{Blogevent} Karibischer Grillabend mit Kokosreis-Salat und knusprigen Stout-Rippchen

Es ist schon wieder eine Weile her, als ich das letzte Mal an Zorra's monatlichem Blogevent teilgenommen habe..... das lag aber nicht an meiner Unlust, sondern eher an den vergangenen Themen, denn die haben leider so gar nicht zu mir gepasst. 😇

In diesem Monat dreht sich aber alles um 🌴 World Wide Summerfood 🌴- da mach ich doch gleich mit und da wir letztes Wochenende einige karibische Rezepte ausprobiert haben, passt das wie die Faust aufs Auge. Danke an Birgit von Backen mit Leidenschaft für dieses tolle Thema! ☝


Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017)


Vor einigen Wochen durfte das Kochbuch Karibik-Küche * bei mir einziehen und als ich dazu den Beitrag auf unserem Kochbuchsüchtig Blog geschrieben habe, war ich von vielen Rezepten sofort angetan. Und da sowieso wieder ein Grillabend geplant war, sollte es dieses Mal 2 Rezepte aus dem Buch geben. Spareribs wollte ich eh schon ewig mal selber machen und der fruchtige Salat hat auch hervorragend dazu gepasst. Die Rippchen sind zwar etwas aufwändig, aber glaubt mir - die Mühe lohnt sich! Die Rezepte wurden auf unsere Vorlieben hin minimal angepasst.




Knusprige Guinness-Spareribs

Hinweis:
Bitte denkt daran, dass die Rippchen schon am Vortag vorbereitet werden müssen!

Vorbereitung der Rippchen:

4 Seiten Schweinerippchen
2 Lorbeerbeerblätter
5 Wacholderbeeren
2 Nelken
1 Zwiebel halbiert
2 EL Sojasoße
Pfeffer

Die Rippchen in einen großen Topf legen und mit Wasser bedecken. Gewürze, Zwiebel dazugeben und alles zum Kochen bringen. Alles ca. 1 Stunde garen, bis die Rippchen gar sind.

Für die Marinade:

500 ml Stout-Bier - wir haben hier klassisches Guinnes verwendet
4 EL brauner Zucker
3 EL BBQ-Sauce nach Wahl
2 EL Apfelessig
2 fein gehackte Knoblauchzehen
1 EL Sojasoße
2 Lorbeerblätter

Während die Rippchen kochen, kann die Marinade vorbereit werden. Hierzu werden alle Zutaten in einen Topf gegeben und unter Rühren aufgekocht. Alles ca. 5 Minuten sämig einkochen lassen und anschließend abkühlen.

Die gekochten Rippchen abtropfen lassen und in einen verschließbaren Behälter geben (große Form, oder Schüssel) die Marinade darüber gießen und über Nacht im Kühlschrank einziehen lassen. Wenn die Marinade das Fleisch nicht komplett bedeckt ab und zu wenden bzw. das Behältnis mal auf den Kopf stellen, so dass sich die Marinade überall verteilen kann.

Am Grilltag sollten die Rippchen ca. eine halbe Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank genommen werden. Die Marinade abgießen und in einen kleinen Topf geben und alles zu einer dicken Glasur einkochen lassen. Man braucht Geduld, aber auch hier ist das Ergebnis, quasi ein schwarzes Gold, der absolute Knaller.




Nun werden die Rippchen von jeder Seite ca. 5 Minuten gegrillt, bis sie dunkel und knusprig sind und beim Wenden wird die Glasur darüber gepinselt.

Fazit:

Klebrig, süße Spareribs und das Fleisch fällt fast vom Knochen! Ein kleines Träumchen und dieses Rezept schreit definitiv nach einer Wiederholung! Da leckt man sich die Finger nach dem Essen wirklich gerne ab!



