In der Weihnachtsbäckerei - Teil 4: Pistazien Sablés und Last Minute Weihnachtsgeschenke

Was für ein Stress! 

Nur noch 6 Tage bis Weihnachten und bei mir geht es drunter und drüber! Ist das bei Euch auch so, oder bin ich nur so chaotisch organisiert?

Immerhin habe ich vorhin schon alle Weihnachtsgeschenke eingepackt, denn die hab ich glücklicherweise schon alle zusammen! Und falls Ihr noch einige Ideen braucht, habe ich am Ende dieses Beitrages noch einige Vorschläge für Euch.

Und bei dem Ganzen durcheinander brauche ich zwischendurch dann doch mal etwas Nervennahrung und hier bieten sich in der Vorweihnachtszeit natürlich Plätzchen als Stimmungsaufheller an.

Die äußerst leckeren Pistazien-Sablés, die ich Euch heute zeigen möchte, machen mittlerweile auch die Runde durch viele Blogs - dann müssen sie ja gut sein! Zu allererst hatte ich sie bei Eva von Deichrunners Küche entdeckt und zufälligerweise befindet sich dieses Rezept ebenfalls in dem tollen, kleinen Büchlein von Christina Richon -> Weihnachtsplätzchen: Himmlisch lecker und bezaubernd süß, woraus ich bereits meine anderen Plätzchen gebacken habe. Diese kleinen Köstlichkeiten sind wegen des Mantels aus rosa Pfefferkörnern etwas ganz Besonderes. Die meisten meiner Kollegen waren davon begeistert. Allerdings gab es auch ein paar wenige, die sich mit der leichten Schärfe nicht anfreunden konnten, aber ist ja Geschmackssache :-)


Zutaten:
(für ca. 60 Stück)

280g Mehl
220g weiche Butter
80g Puderzucker
2 Eiweiß
80g gehackte Pistazien
80g getrocknete Cranberries
geriebene Zitronenschale von einer halben Zitrone
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
3 EL zermörserte rosa Pfefferbeeren
Zucker zum Wälzen

Zubereitung:

Zuerst wird das Mehl zusammen mit dem Puderzucker, Salz, Vanillezucker und Zitronenschale in eine große Schüssel gegeben. Die Butter in kleine Flöcken zupfen und darüber verteilen.

Cranberries grob zerhacken und zusammen mit den Pistazien und dem Eiweiß ebenfalls in die Schüssel geben.

Mit den Händen wird nun alles zu einem glatten Teig verknetet. Aus dem Teig 2-3 Rollen formen und diese in Frischhaltefolie einwickeln. Den Teig für ca. 1 Stunde ins Gefrierfach geben. (bei kalten Außentemperaturen tut es der Balkon auch - ja ich habe immer noch keinen Kühlschrank...).

Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Die zermörserten Pfefferbeeren mit dem Zucker vermischen und auf einem großen Teller verteilen. Die Teigrolle darin wälzen und den Belag leicht andrücken. Jetzt werden ca. 4mm dicke Scheiben von der Rolle geschnitten und auf einem Backblech verteilt.

Im Backofen ca. 12 Minuten backen lassen - die Sablés sollten dabei nicht zu dunkel werden, da sonst die Farbenpracht der Zutaten verloren geht. :-)

Abkühlen lassen und anschließend in gut verschlossenen Dosen aufbewahren.

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Wie anfangs versprochen, habe ich jetzt noch ein paar Geschenkideen für Euch und hierbei dreht sich überraschenderweise mal nicht alles um die Küche, aber ich fange erst mal an.

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1. Bei einem Foodie bzw. Hobbykoch sind Gewürze in der Küche nicht mehr wegzudenken und ich persönlich finde es schön, wenn diese dann auch entsprechend präsentiert werden und nicht hinter den Türen verschwinden. Tolle Gewürzdosen haben es mir hier besonders angetan und Tim & Matthias von Klotz auf Klotz haben sich hier etwas ganz besonderes ausgedacht. Sie kombinieren edle Gewürze mit edlen Hölzern und das sieht dann beispielsweise so aus:


In Zusammenarbeit mit Pfeffersack & Söhne fertigen die 2 jungen Burschen aus Bayern, in liebevoller Handarbeit geschmackvolle Accessories für die gesamte Wohnung. Wer etwas einzigartiges für seine Lieben sucht, der wird hier mit Sicherheit fündig. Ich finde ja das schlichte Design phantastisch!


