte Buch. Mag ich! 

(c) 99Pages Verlag

Unter anderem findet man hier:

Gefüllte Nudel mit grünen Bohnen und Portulak
Spaghettini ohne Wasser und Kräuterseitlingen
Dicke Bohnen mit Pappardelle


3. Carnes - Fleisch

Selbstverständlich dürfen in einem Pastabuch, auch die Fleischgerichte nicht fehlen. Und sind wirklich einige leckere Sachen dabei, die auch bereits auf meine "Mussichnochkochenliste" gewandert sind. Schon beim Anblick der auf Heu gegarten Lammschulter mit Frühlingsgemüse und Petersilienwurzel-Spaghetti könnte ich laut Nudeluja! schreien! Geht es Euch bei diesem Foto nicht genauso?

(c) 99Pages Verlag

Aber auch die anderen Rezepte können sich sehen lassen:

Schwarzwurzel-Bandnudeln mit sanft gegartem Rebhuhn, Feldsalat und Veilchen
Taubenkoteletts mit Holunderjus, Tortelloni und grünem Lauch
Kaninchen-Cannelloni mit Waldpilzen
u.v.m.

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4. Bellaria - Nachtisch

Hat Eva ihren Adam nun mit einem süßen Apfel verführt? Bestimmt nicht! ;-) Der Apfel wurde erst viel viel später das Symbol der Liebe. Und da Liebe ja etwas mit körperlicher Lust zu tun hat, war der Apfel bei den Christen natürlich total verpönt. Aber in diesem Buch ist das mal ganz egal, denn mit Panzerotti mit verbotenen Äpfeln wickelt Ihr sicherlich jeden um den Finger ;-)


Aber ich würde auch liebend gerne die Nougat-Tortellini mit Popcorn und weißen Tassenkuchen vernaschen. oder wie wäre es mit einer Lasagne von verbotenen Früchten? Ihr sehr mit diesem Buch kann man wirklich gut sündigen!

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Am Ende des Buches wird einem noch die Zubereitung von diversen Nudelteigen mit Schritt-für-Schritt Anleitungen gezeigt, denn es soll ja immer noch Leute geben, die noch nie eine eigene Pasta gemacht haben...

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Mein Fazit zum Buch:

Ich finde das Buch * einfach geil! Sorry für diese Ausdrucksweise, aber das trifft es für mich nun mal am besten. Abgefahren, Crazy und wie ich finde auch sehr amüsant, was die Wortspiele betrifft. Die Rezepte sind definitiv nicht 0815! und eher nicht für Kochanfänger geeignet. Layout, Fotos und Einband = Top! 

Ein wirklich außergewöhnliches Kochbuch, dass es in dieser Aufmachung so noch nie gesehen habe!

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Mittlerweile gibt es übrigens schon über 100 kulinarisches Beiträge in unserer Themenwoche! Wahnsinn! Eine Zusammenfassung wird regelmäßig bei Arthurs Tochter kocht veröffentlicht.


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Und zum Schluss kommt nun das Wort zum Wochenende:




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Kochbuchrezension: Kochen wie in Lateinamerika

Dieses Buch hatte ich mir vor einigen Jahren zugelegt, da ich aus diesen Ländern kaum Kochbücher besitze. Das liegt aber in erster Linie wohl daran, dass ich die mexikanische Küche nicht so wirklich mag. Aber hier wird Lateinamerika ja quasi zusammengefasst und es gibt Rezepte aus Ecuador, Bolivien, Brasilien, Peru usw.


ISBN 9781407567648
96 Seiten

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Ich habe das Buch heute nicht ohne Grund ausgesucht, denn ich war auf der Suche nach etwas brasilianischen, da Claudia von Dinner um Acht aktuell ein tolles Event am Start hat. Und da ich ich nicht wirklich ne Ahnung habe, was für ein brasilianisches Rezept ich beisteuern kann, musste ich eben mal meine Bücherberge durchforsten.

Cook it with Samba!