Und wie oben bereits angekündigt, gab es als Beilage einen passenden Salat und ausnahmsweise wurde unser heiß geliebter Kartoffelsalat mal verschmäht. 😇




Kokosreis mit Mango und Kräutern


300g Langkornreis
400ml Kokosmilch
400ml Wasser
75g getrocknete Mangos - kleingehackt
1 Dose Kidneybohnen - abgetropft
1 TL getrockneter Thymian

All diese Zutaten in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Topf zudecken und auf kleinster Stufe ca. 15 Minuten garen, bis der Reis die komplette Flüssigkeit aufgenommen hat. Vom Herd nehmen und noch einige Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit wird das Dressing zubereitet, dafür benötigt Ihr folgende Zutaten:

50ml Olivenöl
2 EL Apfelessig
1/2 TL Zucker
1/2 TL Salz
1 große Zwiebel - fein gehackt
100g geröstete Cashewkerne
2 EL Schnittlauchröllchen
2 EL Petersilie (eigentlich wird frischer Koriander verwendet, habe ich aber leider nicht bekommen)
Saft von einer Limette

Alle Zutaten in einer großen Schüssel verrühren und den noch leicht warmen Reis dazugeben und alles vorsichtig vermengen, so dass kein Brei entsteht.

Am besten wird der Reis(salat) noch leicht warm serviert, schmeckt aber auch kalt.



* Weitere Rezeptideen von Levi Roots findet Ihr hier:





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Penne mit grünen Bohnen - Penne ai fagioli verdi

Unser Marokko-Urlaub ist vorbei und nach all den orientalischen Köstlichkeiten, hatten wir eine Megalust auf Pasta! Und da kam mir das neue Kochbuch Semplice! - Meine einfache italienische Küche * von Andrea Boscagli aus dem Kunstmann Verlag gerade recht. 

Im Buch zeigt uns Andrea die Rezepte seiner Großmutter und kocht stets nach dem folgenden Motto, was ich sofort unterschreiben kann:

"Wenn du ein gutes Produkt hast, hast du ein gutes Essen"

Für die im Buch enthaltenen Rezepte benötigt man meist nur 2-3 Hauptzutaten und mehr braucht es auch nicht um am Ende eine köstliche Mahlzeit zu servieren.

Alle Infos zum Buch, inkl. Rezeptregister findet Ihr übrigens bei Kochbuchsüchtig.




Zutaten:

500g Penne
500g grüne Bohnen
2 Schalotten
2 Bund Petersilienblätter
100g fein geriebenen Parmesan
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Anmerkung:

Im Originalrezept werden 5 Bund Petersilienblätter verwendet, das erschien mir persönlich zuviel. Ob das nun wirklich so sein muss, weiß ich leider nicht - eine Info an den Verlag wurde aber bereits verschickt.

Zubereitung:

Die grünen Bohnen werden in mundgerechte Stücke geschnitten. In einen Topf mit Salzwasser geben, zum Kochen bringen und ca. 10 Minuten gegart, bis sie noch einen leichten Biss haben.

Bohnen mit einer Schaumkelle aus dem Topf heben und in einem Sieb abtropfen lassen. 

Jetzt wird das Bohnenwasser nochmals aufgekocht und die Penne werden darin al dente gekocht.

Inzwischen die Schalotten klein hacken, Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin glasig anschwitzen. Nun die Hälfte der gekochten Bohnen dazugeben und ca. 3 Minuten mitbraten lassen. Das Ganze wird nun mit einem Pürierstab zu einem Brei verarbeitet. Ich habe hier noch etwas vom Kochwasser dazu gegeben - ging dann etwas einfacher. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jetzt die gekochte Pasta abgießen und zurück in den Topf geben. Die klein gehackte Petersilie und den geriebenen Parmesan dazu geben und alles gut vermengen. Kurz vorm Servieren noch die andere Hälfte der Bohnen unterheben und auf Tellern anrichten.

Unser Fazit:

Einfach, schnell und lecker - ganz nach unserem Motto: Kochen ohne Schnickschnack!


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