Wer bis morgen im Online Shop etwas passendes findet, der bekommt die Produkte auch noch rechtzeitig zu Weihnachten geliefert. 

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2. Und jetzt zu einer Geschenkidee, die für mich seit gestern der absolute Knaller ist! In letzter Zeit ist mir bei vielen Bloggerkolleginnen aufgefallen, dass immer häufiger gehäkelt wird... ja Ihr habt schon richtig gehört! Ich persönlich habe glaube ich vor 20 Jahren das letzte Mal einen Topflappen gehäkelt und ich hätte nie gedacht, dass ich irgendwann nochmal eine Häkelnadel in die Hand nehmen würde.... aber als ich gestern mit meiner Mum im Lidl war, stand ich vor einem großen Aufsteller mit Häkelsets für My Boshi Mützen.... wir standen sehr lange vor diesem Regal und immer wieder stellten wir die Packungen zurück.


Letztendlich landeten 3 Stück davon in unserem Wagen und kaum zuhause, ging es auch schon los mit der Häkelei! Unglaublich aber wahr! Am Anfang tat ich mich noch etwas schwer, aber nach kurzer Zeit liefen die Maschen fast wie von alleine über die Nadel und nach ca. 4 Stunden war meine erste eigene Mütze, inklusive Bommel fertig und Ihr glaubt gar nicht wie stolz ich war! Ich bin jetzt noch richtig happy! In der Packung befinden sich 3 Wollfarben, eine Häkelnadel und eine ausführliche Anleitung, mit der eigentlich nichts schiefgehen kann.


Und das Beste ist, man braucht dieses Set ja eigentlich nur einmal, denn wenn die erste Mütze fertig ist, braucht man sich nur neue Wolle kaufen und weiter geht's, denn die Anleitung hat man ja schon. Das ist definitiv mein Weihnachts-Highlight 2013. Und es macht sooo viel Spaß!! Probiert es aus!

Meine erste selbstgehäkelte Mütze!! *yeah*

Die Häkelsets gibt es in vielen verschiedenen Varianten und wenn man den Dreh raus hat, kann man sich auch seine eigenen Designs kreiiren. Das wird auf alle Fälle nicht die letzte Mütze gewesen sein. Bei Amazon gibt es derzeit auch einige Sets zum reduzierten Preis zu kaufen:

   


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So das war es erst einmal wieder von mir und falls wir uns dieses Jahr nicht mehr lesen sollten,
wünsche ich Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest mit Euren Lieben.
Bis bald und alles liebe für Euch!

Kochbuchrezension: WEIHNACHTEN - Das Goldene von GU

Nun aber schnell! 

Viele von Euch haben in dieser Woche sicherlich schon sehr viele phantastische Kochbuch-Rezensionen gelesen, denn es ist wieder Jeden Tag ein Buch - Woche. Zum zweiten Mal hat Arthurs Tochter kocht zu diesem kulinarischen Buchevent aufgerufen, welches beim letzten Mal bereits bombastisch eingeschlagen hat.

Ich wollte dieses Mal eigentlich auch wieder mehrere Bücher vorstellen, aber da bei mir momentan immer noch etwas Chaos vorherrscht (Umzug, Jobsuche etc...), wird es wohl bei diesem einen Bericht bleiben. Aber ganz so schlimm ist es ja nicht, denn zum einen gibt es sicherlich eine Fortsetzung und zum anderen habe ich ja genau für solche Kochbuchvorstellungen diesen Blog ins Leben gerufen.

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Da ich mich nicht so richtig für ein Buch aus meinem aktuellen Stapel entscheiden konnte, habe ich Euch auf meiner FB-Seite gefragt, welches Buch Euch am meisten interessiert. Und aus dieser Auswahl:


habt Ihr Euch, passend zum bevorstehenden Fest, für das Goldene Weihnachtsbuch von GU entschieden. 




von Alessandra Redies und Adriane Andreas
ISBN: 978-3-8338-3312-0
352 Seiten
EUR 15

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Ich habe mir dieses Buch gekauft, da ich noch keine speziellen Weihnachtsbücher besitze.Und in diesem dicken Wälzer findet man so ziemlich alle Klassiker, die es zum Weihnachtsfest braucht. Es handelt sich hier um ein Standardwerk zum Fest, dass in keinem guten Haushalte fehlen sollte, denn von Plätzchen bis zur klassischen, knusprigen Ente findet man hier das passende Rezept.

