"Süsser" Reisauflauf mit Erbsen und Speck

Oh Mann! Nach 7 Tagen, 2 Bigpacks Tempotaschentüchern, 1 Packung Antibiotika usw. bin ich so langsam wieder unter den Lebenden - so ne ganz heftige Bronchitis wünsche ich wirklich keinem! Zwar hatte ich mir in dieser Zeit vorgenommen etwas zu bloggen, aber mein Kopf hat einfach nicht mitgemacht. Ich muss auch sagen, dass ich in der letzten Woche kaum etwas gekocht habe, denn mein Geschmack hatte mich auch im Stich gelassen - gibt fast nichts Schlimmeres für eine Foodbloggerin! Auch wenn ich noch nicht 100% fit bin, geht es morgen wieder ins Büro, denn sonst fällt mir zuhause die Decke auf den Kopf.....

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Trotz alledem habe ich noch einige Rezepte auf Halde, die ich jetzt nach und nach verbloggen werde. Den Anfang macht ein wirklich köstlicher Reisauflauf, dessen Art der Zubereitung auch komplett neu für mich war. Ihr fragt Euch sicherlich noch, was es mit dem "Süsser" im Beitragstitel auf sich hat, oder? Nein es ist kein Zucker in diesem herzhaften Auflauf zu finden - es handelt sich hier um ein Rezept aus dem Kochbuch von Mike Süsser (bekannt durch die Kochprofis auf RTL2 ).


Foto - AT Verlag

Auch wenn der Titel des Buches Süsser, was kochen wir heute?: Unkomplizierte Rezepte aus Dose, Glas und Gefrierfach auf den ersten Blick sehr irritierend wirkt, enthält es wirklich sehr tolle Rezepte, ohne großen Aufwand. Eine ausführliche Rezension gibt es bald im Kochbuchland.

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Als erstes habe ich mich für ein Gericht entschieden, dass sich quasi von alleine zubereitet - alle Zutaten in eine Auflaufform und ab in den Ofen, aber seht selbst:


Zutaten:
(für 2 Personen)

200g Risottoreis
600ml Hühnerbrühe
100g TK-Erbsen
1 Stange Lauch in dünne Ringe geschnitten
6 Scheiben Frühstücksspeck
1 EL Thymian
1 EL Olivenöl
50g geriebener Parmesan
Salz und Pfeffer
(wer frische Minze hat, kann diese kurz vor dem Servieren untermischen)

Zubereitung:

Da die Vorbereitung nicht sehr lange dauert, solltet Ihr zuerst Euren Backofen auf 200°C vorheizen.

Jetzt wird die Hälfte Frühstücksspeck klein geschnitten und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl angebraten. Lauchringe dazugeben und kurz mitbraten lassen und anschließend den Thymian unterrühren. Diese Mischung kommt jetzt in eine Auflaufform.

Risottoreis und Brühe ebenfalls in die Form geben und alles gut vermischen. Die Form wird jetzt mit Alufolie abgedeckt und alles darf im Backofen ca. 30 Minuten garen. Jetzt werden die Erbsen untergemischt und alles wird weitere 10 Minuten im Ofen gebacken. Zeitgleich wird der restliche Speck auf einem Blech im Ofen knusprig gebacken.

Nun den Reisauflauf aus dem Ofen nehmen, Parmesan unterheben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles gut verrühren.

Auf Tellern, oder in Schüsseln anrichten und den knusprigen Speck darüber verteilen.

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Unser Fazit:

Dieser Reisauflauf ist wirklich total lecker - man glaubt gar nicht, dass dieses Gericht so einfach zu machen ist. Und ich rühre bestimmt keinen Risottoreis mehr, denn diese Art der Zubereitung gefällt mir viel besser! Danke Süsser! ;-)


Kochbuchrezension: Brotaufstriche - Vegan & Vollwertig

Heute habe ich ein kleines, aber sehr feines Kochbüchlein für Euch. Wenn man sich den Kochbuchmarkt im letzten Jahr etwas genauer betrachtet hat, kann man bis heute einen regelrechten Boom an veganen & vegetarischen Büchern beobachten. Fast jeder Verlag bringt mindestens 3 verschiedenen Bücher auf den Markt - ob man hier jedes Buch benötigt und wie hochwertig die Büchern vom Inhalt her sind, sei mal dahingestellt.... man hat den Eindruck, dass halt jeder etwas vom Kuchen abhaben möchte.

