AKW 3 - Malzbiergulasch

Heute gibt es wieder ein Rezept für Euch, dass sich André herausgesucht hat. Diese Kategorie haben wir eingeführt, damit ich nicht immer alles alleine entscheiden muss und es zu keinen Streitereien kommt *zwinker*

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Gulasch gibt es bei uns ja ziemlich regelmäßig, aber meistens bereite ich ihn aus dem Handgelenk zu und habe bis jetzt kaum ein Rezept dafür benötigt. Bier verwende ich auch hin und wieder zum Kochen, aber Malzbier hatte ich bis jetzt noch nicht auf dem Schirm - ein großer Fehler! Denn dieser Gulasch ist etwas anderes als die Standardrezepte. Die Soße macht sich von selbst und man braucht keine weiteren Verdickungsmittel, wie z.B. Stärke o.ä. - auch wenn dieses im Rezept angegeben war - ich hab's einfach weggelassen.

Das Foto schaut zwar jetzt nicht so gut aus (weil ich in der neuen Wohnung immer noch keinen perfekten Platz zum fotografieren gefunden habe...), aber ich kann Euch trotzdem versichern, dass es megamäßig lecker war. Dazu gab es übrigens gebratene Böhmische Knödel.



Das Ursprungsrezept stammt aus dem wirklich tollen Kochbuch Winterküche: Voller Wärme, Kraft und Sinnlichkeit *  und wurde von mir etwas abgewandelt - ich habe keine Stärke und auch keine Gemüsebrühe verwendet, denn der Geschmack ist auch ohne die Brühe hervorragend! Für die aktuelle Jahreszeit findet man darin wirklich tolle und herzerwärmende Soulfood-Gerichte! (Rezension folgt)

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Zutaten:

750g Schweinefleisch
2 Zwiebeln
2 Möhren
1 Stange Lauch
1 TL gemahlener Kümmel
3 EL Butterschmalz
1-2 EL Tomatenmark
1 Flasche Malzbier
1 Lorbeerblatt
1 TL geräuchertes Paprikapulver
1 TL Majoran
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst wird das Fleisch in ca. 3 cm große Stücke geschnitten. Die Zwiebel wird gewürfelt, die Möhre geschält und ebenfalls gewürfelt. Den Lauch putzen, halbieren und in kleine Stücke schneiden.

In einer großen Pfanne wird nun der Butterschmalz erhitzt und das Fleisch wird zusammen mit den Zwiebeln rundherum gut angebraten. Das Fleisch salzen und pfeffern und anschließend das Gemüse dazugeben und alles gut verrühren und einige Minuten andünsten lassen.

In der Zwischenzeit das Tomatenmark mit etwas Wasser in einer Tasse verrühren, den Kümmel dazugeben und alles zum Fleisch geben. Kurz einkochen lassen und mit etwas Malzbier ablöschen. Sobald sich keine Flüssigkeit mehr in der Pfanne befindet, das restliche Malzbier und die noch fehlenden Gewürze dazugeben.

Bei mittlerer Hitze den Gulasch ca. 1,5 bis 2 Stunden schmoren lassen.

Wer möchte kann kurz vor dem Servieren noch etwas Saure Sahne unterrühren.

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Unser Fazit:

Das Fleisch ist total zart und durch das Malzbier ist eine wirklich phantastische Soße entstanden. Während der Gulasch vor sich hingekocht hat, musste ich schon immer davon naschen, weil es so lecker war. Und dieser Duft, der durch die Wohnung zieht!! Ein Traum! Ein Rezept das wir aber sowas von empfehlen können!



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