Vorspeisen & Snacks

In Lateinamerika ist es nicht so wirklich wie in Europa und es werden keine 3 klassischen Hauptspeisen am Tag verzehrt. Hier gibt es viele kleine Snacks über den Tag verteilt. Abends gibt es dann meist leichte Gerichte, da man sich tagsüber mit sättigenden Bohnenspeisen den Magen vollgeschlagen hat.

Zu diesen Snacks gehören z.B. Quesadillas mit Chilidip, Kartoffelpuffer mit Erdnuss-Salsa, oder eine Topinampursuppe mit Mais.


Hauptgerichte

Da in den Ländern Lateinamerikas der Arbeitstag meist schon gegen Mittag endet, wird daher zu dieser Tageszeit die Hauptmahlzeit eingenommen. Der Rest des Tages steht dann für Erholung und Spaß zur Verfügung. Hört sich doch ganz gut an, oder? ;-)

Und wenn man sich dann erholt hat.... gibt es am späten Nachmittag meist eine Merienda, eine meist süße Zwischenmahlzeit.

Die bereits erwähnten Bohnenmahlzeiten spielen hier auch eine sehr große Rolle und so werden z.B. Schwarze Bohnen mit Weißkohl serviert.


Aber es gibt natürlich auch Fleischgerichte wie z.B. Poularde mit Garnelen, Cashewkernen und Kokos, Lammrollbraten mit Knoblauch und Orange u.v.m.

Gemüse & Salate

In diesem Kapitel darf die Guacamole nicht fehlen! Hier wird sie mit Kochbananen-Chips aufgepeppt. Wer keine Avocados mag, der kann sich dann alternativ an Gebackenen Süßkartoffeln mit Knoblauch-Salsa, Quinoa-Mais-Paella mit Minze, oder an Kochbananen-Auberginen-Ratatouille sattessen.


Desserts

Reine Süßspeisen gibt es in Lateinamerika noch gar nicht solange. Das liegt aber daran, dass Zucker bis zur Kolonialisierung hier eher unbekannt war. Aber braucht man ja auch nicht wirklich, wenn es so viele tropische Früchte quasi vor der Tür gibt.


So gibt es neben tropischen Fruchtsalaten mit Chili-Sirup z.B. auch Papaya-Mousse, oder ein Cherimoya-Sorbet mit Kaffee-Karamell-Sauce. Und wer es gerne etwas handfester mag, kann sich ja mal an diesem Süßkartoffelbrot mit Bananen und Pekannüssen versuchen:


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Wer sich erst einmal einen groben Überblick über die Küche Lateinamerikas verschaffen möchte und nicht gleich große und teure Bücher kaufen möchte, für den ist dieses Buch sehr geeignet, denn hier findet man die wichtigsten Grundinformationen und Rezepte für den Einstieg in eine andere Esskultur.

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Meine Bewertung:



Jeden Tag ein Buch: Junk Food - Aber richtig!

Als ich vor ein paar Wochen mal wieder in der Stadt war, zog es mich wie immer zum Hugendubel. Ich hatte ja noch Zeit und ich erwähne jetzt nicht, dass ich extra ne Stunde früher gefahren bin *lach*, um in einigen Büchern zu blättern, die schon seit längerem auf meiner Wunschliste stehen.

Bei manchen Büchern bin ich mir halt einfach nicht sofort sicher, ob sich ein Kauf lohnt. Und bei Junkfood - Aber richtig! war das so. Also ab in die Kochbuch-Abteilung! Bei den Neuheiten erblickte ich es auch relativ schnell und ich hatte Glück, denn es gab nur noch ein einziges Exemplar! Ich musste es nur kurz durchblättern und ich wusste sofort, dass ich dieses Buch haben muss!


Ich mag ja Kochbücher die das gewisse Etwas haben und einfach anders sind! Ich möchte keine Haute Cuisine Bücher haben, wo ich letztendlich eh nix nachkoche, ich möchte Bücher die praktisch, bezaubernd und auch manchmal abgefahren (aus der Kategorie kommt bis Sonntag noch eins *g*) sind. Und was auch noch eine große Rolle spielt ist der Kostenfaktor - was zählt mir ein Kochbuch das EUR 80 kostet und ich es nicht verwenden kann? Junk Food ist ein Buch das all meine Ansprüche abdeckt!