Als ich mich letztes Jahr einige Monate vegan ernährt habe, durften auch bei mir einige Bücher zu diesem Thema einziehen - hierbei handelte es sich aber noch nicht um die "Boombücher" - die erst Ende des Jahres aus dem Boden schossen..... 

Auch wenn viele sagen, dass eine vegane Ernährung einfach ist, bin ich mittlerweile etwas anderer Meinung. Meistens benötigt man Zutaten, die man normalerweise nicht im Hause hat und viele Zutaten, die in den Rezepten benötigt werden, finde ich persönlich auch unwahrscheinlich teuer - also günstiger ist eine vegane Ernährung auf keinen Fall. Aber ich möchte hier gar nicht über diese Lebensweise erzählen, denn sie hat nicht nur Nachteile, wie ich selbst feststellen konnte - ich möchte Euch ja ein Kochbuch vorstellen:



von Annette Heimroth, Brigitte Bornschein & Markus Bonath
80 Seiten
ISBN: 978-3-7750-0637-8
EUR 9,95

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Es muss nicht nimmer Wurst, oder Käse sein! Es gibt durchaus sehr leckere Alternativen, die man sich und seinen Lieben auf dem Frühstückstisch servieren kann. Die Rezepte die man in diesem Buch findet sind wirklich sehr abwechslungsreich und bei den Zutaten wurde darauf geachtet, dass diese nicht zu ausgefallen sind. Hin und wieder tauchen aber dann doch einige Sachen auf, die sich normalerweise nicht in einem Standard-Haushalt befinden (jedenfalls nicht in meinem... *g*) - Hier meine ich speziell Zutaten wie z.B. rotes Palmöl, Kokosöl oder Johannisbrotkernmehl. Aber wie bereits erwähnt, kommen diese Zutaten nicht oft vor und wenn es gar nicht anders geht, kann man diese auch problemlos ersetzen ;-)

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Das Buch ist in folgende drei Kategorien aufgeteilt, wobei die pikanten und herzhaften Aufstriche den größten Teil ausmachen:


1. Brot & Brötchen

Was nützen einem die köstlichsten Aufstriche, wenn man keine passende Unterlage hat? Aus diesem Grund findet man im ersten Teil des Buches eine kleine Auswahl an Brotrezepten, wie z.B.

- Dinkel-Kamut-Brot
- Kartoffelbrot
- Anleitung für einen Natursauerteig
- u.a.




2. Süße Aufstriche

Genau das richtige Kapitel für Naschkatzen! Eine kleine, feine Auswahl an süßen Sünden.

Wie wäre es z.B. mit:

- Feigen-Kokos-Creme
- Mangomus
- Mandelaufstrich
- u.a.




3. Pikante Aufstriche

Kommen wir zum größten und auch letzten Abschnitt des Buches, welcher mir persönlich auch am besten gefällt, denn hier ist die Auswahl wirklich groß und man kann hier auch einige außergewöhnliche Sachen entdecken, die ich so auch noch nicht kannte.

Probiert doch einfach mal eines der folgenden Rezepte aus:

- Artischocken-Kapern-Creme
- Bunter Cashew-"Schmand"
- Grünkern-Majoran-Aufstrich
- Hokkaido-Nori-Aufstrich
- Veganes "Mett" mit Möhren
- u.v.m.



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Ausprobierte Rezepte:


- Möhren-Zucchini-Aufstrich (Rezeptlink folgt)

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Meine Bewertung:



Für Einsteiger in die vegane Ernährung finde ich dieses kleine Kochbuch klasse, da hier zum größten Teil Zutaten verwendet werden, die jeder zuhause hat. So kann man quasi erstmal testen, ob einem die fleischlosen Aufstriche schmecken, bevor man sich mit Unmengen an teuren veganen Lebensmitteln eindeckt. Die pikanten Aufstriche sind sehr vielfältig und man hat eine sehr große Auswahl. Ich hätte mir noch einige süße Anregungen gewünscht, denn die meisten veganen Süßigkeiten, die im Handel erhältlich sind, schmecken nicht wirklich.... also ist es hier am besten - man stellt sie selbst her! 

Aber auch hier habe ich noch einen Tipp für Euch! Kalinka von Kalinkas Kitchen zaubert fast täglich vegane Köstlichkeiten und teilt sie mit ihren Fans - ich sag nur Pralinen!!! *yummy*

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Welche  veganen Kochbücher könnt Ihr empfehlen und warum?


