Meat Free Monday - Sizilianische Blumenkohl-Pasta

Da München auch als nördlichste Stadt Italiens bezeichnet wird, kann ich Euch in meinem Wiesn-Countdown auch ein köstliches Pasta-Rezept zeigen, welches es bei uns letzte Woche gab. Und da ich ja noch Urlaub habe, kommt mir das gerade recht, denn unter der Woche komme ich normalerweise ja nicht zum Bloggen. Die Vorbereitungen für unseren Umzug laufen auch ganz gut und zumindest ist der wichtigste Schriftkram erledigt und auch der Umzug von Strom, Internet und Co wurden beantragt. Es wird also langsam! :-) 

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Laut Original Rezept werden hier noch 50g Rosinen verarbeitet, aber da ich diese nicht mag, hab ich sie einfach weggelassen.


Zutaten:

1 kleiner Blumenkohl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Chiliflocken
50g Pinienkerne
2 ELTomatenmark
1 Lorbeerblatt
1 EL Zitronensaft
einige Safranfäden
frisch geriebener Parmesan

500g italienische Pasta

Zubereitung:

Die Safranfäden werden zu allererst in 2 EL kochendes Wasser gegeben, damit sie ihr ganzes Aroma entfalten können.

Der Blumenkohl wird geputzt, in kleine Röschen zerteilt und anschließend in kochendem Salzwasser ca. 4 Minuten bissfest gekocht. Blumenkohl abtropfen lassen und das Kochwasser aufbewahren, denn das benötigt Ihr noch für die Soße.

Jetzt werden die klein gehackten Zwiebeln in Olivenöl glasig angedünstet. Fein gehackten Knoblauch und die Chiliflocken dazugeben und kurz mitdünsten. Nun die Pinienkerne hinzufügen und so lange braten lassen, bis sie leicht angeröstet sind. Alles wird nun mit ca. 150ml des aufbewahrten Kochwassers abgelöscht. Eingeweichten Safran (inkl. Wasser), Tomatenmark und das Lorbeerblatt dazugeben und alles gut verrühren. Den Blumenkohl dazugeben, vorsichtig unterheben und alles ca. 5-10 Minuten köcheln lassen. Sollte es im Topf zu wenig Soße sein, einfach noch etwas Blumenkohlwasser dazugeben.

Pasta al dente kochen, abtropfen lassen und unter die Blumenkohlsoße heben. Mit Zitronensaft und frischen Kräutern verfeinern.

Vor dem Servieren, frisch geriebenen Parmesan darüber verteilen.

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Das Original Rezept stammt übrigens aus dem wundervollen Kochbuch:


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Fazit:

Als ich das Rezept zum ersten Mal gelesen hatte, war ich etwas verwundert, denn man benötigt hier kein Salz und keinen Pfeffer. Aber das braucht man auch gar nicht, denn die Kombination von Safran, Pinienkernen und Zitronensaft ergibt ein sehr außergewöhnliches und leckeres Geschmackserlebnis, dass ich so auch noch nicht kannte. Die Rosinen die normalerweise noch dazu gehören kann ich mir allerdings immer noch nicht so richtig vorstellen...

Ich hab es schon wieder getan!

Hallo meine Lieben Leser und Leserinnen, jetzt sind schon wieder 10 Tage seit meinem letzten Beitrag vergangen und in dieser Zeit hat sich so einiges getan. Wie Ihr sicherlich mitbekommen habt, werden wir Ende Oktober umziehen und deshalb geht es bei mir seit 1 Woche schon ziemlich rund. Die meisten Möbel haben wir uns jetzt schon ausgesucht und auch eine neue Küche wird mit einziehen. Diese kann ich Euch aber erst zeigen, wenn der Umzug (hoffentlich problemlos!) abgeschlossen ist. Wir brauchen jetzt eigentlich nur noch eine Waschmaschine und sonst nix, aber auch hier werden wir sicherlich noch das passende Gerät finden.

Gekocht habe ich in den letzten Tagen nicht wirklich viel, denn nach stundenlangen Ausmisten, Kartons packen usw. hatte ich da nicht mehr wirklich Bock dazu.... aber ich hab ja noch bisserl was auf Halde, was hervorragend zu meinem Wiesn-Countdown passt. Es sind übrigens noch 7 Tage und 23 Stunden....