Das Buch ist ohne großen Schnick-Schnack gestaltet und befasst sich wirklich mit den wesentlichen Dingen. Zu jedem Rezept findet man ein tolles Foto, denn meistens möchte man ja doch vorher eine bildliche Vorstellung der Köstlichkeiten haben.

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1. Alles für den Plätzchenteller

In diesem findet man so ziemlich alle Plätzchenklassiker, die auf keinem Adventsteller fehlen dürfen. Aber auch neue, moderne Kreationen kann man hier entdecken und somit dürfte hier jeder auf seinen Geschmack kommen.

Beispielrezepte:

- Spekulatius
- Schmuckkekse
- Mozartkrapfen
- Sacherwürfel
- Elisenlebkuchen u.v.m.


2. Feines zum Adventskaffee

An den Adventssonntagen läd man sich ja gerne mal Besuch um Kaffeeklatsch ein und wenn es draussen schon richtig kalt ist und die Schneeflöckchen vom Himmel tanzen, geht doch nichts über eine heiße Schokolade mit einem leckeren weihnachtlichen Gebäck.

Beispielrezepte:

- Baumkuchenspitzen
- Russischer Honigkuchen
- Klassischer Christstollen
- Schokotrüffeltorte
- Bratapfeltorte u.v.m.


3. Weihnachtsgeschenke zum Vernaschen

In den letzten Jahren ist der Trend, etwas selbstgemachtes zu Verschenken, immer größer geworden und deshalb gibt es in diesem Buch ein ganzes Kapitel über eigens hergestellte Köstlichkeiten, mit denen man seinen Lieben eine große Freude bereiten kann.

Beispielrezepte:

- Feigen-Chili-Pralinen
- Honig-Salbei-Trüffel
- Oangenmarmelade
- Exotischer Rumtopf
- Rotwein-Honig-Zwiebeln u.v.m.


4. Glühwein, Schokomilch & Apfelpunsch

Um die fröstelnde Seele in der kalten Winterzeit wieder zu erwärmen, gibt es in diesem Abschnitt jede Menge Rezepte, egal ob mit Schuss oder ohne.

Beispielrezepte:

- Tee-Gewürz-Punsch
- Christkindelmarkt-Glühwein
- Glögg
- Hot Sangria
- Bratapfel-Smoothie u.v.m.


5. Festliche Weihnachtsmenüs

Jetzt geht es endlich mit den herzhaften Sachen los! Viele von Euch kennen das sicher, man sitzt bereits Wochen vor dem Fest am Schreibtisch um ein passendes Festtagsmenü zu planen. GU hat sich hier einen Menüplaner mit 70 Rezepten ausgedacht und man kann hier die bevorzugten Vorspeisen, Hauptspeisen & Desserts ganz einfach auswählen. 

Menüvorschläge:

- Die Klassiker
- Für die große Familie
- Für die kleine Familie
- Feine Braten
- Die Fisch Menüs
- Vegetarische Menüs


6. Anhang

Im letzten Teil des Buches findet man eine sehr ausführliches Rezeptregister, welches nach Hauptzutaten sortiert ist. Ebenfalls ganz hilfreich finde ich die Umrechnungstabellen und das Abkürzungsverzeichnis, denn im Weihnachtsstress kann man ja doch schnell mal etwas durcheinanderwerfen. :-)

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Ich kann dieses Buch denjenigen empfehlen, die noch kein kulinarisches Buch über das Weihnachtsfest haben. Es handelt sich hier um ein sehr gutes und umfangreiches Standardwerk zu diesem Thema. Wer jedoch nicht auf die Klassiker zum Weihnachtsfest zurückgreifen möchte und etwas ausgefallenes servieren möchte, der sollte lieber die Finger davon lassen. Weiterhin finde ich das Preis-/Leistgungsverhältnis unschlagbar! Für EUR 15 kann man hier echt nicht meckern!!

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Meine Bewertung:


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Das war mein Beitrag zu:


In den nächsten Tag gibts noch eine Zusammenfassung bei Arthurs Tochter, die solltet Ihr Euch auf gar keinen Fall entgehen lassen!