Ein Kochbuch auf Reisen - Französische Pasta und Knäckebrot - Ducassetour Teil 2

Wie alles begann.....

Als wir (Wallygusto und ich) vor 2 Wochen bei Feed me up before you gogo zu einem leckeren Dinner eingeladen waren, fragte uns Sabrina, ob wir Lust hätten an einem Kochbuchprojekt teilzunehmen. Ich war natürlich gleich Feuer und Flamme, denn Ihr wisst ja, dass ich bei Kochbüchern schwach werde! Sabrina erzählte uns von einem neuen französischen Kochbuch vom Hädecke Verlag - STOP! - diese Länderküche habe ich bis jetzt gemieden, da ich meistens kein Rezept gefunden habe, dass mich irgendwie angemacht hat. Ich habe zwar einige Bücher über die Küche Frankreichs, aber diese stehen quasi ungenutzt im Regal herum....

Sabrina sagte: "Jetzt schau Dir das Buch doch erst mal an!" - ihr erging es ja anfangs ähnlich und die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Und so blätterten wir das Buch an diesem Abend von vorne bis hinten durch, während wir immer wieder mit kleinen Köstlichkeiten von Sabrina & Steffen versorgt wurden.

Ich muss sagen, dass dieses Kochbuch wirklich anders ist und so gar nicht typisch französisch und somit wurde ein Postit nach dem anderen in das Buch geklebt, denn das Buch sollte ja auf eine kleine Reise gehen, bei der ausgewählte Rezepte von uns ausprobiert werden sollten. Details zur Ducassetour könnt Ihr auf Mizzis Küchenblock nachlesen und dort könnt Ihr die Kochbuchreise auch verfolgen.

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Aber nun zeige ich Euch erst einmal, um welches Buch es hier geht:


Erscheinungsdatum Mitte April 2014
ISBN 9783775006323
359 Seiten
EUR 29,90

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Da dieser heutige Beitrag keine ausführliche Rezension ist (diese folgt dann nach Veröffentlichung des Buches) möchte ich gar nicht so genau auf die Details eingehen. Jedenfalls handelt es sich hier um einen dicken Wälzer, der erstaunlich viele vegetarische Rezepte enthält. Ein bisserl meckern muss ich aber mal kurz, denn ich persönlich finde den dicken wattierten Einband nicht so toll, aber das ist ja Geschmackssache. Aber es kommt ja immer auf die inneren Werte an, oder? ;-)

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Für die Ducassetour durch Deutschland habe ich mich für folgende 2 Rezepte entschieden:

1. Orecchiette mit Erbsen

Ok, Pasta ist jetzt nicht typisch französisch, aber da ich Nudeln in allen Varianten total mag, wählte ich dieses Gericht aus, denn man braucht dazu nur einen Topf (quasi eine One-Pot-Pasta) und da es bei mir meistens schnell und unkompliziert zugehen muss, perfekt!


Zutaten:
(2 Portionen)

100g geräucherter Speck
1 Zwiebel
750ml Geflügelbouillon
250g Orecchiette
350g TK-Erbsen
Thymian
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst wird der Speck in kleine Würfel geschnitten. Die Zwiebel wird geschält und anschließend in Achtel geteilt. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und den Speck darin kurz zerlassen. Die Zwiebeln dazugeben und diese glasig andünsten.

Jetzt kommen die Orecchiette in den Topf und alles wird kurz mitgedünstet. Geflügelbouillon soweit aufgießen bis die Pasta bis zur Hälfte bedeckt ist. Thymian unterrühren und alles vor sich hinköcheln lassen. Sollte sich die Flüssigkeit innerhalb von ca. 12 Minuten verdünnisiert haben, einfach  immer etwas nachgießen. Nach 10 Minuten der Garzeit die Erbsen dazugeben und  gut verrühren.

Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei Bedarf noch einige Tropfen Olivenöl untermischen.


Uns hat diese Pasta a la Ducasse total gut geschmeckt und glücklicherweise hatte ich auch gleich die doppelte Menge gemacht *haha* - echt super lecker!!

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2. Mohn-Knäckebrot

Ich kriege ja nicht mal normales Brot auf die Reihe und dann Knäckebrot? Man kann's ja mal probieren ;-) im Buch selbst wird dieses Knäckebrot mit einem Tomaten-Thunfisch-Belag serviert, aber da wir ja keine Fischesser sind, habe ich mich einfach für einen veganen Aufstrich entschieden, der auch sehr lecker war.