Schon beim Durchblättern hat mich das Design und Layout dieses Buches total umgehauen! Es erinnert mich an den typischen US-Style im Vintage Look. Gefällt mir mega gut!

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Dies ist übrigens mein zweiter Beitrag zur aktuellen Themenwoche "Jeden Tag ein Buch" - eigentlich wollte ich wirklich jeden Tag ein Buch vorstellen, aber mit Vollzeitjob usw. ist das einfach nicht machbar! Manchmal wünsche ich mir echt, dass ich einen Teilzeitjob hätte und mich so um die Sachen kümmern kann, die mir wirklich Spaß machen..... aber that's life!

Eine Zusammenfassung aller teilnehmenden Blogs inkl. der vorgestellten Bücher, könnt Ihr übrigens HIER finden.


Aber nun zurück zum Buch!


von Liselotte Forslin
ISBN: 9783841902290
122 Seiten
EUR 12,95


Das Buch ist in folgende Kapitel aufgeteilt:

1. Hamburger

Wusstet Ihr, dass der Hamburger wirklich aus Hamburg stammt? Ich dachte eigentlich, dass wir den Burger den Amerikanern zu verdanken haben, aber er wurde in den USA nur weiterentwickelt und perfektioniert. Seinen Durchbruch hatte der Hamburger übrigens 1904 bei der Weltaustellung in St. Louis.

In diesem Abschnitt lernt Ihr alles über die Zubereitung eines perfekten Burgers, inklusive seinen Beilagen. So gibt es z.B. den klassischen Cheeseburger, oder einen Lachsburger mit Mangosalsa. Und das Wichtigste! Die Burgerbrötchen (auch Buns genannt) werden selbstverständlich auch selbst gebacken!


2. Tex-Mex

Dieses Kapitel ist für mich nicht so interessant, da ich die Texmex Küche nicht sonderlich mag, da es hier meist ziemlich scharf zugeht. Aber wer diese Küche gerne mag, kann sich hier bei der Zubereitung von Tortillas, Tacos in verschiedenen Varianten austoben.

3. Pizza

Pizza gehört neben Burgern wohl zum beliebtesten Junkfood. Und selbstgemacht schmeckt sie natürlich am besten! In diesem Kapitel lernt man nicht wirklich etwas neues. Pizzateig, Tomatensauce und einige Rezepte wie man eine Pizza belegen kann. (Ein Kapitel das man nicht wirklich braucht...)

4. Sandwich

Wer kann schon zu einem klassischen Club-Sandwich nein sagen? Ich jedenfalls nicht! :-) Sandwiches sind lecker und meist auch relativ schnell zubereitet. Und wenn ich mir gerade die Fotos so anschaue, fängt mein Magen an zu knurren, aber ich muss mich beherrschen!! (Ihr wisst ja Dukan...). Ich sag nur Philly Steak Sandwich, oder Pulled Pork und muss schnell weiterblättern *zwinker*


5. Wurst

Des Deutschen liebstes Gericht - die Wurst, darf natürlich in diesem Buch auch nicht zu kurz kommen! Ich mag ja die Bratwurst am liebsten, während sich viele lieber auf die Currywurst stürzen. Hier könnt Ihr z.B. lernen, wie Ihr Eure eigene Wurst herstellt. Und auch die Zubereitung des perfekten Hot-Dogs inkl. den Brötchen wird hier sehr ausführlich erklärt.


6. Kebab und Falafel

Ja auch diese Sachen gehören zum Junk Food, auch wenn sie nicht so typisch amerikanisch sind. Aber das Buch hat ja nirgends im Titel ein US versteckt, also schnuppe ;-) In diesem Abschnitt wird sich auch auf die Zubereitung der beiden Speisen beschränkt.