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Und was hab ich jetzt schon wieder getan? Erinnert Ihr Euch an die Weißwurst-Pasta, die ich vor 2 Jahren verbloggt habe? Damals hatte ich wirklich damit gerechnet, dass ich aus Bayern ausgewiesen werden, da ich diese bayerische Spezialität auf andere Art und Weise zubereitet habe.... aber ging ja Gott sei Dank alles gut ;-) und deshalb gibt es heute gleich noch nen Nachschlag:


Weißwurst-Gnocchi

Zutaten:

1 Paar frische Weißwürste
180g frisches Toastbrot
50g frische Petersilie
getrocknete Liebstöckelblätter
160g Quark
2-3 Eier, je nach Größe
30g geriebener Parmesan
1 Prise Salz
Schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst wird das Toastbrot in kleine Würfel geschnitten und wird dann anschließend mit den Kräutern in einem Küchenzerkleinerer so fein gehackt wie möglich.

Die Weißwurst wird ebenfalls sehr klein gehackt (geht übrigens auch mit dem Küchenzerkleinerer, dann wird es etwas feiner). 

Jetzt alle Zutaten zusammen in eine große Schüssel geben und zu einem Teig verarbeiten. Jetzt werden aus dem Teig kleine Gnocchi geformt, dies geht am besten mit bemehlten Händen.

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Gnocchi darin ca. 5 Minuten ziehen lassen. Die Gnocchi abtropfen lassen und kurz vor dem Servieren noch in Butter anschwenken.

Parmesan darüber reiben und genießen!

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Dieses Rezept stammt übrigens ebenfalls aus Bayrische Tapas: Weißblaue Appetithäppchen - pikant und süß  - ein Buch das ich mittlerweile sehr zu schätzen weiß.

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Die Weißwurst-Gnocchi schmecken übrigens total lecker, auch wenn es sich die meisten von Euch sicherlich nicht vorstellen können. Bei uns gab es einen bunten Salat dazu und wir waren sehr angetan von dieser neuen bayerischen Rezept-Idee!

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Und nun wünsche ich Euch allen ein tolles Wochenende und wir lesen uns sicherlich bald wieder! :-)



Rezepte mit Ziegenkäse: Obatzda

Und weiter gehts mit meinem persönlichen Wiesn-Countdown! Heute habe ich Euch ein Rezept mitgebracht, dass auf den ersten Blick mal wieder etwas außergewöhnlich ist, aber das müsstet Ihr ja mittlerweile von mir gewohnt sein...

Klassischen Obatzda mag ich total gerne, denn das ist für mich so eine Mahlzeit, die man immer und überall genießen kann. Egal ob bei einem gemütlichen Fernsehabend, an einem lauen Sommerabend auf dem Balkon, bei einem Picknick im Park, oder natürlich im Biergarten. Ne frische Brezn dazu und ich bin glücklich und zufrieden.

Aber dann kommt Florian Lechner mit seinen bayerischen Tapas daher und macht den Obatzdn einfach mal mit Ziegenfrischkäse! Als dieses Buch vor ein paar Monaten einzog, überblätterte ich dieses Rezept einfach mal, denn zu diesem Zeitpunkt hatte ich ja mit Ziegenkäse ned wirklich was am Hut. (die ganze Story gibt es HIER) Aber jetzt war ich mutig und habe es ausprobiert!


Zutaten:

150g Ziegenfrischkäse (z.B. Snofrisk)
50g Creme fraiche
50g Quark
30g getrocknete Tomaten
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
(wer mag kann auch noch geschmorte Paprikastückchen dazu geben)

Zubereitung:

Zuerst werden die getrockneten Tomaten in kleine, feine Würfel geschnitten. Ziegenfrischkäse, Quark und Creme fraiche in einer Schüssel cremig rühren.

Tomaten unterrühren und alles mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.

Dazu passt am besten eine frische Brezn, oder frisches Baguette.



Fazit:

Uns hat der etwas andere Obatzda total überzeugt. Lecker, frisch und ganz schnell fertig. Ausprobieren!

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P.S. Es kann sein, dass es hier in den nächsten Wochen etwas ruhiger sein wird, denn wir haben einiges zu tun, denn wir ziehen um! *jubel* also nicht mit dem Blog, sondern so richtig mit Sack und Pack in eine ganz tolle Wohnung! Und da heißt es jetzt planen, organisieren usw. denn eine neue Küche muss her und da wir auch relativ viele Möbel brauchen, werden wir in den kommenden Wochen wohl die umliegenden Möbelhäuser unsicher machen. Aber ich freue mich darauf! :-)