Die Zubereitung ist wirklich kinderleicht, Ihr solltet aber auf alle Fälle ein Nudelholz zum auswalzen verwenden, denn mit einem Trinkglas bzw. einer Flasche ist das ziemlich mühsam... ^^

Ihr braucht für ca. 4-5 Scheiben:

150g französisches Mehl (Bonette Typ 65) 
da man das hier wohl eher selten bekommt, kann auch ein Mehl Typ 550 verwendet werden.
50g kalte, gewürfelte Butter
50g feine Haferflocken
1 EL Mohn
ca. 7-10 EL Wasser (hier müsst hier schauen, wie trocken/feucht der Teig ist)
1 Prise Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten werden in eine Schüssel gegeben und mit den Händen zu einem festen Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen. 

Jetzt wird der Teig ca. 2mm dick ausgerollt und in Rechtecke geschnitten.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 10-12 Minuten backen, bis die Scheiben leicht gebräunt sind.


Das Mohn-Knäckebrot schmeckt lecker, aber ich hätte es mir etwas knuspriger gewünscht, aber vielleicht war es auch nur etwas zu dick.. denn Ihr wisst ja.. isch habe gar kein Nudelholz ;-)

Das Rezept für den veganen Möhren-Zucchini-Aufstrich gibt es demnächst. Wer jedoch nicht so lange warten möchte, der sollte sich das Buch Brotaufstriche vegan & vollwertig, welches ebenfalls im Hädecke Verlag erschienen ist, einmal näher anschauen.

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Doch das Ausprobieren verschiedener Rezepte war nicht die einzige Herausforderung, wir sollten Mr. Ducasse (so habe ich das Buch spontan mal getauft) unseren Heimatort zeigen und alles fotografisch festhalten. Naja.... wir wohnen ja in Oberding und hier gibt es nicht wirklich viel zu sehen und das Ortsschild war mir irgendwie zu gewöhnlich. Also packte wir das Kochbuch ein und nahmen es mit in unsere eigentliche Heimat - dem Vogtland! Dort ging es über Stock und Stein bis auf die Passhöhe in Mühlleithen, wo uns ein ein eiskalter Wind um die Ohren wehte. Die vorbeifahrenden Autos haben wahrscheinlich auch gedacht, dass wir nicht ganz knusper sind, aber Blogger sind ja eh meist etwas anders *zwinker*


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Zurück in Bayern durfte sich Mr. Ducasse in einem gut gepolsterten Umschlag auf den Weg zur 3. Station machen. Es geht noch einmal nach München zurück zur lieben Karin von Wallygusto und auch dort wird es wieder leckere Rezepte geben. Ihr dürft also gespannt sein wie es weitergeht!


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Verlauf der Ducassetour:
(Links werden noch ergänzt)

3. Zweite Station - Oberding/Vogtland hier bei mir
4. Dritte Station - München bei Wallygusto
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Vielen herzlichen Dank an Sabine & Julia vom Hädecke Verlag, die sich die Ducassetour einfach mal so spontan ausgedacht haben! Ich mag solche Projekte! Und Ihr dürft Euch noch auf  viele weitere Rezepte freuen!

P.S. Ich Dummie!! Jetzt lese ich gerade, dass wir noch ein Foto von Mr. Ducasse in unserer Küche machen sollten.... hab ich verpeilt ^^ - wird aber spätestens im April nachgreicht! Versprochen! :)

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Wie gefällt Euch das Buch bis jetzt? Werdet Ihr die Tour weiter verfolgen?


Linsensuppe mit Apfel und Lauch

Ich hatte Euch ja noch ein zweites Linsenrezept versprochen, welches ich beim monatlichen Kochevent einreichen möchte, dass noch bis zum 15. März läuft, aber bevor es losgeht möchte ich Euch die Meldung des Tages nicht vorenthalten:

Das großartige Projekt "Jeden Tag ein Buch" hat jetzt ein eigenes Zuhause! Arthurs Tochter und highendFOOD haben für alle Genussbuchfreunde eine neue Seite geschaffen, die es wirklich in sich hat. Vielen herzlichen Dank dafür! Und in wenigen Wochen startet auch schon die nächste Runde und wenn ich es zeitlich auf die Reihe kriege, bin ich wieder dabei, denn Ihr wisst ja.... Kochbücher sind meine besten Freunde! :-)