7. Frittiertes

Hier kommen wir schon eher in die Kategorie ungesundes Essen, denn meistens triefen diese Sachen nur so von Fett. Wenn man frittierte Sachen zu Hause macht, kann man das natürlich etwas einschränken, oder abwandeln. So muss man Fish & Chips nicht unbedingt in die Friteuse schmeissen, sondern kann dafür auch den Backofen verwenden.

8. Salat

Oh jetzt wird's gesund! ;-) wobei ich einen Krabbencocktail nicht so wirklich in diese Sparte schieben würde. Allerdings klingt der Cobb's Salad mit Maishähnchen, Roquefort & Co wirklich saumäßig lecker! *aufschreib*


9. Süsses

Für alle Naschkatzen gibt es zum Schluss auch noch ein eigenes Kapitel.  Und hier kommen bunte, selbstgemachte Marshmallows, Chocolate Chip Cookies, oder Donuts auf den Tisch. Alles schön süß und klebrig, so wie es sein muss!

10. Zutaten

Und am Ende gibt es den größten Bereich, der mir persönlich mit am besten gefällt. Hier dreht sich alles um Beilagen, Saucen usw. Es gibt Grundrezepte für verschiedene Dressings, BBQ-Saucen, Ketchup u.v.m.


Mein Fazit zum Buch:

Ich finde das Buch wirklich phantastisch, auch wenn ich bis jetzt noch nichts daraus nachgekocht habe. Das wird aber nicht so bleiben, denn spätestens wenn noch 10 Kilo runter sind, darf ich einmal pro Woche schlemmen und dann gibt es mit Sicherheit auch einen leckeren Burger, mit Cole Slaw. Und ich freue mich schon tierisch darauf!

Auch wenn im Buch einige Rezepte vorhanden sind, die nichts Neues sind, finde ich die ganze Aufmachung sehr gelungen. Und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist meiner Meinung nach Top! Denn wo bekommt man für EUR 12,95 so ein tolles Buch ?

Für Fans von Burgern, Sandwiches & Co wirklich sehr empfehlenswert!

Jeden Tag ein Buch: Selbstgemachte Eis-Träume

Eigentlich habe ich ja gar keine Zeit!!

Aber dann kam Arthurs Tochter und haut mal wieder ne grandiose Idee in die Foodbloggerwelt! Vor einigen Tagen rief sie die Aktion Jeden Tag ein Buch ins Leben und diese Aktion ließ mir keine Ruhe! Wie Ihr wisst bin ich ja eine leidenschaftliche Kochbuch-Sammlerin und in dieser Woche soll sich auf den teilnehmenden Blogs alles um kulinarische Bücher drehen. Also genau mein Ding!

Ihr wollt keinen Beitrag zu dieser Themenwoche verpassen? Dann solltet Ihr mal in der dazugehörigen Facebook Gruppe vorbeischauen, denn dort werden alle Beiträge gesammelt und geteilt.



Nun gut! Ich habe mich also jetzt spontan entschieden an dieser Aktion teilzunehmen, denn es liegt mir schon sehr am Herzen, dass Bücher nicht aussterben! In der heutigen Zeit gibt es ja alles in elektronischer Form und man braucht eigentlich gar kein Bücherregal mehr. Aber ich möchte das nicht! Ich liebe es in Büchern herumzustöbern und möchte das nicht missen.

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Da wir ja momentan mal fast von Sommer reden können, steigt der Eisverbrauch der Deutschen auch in die Höhe. Mittlerweile machen auch viele ihr Eis selbst und deshalb möchte ich Euch heute das passende Buch dazu vorstellen. Ich habe dieses Buch ausgewählt, da in unserer Kochbuchgruppe in den letzten Wochen öfters mal nach Eisbüchern gefragt wurde.

