Schokopfefferkuchen

Ich bin heut etwas spät dran, aber das liegt wohl daran, dass ich den 1. Advent heute so richtig traditionell mit dem ersten Stollen, Lichterschein usw. weiter verbracht habe. Ich hoffe, dass Ihr es Euch ebenfalls schön heimelich gemacht habt?

Zum Thema Weihnachtsbäckerei werdet Ihr dieses Jahr nicht soviel auf meinem Blog finden, aber ein Rezept habe ich heute für Euch und wer diese Schokopfefferkuchen backen möchte, der sollte sich sputen, denn sie sollten vor dem Verzehr ca. 2-3 Wochen ruhen, damit sie richtig würzig und saftig werden.




Viele werden ja immer etwas stutzig, wenn ich von Pfefferkuchen rede. Nein da ist kein Pfeffer dran und sie sind auch nicht scharf. 😃 Es handelt sich hier quasi um die ostdeutsche Bezeichnung der Lebkuchen. Warum das so ist, kann ich jetzt spontan auch nicht sagen, jedenfalls kenne ich Pfefferkuchen seit Kindesbeinen und wurde mit dem Begriff Lebkuchen erst nach der Wende vertraut gemacht.

Die schokoladigen Pfefferkuchen sind auch in Windeseile zubereitet und man muss hier nicht stundenlang irgendwelchen Teig ausrollen, Figuren ausstechen usw.

Zutaten:
für ca. 30 Stück

100g Honig
75g Zucker
75g Zartbitterschokolade
50g Orangeat
50g Zitronat
100g gemahlene Haselnüsse
1 Ei
1 EL Rum 
1 TL Zimt
1 TL Backpulver
125g Mehl

Zartbitter-Kuvertüre zum Dekorieren

Zubereitung:

Zuerst wird der Honig und der Zucker in einem Topf bei leichter Hitze, unter ständigem Rühren erwärmt. Die zerbröckelte Zartbitterschokolade dazugeben und schmelzen lassen und anschließend vom Herd nehmen.

Das Orangeat und Zitronat nochmals mit einem Messer fein zerhacken, da die meisten Stücke einfach immer viel zu groß sind. Haselnüsse in einer Pfanne leicht anrösten.

Nun werden alle Zutaten gut miteinander vermischt. Das geht am besten mit einem Holzlöffel, auch wenn es teilweise ziemlich beschwerlich ist die klebrige Teigmasse zu bändigen, aber es lohnt sich!

Die Masse wird nun mittig auf die Oblaten gegeben und mit einem Teelöffel in Form gebracht. Die Ränder der Oblaten sollten frei bleiben, da sich die Pfefferkuchen beim Backen ja noch etwas ausbreiten.

Die Pfefferkuchen auf ein ungefettetes Backblech geben und im vorgeheiztem Backofen bei ca. 180° Ober-/Unterhitze etwa 25 Minuten backen.

Pfefferkuchen gut auskühlen lassen und dann mit Kuvertüre bepinseln.

Das Rezept stammt übrigens aus dem Backbuch Feines Gebäck in Thüringer Art *, welches im Buchverlag für die Frau erschienen ist. Ich liebe ja diese Kochbuchreihe abgöttisch und hab die fehlenden Bände vor ein paar Tagen zum Geburtstag bekommen! 💗💗





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