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Aber jetzt zurück zu den Linsen, die in den letzten Jahren meiner Meinung nach immer beliebter und vielseitiger werden. Hat man früher daraus nur einen klassischen Linseneintopf zubereitet, gibt es jetzt unendlich viele Variationen mit dieser kleinen Hülsenfrucht. Für meinen 2. Beitrag habe ich mir eine Suppe mit Äpfeln und Lauch herausgesucht, da ich diese Kombi auch noch nicht kannte. Die Suppe war lecker, aber durch die Zugabe von Currypulver, kamen leider die einzelnen Aromen nicht so richtig zum Vorschein, evtl. kann man Curry hier weglassen oder durch ein anderes Gewürz ersetzen, damit man mehr von der Suppe hat.


Für Zwei Portionen benötigt Ihr folgende Zutaten:

1 dicke Stange Lauch
1 Apfel
1 Stück Ingwer
100g rote Linsen
2 TL Curry
700ml Gemüsebrühe
Saure Sahne fürs Topping
Salz
Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Zuerst wird der Lauch gründlich geputzt und gewaschen. Die Stange halbieren und in Ringe schneiden. Der Apfel wird geschält, entkernt und in Würfel geschnitten. Ingwer ebenfalls schälen und sehr klein hacken.

In einem großen Topf wird nun das Öl erhitzt und der Lauch wird zusammen mit dem Apfel und dem Ingwer darin angedünstet. Jetzt die Linsen dazugeben und alles gut verrühren. Curry darüberstreuen und alles kurz anschwitzen lassen. 

Jetzt wird das Ganze mit der Gemüsebrühe abgelöscht, aufgekocht und darf dann ca. 15 Minuten vor sich hinköcheln, bis die Linsen weich sind.

Alles mit Salz abschmecken und kurz vor dem Servieren mit einem Klecks Saure Sahne verfeinern.

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Eine Suppe die nicht dick macht und schmeckt, jedoch fehlte uns hier der besondere Pfiff.

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Wer Linsen mag, oder noch neue Ideen sucht, der sollte sich auf der Eventseite schon einmal umschauen, denn da ist schon jede Menge zusammengekommen - vielen herzlichen Dank an Tina von Lunch For One und an Zorra vom kochtopf für dieses tolle Event!

Blog-Event XCVI - Linsen (Einsendeschluss 15. März 2014)

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Das Rezept wurde von mir leicht abgewandelt und stammt in der Urfassung aus dem Kochbüchlein Quick Basics: Alles, was man braucht, um ganz schnell etwas Gutes zu kochen, erschienen im GU Verlag.


Kochbuchrezension: Lieblingsrezepte vom Viktualienmarkt

Was wäre München ohne den Viktualienmarkt? Es würde definitiv etwas fehlen! Immer wenn ich einmal in der Stadt bin, darf ein Bummel über diesen einzigartigen Markt nicht fehlen. Vor allem wenn man mal eine besondere Kochzutat sucht, ist man hier am richtigen Platz, denn man bekommt hier so ziemlich alle Spezialitäten aus der ganzen Welt.

Und genauso vielfältig wie die verschiedenen Standeln sind, so ist auch das heutige Kochbüchlein. Auf den ersten Blick denkt man, dass es sich um ein typisches bayerisches Kochbuch handelt (habe ich auch erst gedacht...), aber wenn man es sich genauer betrachtet, findet man auch darin eine bunte Mischung aus allen Regionen des Erdballs.

Bei den Rezepten handelt es sich um die Lieblingsrezepte der Standbetreiber und da sind auch einige merkwürdige Sachen dabei ... ;-) - im Buch gibt es übrigens keine Fotos, aber ich finde das gar nicht schlimm, denn meistens sehen die nachgekochten Gerichte eh nicht so aus wie auf den meist bearbeiteten Bildern.


ISBN 3898362647
144 Seiten

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Suppen, Snacks und Brotaufstriche

Neben einigen wenigen bayerischen Rezepten, z.B. eine Andechser Brotsuppe, geht es hier ziemlich exotisch zu. Unter anderem findet man hier z.B. Limettensuppe mit Riesengarnelen, Käsespiesse im Tapiokateig, oder auch einige vegane Aufstriche.