Selbstgemachtes aus Früchten, Milch und mehr


Sabine D'Agostino
ISBN: 9783835411258
128 Seiten
EUR 14,99


Seitdem ich vor kurzem mein erstes Buch aus dem blv Verlag gekauft hatte, bin ich ein riesiger Fan dieser Kochbücher geworden! Die Bücher sind optisch und inhaltlich einfach ein Knaller! Was ich bei diesem Eisbuch sehr gut finde ist, dass man für alle Eis-Variationen nicht unbedingt eine Eismaschine benötigt. Außerdem finde ich den Preis auch sehr angemessen, ein tolles Buch, dass kein Vermögen kostet!

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Das Buch ist in folgende Kapitel aufgeteilt:

1. Eis-Träume aus besten Zutaten selbst gemacht

In diesem Abschnitt erfährt man alles über die Grundlagen, die man zum  Selbermachen von Eis benötigt. Es beginnt mit einer kleinen historischen Einleitung und weiter geht es mit den Geräten, die man für die Zubereitung benötigt. Hier wird unter anderem auch ein Heißluftföhn genannt, den man allerdings "nur" zum Auslösen einer Eistorte benötigt.


2. Creme-Eis - das Beste aus Milch und Sahne

In diesem Kapitel geht es um die Milch. Zum einen werden köstliche Klassiker wie z.B. Vanilleeis, Schokoladeneis vorgestellt. Aber das wird ja auf Dauer auch irgenwie langweilig. Für die experimentierfreudigen gibt es dann z.B. Apfelstrudeleis, Pina-Colada-Eis, Joghurt-Holunder-Eis, oder Basilikum-Eis. Da ist für jeden Geschmack das richtige dabei!


3. Fruchteis - Farben und Aromen aus aller Welt

Himbeereis zum Frühstück... *sing* genau dieser Song fällt mir zu diesem fruchtigen Abschnitt ein. In diesem Abschnitt könnt Ihr Eure Lieben beispielsweise mit Waldbeer-Balsamico-Eis, Apfel-Sellerie-Eis à la Waldorf, oder mit Zitronen-Lavendlblüteneis überraschen. 


4. Sorbets mit Früchten und Gewürzen

Für die kleine Erfrischung zwischendurch eignen sich Sorbets hervorragend. Hier kann man wunderbar mit Gewürzen und außergewöhnlichen Zutaten rumhantieren und beispielsweise ein Gurken-Minz-Sorbet, ein Pflaumen-Rotwein-Sorbet, oder ein Limetten-Lorbeer-Sorbet zaubern.


5. Granita - der eiskalte Frischekick

Kennt Ihr diese sizilianische Spezialität? Granitas sind dem Sorbet sehr ähnlich und an heißen Tagen ebenfalls eine klasse Erfrischung! Wie wäre es denn z.B. mit einer Prosecco-Holunderblüten-Granita? Oder wollt Ihr lieber etwas Saures? Dann wäre eine Melonen-Grapefruit-Granita vielleicht eher etwas für Euch :-)


6. Parfaits und Eistorten vom Feinsten

Ihr wollt Eure Verwandten beim nächsten Besuch mal so richtig überraschen? Dann wäre ein Schokoladen-Chili-Parfait , oder eine Orangen-Mohn-Torte sicherlich eine gute Idee. Denn schon allein beim Anblick läuft mir das Wasser im Mund zusammen.


7. Dessertsaucen - das Tüpfelchen auf dem i

Im letzten Kapitel werden Euch noch die passenden Saucen, die beim einem ominösen Eisbecher nicht fehlen  dürfen, vorgestellt. Hier greift man auf die Klassiker, wie z.B. Erdbeersauce, Karamellsauce & Co. zurück, denn es muss ja nicht immer irgendetwas abgefahrenes sein.

Am Ende des Buches findet man noch ein übersichtliches Gesamtverzeichnis der Rezepte.

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Ich finde dieses Buch klasse, denn man findet darin Klassiker, sowie auch neue, moderne Eiskreationen. Die Mischung ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Für alle die noch nie Eis gemacht haben, ist dieses Buch absolut empfehlenswert, denn man braucht keine ultra-teuren Küchengeräte und auch kein Chichi - und wie oben bereits erwähnt, geht alles auch ohne Eismaschine!