{Klosterküche} Kürbisrisotto

Na habt Ihr Halloween alle gut überstanden? 

Bei uns hier auf dem Land wird dieser Hype ja glücklicherweise nicht so "gefeiert" und deshalb standen die Klingeln gestern Abend auch still. Ich glaub ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass ich Halloween auch ziemlich doof finde. Immerhin gibt es den Fasching einmal im Jahr und das reicht mir persönlich auch.

Wir haben ja heute in Bayern Feiertag - Allerheiligen, quasi den höchsten Feiertag in Bayern. Ich bin ja nicht katholisch, aber dank diesem Tag hab ich Zeit, um für Euch zu bloggen und das heutige Rezept passt ja irgendwie auch zur Kirche. Warum?

Das Rezept fürs Kürbisrisotto habe ich im Kochbuch Klosterküche * aus dem Otus Verlag gefunden. 




Ich mag ja solche Kochbücher total gerne, egal ob es sich um die Mittelalterküche, oder um andere spezielle Themen dreht. Und das die Geistlichen hinter ihren dicken Klostermauern nicht am Hungertuch nagen, ist ja auch kein Geheimnis mehr. 

Im Buch selber erfährt man nicht nur etwas zu den Rezepten, sondern auch über die Klöster im deutschsprachigen Raum. Mir gefallen die enthaltenen Rezepte besonders gut, weil hier werden keine Chia-Kerndln, oder sonstiger Humbug verwendet. Ehrliche Küche, mit recht einfachen Zutaten die schmeckt! Mehr braucht's ned zum Glücklichsein!

Und jetzt kommt auch gleich das Rezept für Euch, denn ich hab heut noch bisserl was zu tun. Ich wünsch Euch noch einen wunderschönen (Feier)Tag. 




Zutaten:
für 4 Portionen

450g Hokkaidio-Kürbis
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100ml Weißwein
1 Liter Gemüsebrühe
1 Bund Frühlingszwiebeln
3 EL Creme Fraiche
50g geriebener Parmesan
frisch gemahlener Pfeffer
Olivenöl und Butter


Zubereitung:

Der Kürbis wird zuerst in kleine Stücke geschnitten. Die Stücke sollten nicht zu groß sein, denn sonst wird der Kürbis nicht weich genug.




Nun die Zwiebeln und den Knoblauch kleinhacken. Olivenöl und Butter zusammen in einer Pfanne erhitzen und den Kürbis, die Zwiebeln und den Knoblauch darin  andünsten.

Jetzt kommt der Reis dazu und wird ebenfalls kurz mit angeschwitzt.

Alles mit Weißwein ablöschen und kurz einkochen lassen.

Die Gemüsebrühe wird jetzt nach und nach dazu gegeben, bis der Reis die gewünschte Konsistenz hat. Ob Ihr hier ständig rührt, oder nur ab und zu, dass überlasse ich Euch - hier gibt es ja die verschiedensten Meinungen. Das dauert in der Regel so ca. 20-25 Minuten - kommt auch auf die Reissorte an.

Die Frühlingszwiebeln werden in kleine Ringe geschnitten und werden ca. 5 Minuten vor Ende der Garzeit untergerührt.

Kurz vor dem Servieren kommt dann noch der Parmesan und die Creme Fraiche dazu und fertig ist ein farbenfrohes Abendessen - ganz ohne Kurkuma & Co. :-)




Wir mögen Risotto total gerne, aber das man am Ende noch Creme Fraiche unterrührt war auch neu für uns. Dadurch wird das Risotto so richtig schön cremig, kann man sich auf alle Fälle im Hinterkopf behalten. Uns hat es super gut geschmeckt!


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1 Kommentar:

  1. Hmmmm lecker!
    Schon ewig kein Risotto mehr gegessen... müsste ich echt mal wieder machen.
    Danke für die schöne Inspiration :)

    Viele liebe Grüße

    Franzy

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