Salate und Soßen

Wer das Rezept für einen Fränkischen Wurstsalat Spezial ausprobieren möchte, oder endlich mal eine selbstgemachte Salsa Verde servieren möchte, denjenigen wird dieses recht kleine Kapitel ganz gut gefallen.

Gemüse, Kartoffeln, Reis und Mehlspeisen

Nun sind wir beim größten Abschnitt im Buch angelangt. Auch hier geht es ziemlich querbeet zu. Es gibt Pasta mit Pfifferlingen, Erdbeerrisotto, Süßkartoffeln, oder Kasnocken um nur einige Rezepte zu erwähnen.


Fischgerichte

Fischfans können sich auf Lachsschmetterlinge in Tomatenvinaigrette mit Brunnenkressesalat freuen, oder wie wäre es einmal mit asiatischen Jakobsmuscheln?

Fleisch und Geflügel

Als ich dieses Kapitel zum ersten Mal durchblätterte, war ich ziemlich erstaunt über die vielen Rezepte mit Pferdefleisch. Ich kann mich damit ja überhaupt nicht anfreunden, aber die Markthändler stehen anscheinend drauf. Und demnach gibt es z.B. Karotten-Pferdefleisch-Curry, Pferdelendenbraten, Gefüllter Pferdebraten nach Mailänder Art und noch viele mehr. Aber auch das typische Schweinebratenrezept mit Biersoße darf hier nicht fehlen.

Süßes und Drinks

Wie immer kommt das beste zum Schluss. Orangeblütensorbet, Gratinierte Karambola auf Vanillecreme, oder ein fruchtiger Papaya-Orangen-Cocktail bilden den krönenden Abschluss.


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Fazit:

Bei diesem Buch sollte man sich nicht vom Titel in die Irre führen lassen. Es gibt nur sehr wenige bayerische Rezepte darin. Es handelt sich eher um ein buntes Sammelsurium von Rezepten aus aller Welt.

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Meine Bewertung:



Schwedische Haferkekse

Raus aus den Federn! Die Sonne scheint und ich bin voller Tatendrang! Heute ist genau der richtige Tag, um meinen Haushalt mal wieder etwas auf Vordermann zu bringen. Und die Sonne muss ich natürlich auch ausnutzen, um Bettwäsche und Co. auf meinem Balkon trocknen zu lassen. Let's go!

Aber um mein geplantes Tagespensum auch zu schaffen, brauch ich zwischendurch immer mal etwas Motivation und dafür eignen sich die leckeren Haferkekse, gefüllt mit leckerer Schokolade, hervorragend! Und sollten die Kekse auf unerklärliche Weise verschwinden, keine Angst, denn Nachschub kann man in nur wenigen Minuten nachproduzieren ;-)


Zutaten:

250g Haferflocken
350g Mehl
6 EL braunen Zucker
1 TL Salz
200g weiche Butter
200ml Milch

Für die Füllung:

Zartbitterschokolade & Nougat nach Belieben


Zubereitung:

Ich hab Euch ja gesagt, dass die Zubereitung wirklich kinderleicht ist.... gebt einfach alle Zutaten in eine große Schüssel und knetet so lange, bis ein glatter Teigklumpen entstanden ist und sich alle Zutaten gut vermischt haben.

Jetzt rollt Ihr mit den Fingern kleine Kugeln und drückt diese dann mit Hilfe eines Glases o.ä. platt. Die Kekse auf ein Backblech setzen und bei 225°C im vorgeheizten Backhofen ca. 7 Minuten backen, bis sie leicht braun sind.

Abkühlen lassen und dann schmelzt Ihr einfach etwas Schokolade und Nougat über dem Wasserbad und füllt die Kekse damit. Trocknen lassen, ne Tasse Kakao kochen und genießen! :-)


Das Rezept stammt aus einem wirklich tollen Kochbuch, dass ich von meinem Schatz zum Valentinstag bekommen habe - von Blumen hat man ja ned lange was.. von Büchern schon! - im Buch füllt man die Kekse jedoch nicht, sondern genießt sie pur.

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Wer als Kind genauso gerne Michel, Pippi Langstrumpf & Co. angeschaut bzw. gelesen hat, der sollte sich Das Astrid Lindgren Kochbuch * mal näher anschauen. Meine Meinung zum Buch könnt Ihr HIER nachlesen.

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Und jetzt wünsche ich Euch allen ein tolles,
sonniges Wochenende!
Was habt Ihr so vor? Kochen,backen, putzen, wandern, oder einfach nur faulenzen? 

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